Archives: 23. August 2021

Die aktuellen Top 10 der Elektroautos

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Cupra Born, VW ID.4, Hyundai Ioniq 5, Mercedes EQA, Volvo C40 Recharge: Die Auswahl an Elektromodellen wird immer attraktiver ∙ © Hyundai

Die aktuellen Top 10 der Elektroautos

PlatzHerstellerModellAnzahl Verkauf
1.VW e-Up!15.471
2.Tesla Model 313.719
3.VW ID.312.915
4.Hyundai Kona Elektro9.959
5.Renault Zoe9.322
6.Smart EQ Fortwo8.819
7.VW ID.45.878
8.BMW i35.696
9.Opel Corsa-e5.597
10.Fiat 500 e4.610
Quelle: KBA; Stand: Juli 2021

Ganz im Gegensatz zum minimalistischen e.Go Life. Der wurde einst von Wissenschaftlern der RWTH entwickelt, befindet sich schon seit Langem auf der Förderliste und möchte nun mit einem neuen Investor und einer neuen Unternehmensstruktur im Nischenmarkt der Kleinstwagen unter der Bezeichnung e.Go Life Next durchstarten.

Eine Preis- und Größenklasse höher spielt der Fiat 500e, der es mit dem Mini Cooper SE und dem Honda e aufnimmt. Vor allem macht er vom Design her eine hervorragende Figur, insbesondere mit seinen liebevollen Details. Außerdem gibt es den Fiat 500 auch als Cabriolet.

VW gibt mit E-Modellen richtig Gas

Volkswagen konzentriert sich aktuell im Verkauf voll auf den kompakten VW ID.3und dessen SUV-AblegerID.4. Aber es sind viele weitere Modelle in der Pipeline. Geht alles nach Plan, soll allein die Marke VW im Jahr 2025 weltweit mindestens eine Million Elektroautos pro Jahr verkaufen. Das technische Rückgrat der E-Offensive ist der modulare E-Antriebs-Baukasten MEB – eine Plattform speziell für Elektroautos. Der MEB kommt auch bei den Schwestermarken Audi, Seat, Škoda und bei Volkswagen Nutzfahrzeuge zum Einsatz.

Dabei war das mittlere Preissegment zunächst vor allem von Hyundai Konaund Kia e-Nirobesetzt worden. Inzwischen haben sich dort zwar auch Opel mit dem Corsa-e und Peugeot mit dem technisch weitgehend baugleichen e-208 breitgemacht. Aber es ist klar, dass Volkswagen im Volumensegment das Rennen machen wird.

Neue Modelle im gehobenen Segment

Sehr viele neue Angebote tummeln sich in den gehobenen Segmenten – also dort, wo die Anschaffung eines Elektroautos richtig teuer wird. Audi hat neben dem Q4 den e-tron GT lanciert. BMW bietet mit dem iX3, dem i4 und den iX gleich drei neue Preziosen an. Ford den Mustang Mach-E. Mercedes den EQS. Porsche den Taycan Cross Turismo. Volvo den C40 Recharge. Und Tesla holt – solange die Fabrik in Grünheide bei Berlin noch nicht fertig ist – das in China gebaute Model Y zum Verkauf nach Deutschland.

Elektrische Personentransporter in Hülle und Fülle

Interessant ist auch die Fülle des Angebots an elektrisch angetriebenen Personen-Transportern. Das Spektrum reicht von Hochdachkombis á la Renault Kangoo Rapid Z.E. über Vans wie den Opel Zafira-e Life bis hin zu achtsitzigen Bussen wie dem Peugeot e-Traveller. Wobei die größeren dieser Personentransporter Ableitungen von gewerblich genutzten Fahrzeugen mit Elektroantrieb sind. Eine ADAC Marktübersicht dazu finden Sie hier.

Weitere Infos zu Elektroautos und Wallboxen:

Förderung für Elektroautos: Hier gibt es Geld

Damit der Umstieg aufs Elektroauto leichter fällt: Bis zu 9000 Euro Fördermittel reduzieren den Kaufpreis erheblich. Aber es gibt sogar noch mehr.

Förderung für Wallboxen

Alle Infos zum Förderprogramm für die private Ladestationen

Wallboxen im Test: Welche Ladestation ist die beste?

Was ist bei einer Wallbox für das Elektroauto zu beachten? Der ADAC hat 18 frei im Handel erhältliche Heim-Ladestationen getestet.

Stellplatz und Wallbox: Leitfaden für Mieter und Eigentümer

Lange war es für Mieter und Wohnungseigentümer fast unmöglich, eine Ladestation am Tiefgaragenstellplatz installieren zu lassen. Ein neues Gesetz schafft Abhilfe.

Stromverbrauch Elektroautos: Die Unterschiede sind groß

Bei Elektroautos gibt es große Unterschiede bei Verbrauch und Reichweite, das zeigt der realitätsnahe ADAC Ecotest. Aktuelle E-Autos im Vergleich – vom günstigen Seat Mii bis zum teuren Tesla Model X.

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Quelle: https://www.adac.de/rund-ums-fahrzeug/elektromobilitaet/kaufen/elektroautos-uebersicht/


Erstmals rollen eine Million Elektrofahrzeuge auf deutschen Straßen

Erstmals rollen eine Million Elektrofahrzeuge auf deutschen Straßen

Mehr als 50 Prozent dieser Elektrofahrzeuge sind rein batteriebetrieben.

Im Juli wurden laut Kraftfahrtbundesamt in Deutschland etwa 57.000 Elektrofahrzeuge neu zugelassen. Damit erreichen Industrie und Bundesregierung das gemeinsame Ziel, eine Million elektrisch betriebene Fahrzeuge auf Deutschlands Straßen zu bringen1. Über die Hälfte davon sind rein elektrische Fahrzeuge, die übrigen sind Plug-In-Hybride sowie Brennstoffzellenfahrzeuge. Deutschland wird somit seinem Anspruch gerecht, Leitanbieter und Leitmarkt für diese wichtige Mobilitätstechnologie zu werden.

Ladestation für Elektroauto
© stock.adobe.com/Malte Reiter

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier: „Mit einer Million E-Autos auf deutschen Straßen haben wir einen entscheidenden Meilenstein erreicht: Unser Verkehr wird unumkehrbar auf erneuerbare Energien umgestellt. Dieses Momentum wollen wir nutzen und werden daher den Innovationsbonus für den Kauf eines E-Autos bis Ende 2025 verlängern. Das Ziel ist, dass E-Mobilität bis 2030 einen entscheidenden Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leistet und unsere Autoindustrie und ihre Beschäftigten die Transformation erfolgreich meistern. Das schafft schon heute neue Wertschöpfung und Beschäftigung, beispielsweise im Bereich der Batteriefertigung.“

Bundesumweltministerin Svenja Schulze: „Eine Million Elektroautos stehen für millionenfach weniger CO2-Emissionen im Verkehr. Denn sechzig Prozent der Treibhausgasemissionen des Verkehrs in Deutschland entfallen allein auf Pkw. Jetzt müssen wir noch einmal durchstarten, um das Potenzial der Elektromobilität vollends auszunutzen und die Klimaziele bis 2030 auch wirklich zu erreichen. Elektrofahrzeuge sind im Pkw-Bereich die effizienteste klimafreundliche Option, denn sie bringen die eingesetzte Energie ohne Umwege auf die Straße. Wer auf ein Elektroauto umsteigt, spart obendrein Geld. Langfristig ist das Stromladen nämlich billiger als das Tanken an der Zapfsäule. Und die Wartungskosten eines E-Autos sind viel geringer als beim Verbrenner. Nicht zuletzt verursachen Elektrofahrzeuge weniger Lärm und schädliche Abgase und erhöhen so die Lebensqualität in unseren Städten.“

Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer: „Eine Million Elektrofahrzeuge sind ein erstes, wichtiges Ziel und ich freue mich, dass wir dieses gemeinsam erreicht haben. Um die Klimavorgaben bis 2030 zu erreichen, müssen wir allerdings noch ambitionierter werden: 14 Millionen E-Fahrzeuge bis 2030 muss laut Experten das neue Ziel lauten. Das schaffen wir nur, wenn auch die Rahmenbedingungen stimmen. Daher unterstützen wir vor allem den Ausbau der Ladeinfrastruktur – im öffentlichen wie auch im privaten Bereich – aber auch Verkehrsträger mit bisher geringer Marktdurchdringung, wie Nutzfahrzeuge und Busse.“

Seit Mitte 2020 hat die Verbreitung von Elektrofahrzeugen in Deutschland einen deutlichen Sprung nach vorn gemacht. Das zweite Halbjahr 2020 war geprägt von neuen Rekorden bei den monatlichen Neuzulassungen und allein in den ersten sieben Monaten 2021 wurden mit mehr als 350.000 Elektro-Pkw etwa so viele E-Fahrzeuge neu zugelassen wie im gesamten Jahr 20202. Insgesamt fahren heute auf deutschen Straßen etwa 60 Prozent mehr Elektrofahrzeuge als noch Ende 2020.

Unter den eine Million elektrisch betriebenen Fahrzeugen zählt das Kraftfahrt-Bundesamt 54 Prozent rein elektrische Fahrzeuge und 46 Prozent Plug-In-Hybride.

Der Einsatz von Fahrzeugen mit elektrischem Antrieb ist ein zentraler Hebel zur Reduktion der Treibhausgasemissionen des Verkehrs und somit zur Erreichung der Klimaziele der Bundesregierung. Neben den Treibhausgasemissionen sind auch die Luftschadstoffe des heutigen Straßenverkehrs problematisch, vor allem Feinstaub und Stickoxide. Elektroautos haben keine Auspuffabgase, zum Beispiel Stickoxide, und auch Partikelemissionen fallen nur durch Aufwirbelung und Abrieb an (wie bei allen Fahrzeugen), aber nicht zusätzlich durch den Verbrennungsmotor. Elektroautos tragen also dazu bei, dass unsere Städte lebenswerter und sauberer werden.

Förderung der Elektromobilität durch die Bundesregierung

Ausschlaggebend für diese sehr dynamische Entwicklung ist die Einführung der Innovationsprämie am 8. Juli 2020, mit der die Bundesregierung ihre Förderung beim Kauf eines Elektrofahrzeugs verdoppelt hat. Auch das gesamte Maßnahmenpaket mit beständiger Forschungsförderung, dem Ausbau der Ladeinfrastruktur und steuerlichen Maßnahmen hat zu diesem Erfolg beigetragen. Um die Elektromobilität vor dem Hintergrund ihres gesamten Themenspektrums und unter Abdeckung einer vollständigen Wertschöpfungskette voranzubringen, legen die verschiedenen Ressorts jeweils eigene Förderprogramme auf.

Das BMU fördert im Rahmen des Förderprogramms „Erneuerbar Mobil“ Forschungsvorhaben zum Thema Elektromobilität. Darüber entwickelt das BMU ökologische Standards für Elektrofahrzeuge und fördert Forschungsvorhaben zum Recycling von Elektrofahrzeug-Batterien. Außerdem setzt das BMU seit dem Jahr 2020 das im Rahmen des Konjunkturpakets beschlossene Flottenaustauschprogramm „Sozial & Mobil“ um, bei dem die Anschaffung von Elektrofahrzeugen für Soziale Dienste finanziell unterstützt wird. Ferner fördert das BMU den Einsatz von Elektrobussen im ÖPNV.

Das BMWi verantwortet mit dem Umweltbonus plus Innovationsprämie das Flaggschiffinstrument zur Förderung der Pkw-Nachfrageseite. Im Rahmen des Programms „Elektro-Mobil“ unterstützt das BMWi zudem Synergien zwischen Elektromobilität und Energiesystem sowie den Ausbau der Wertschöpfungsketten der Elektromobilität in der Produktion. Mit der Ladesäulenverordnung regelt das BMWi die zentralen Anforderungen an öffentliche Ladeinfrastruktur. Ein Schwerpunkt in der Industriepolitik des BMWi ist die Förderung des Aufbaus einer heimischen Batteriewertschöpfungskette. Mit zwei „wichtigen Vorhaben von gemeinsamem europäischem Interesse“ (IPCEIs) fördert sie das BMWi erfolgreich mit knapp drei Milliarden Euro. Fördermaßnahmen in den Bereichen Batterietechnologie und Fachkräftesicherung flankieren die beiden Großprojekte.

Das BMVI stellt für den weiteren Ausbau der Ladeinfrastruktur vielfältige Fördermöglichkeiten bereit. Zum Aufbau von 30.000 öffentlich zugänglichen Ladepunkten, wird in Kürze ein Programm mit 500 Mio. Euro starten. Mit der Förderrichtlinie „Ladeinfrastruktur vor Ort“ wird seit April 2021 außerdem der Aufbau von Ladepunkten an attraktiven Orten des Alltags beschleunigt. Eine weitere Förderrichtlinie zielt auf den Ausbau der Ladeinfrastruktur am Arbeitsplatz und bei Firmenflotten ab. Diese soll noch im Laufe des Sommers starten. Private Ladevorrichtungen werden nach weiterer Aufstockung des Programms mit insgesamt 800 Mio. Euro gefördert.

Des Weiteren schreibt die Bundesregierung das „Deutschlandnetz“ mit mehr als 1.000 Schnellladestandorten aus. Bis Ende 2023 soll überall in Deutschland der nächste Schnellladepunkt in wenigen Minuten erreichbar sein! Zudem existieren vielfältige Fördermöglichkeiten zur verkehrsträgerübergreifenden Flottenelektrifizierung im kommunalen und gewerblichen Bereich, für Forschung und Entwicklung und zur Umstellung von Nutzfahrzeugen und Bussen im Personenverkehr auf alternative Antriebe. Diese betreffen u.a. die „Förderrichtlinie Elektromobilität BMVI“, die kürzlich veröffentlichte „Richtlinie über die Förderung von leichten und schweren Nutzfahrzeugen mit alternativen, klimaschonenden Antrieben, nebst Infrastruktur“ und die im Notifizierungsverfahren befindliche „Richtlinie zur Förderung alternativer Antriebe von Bussen im Personenverkehr“.

Weitere Informationen

BMU-Förderprogramm „sozial & mobil“
BMU-Förderprogramm „Erneuerbar mobil“
BMWi-Förderung von Forschung und Entwicklung zur Elektromobilität
BMWi-Aktivitäten zur heimischen Batteriezellfertigung
BMWi-Überblicksartikel zur Förderung der Elektromobilität
BMVI-Förderung Ladeinfrastruktur
BMVI-Förderrichtlinie Elektromobilität
BMVI-Förderrichtlinie Nutzfahrzeuge
BMVI Förderung Busse im Personenverkehr

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1 Elektrofahrzeuge (inkl. Nfz, Busse, ohne Krafträder) im Bestand, Bezug zum Gesamtbestand am 1.1.2021 und unter Berücksichtigung der Neuzulassungen von Januar bis Juli (Abmeldungen nicht berücksichtigt).

2 Fokus Elektro-Pkw, Berücksichtigung der Neuzulassungen der Monate Januar bis Juli 2021.


Quelle: https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Pressemitteilungen/2021/08/20210802-erstmals-rollen-eine-million-elektrofahrzeuge-auf-deutschen-strassen.html