Archives: 29. März 2022

37 Prozent billiger als Diesel: So günstig sind E-Auto-Verbrauchskosten

Die Energiepreise steigen unaufhörlich. Alle großen Ladesäulen- und Ladekarten-Anbieter haben in den letzten Monaten die Preise erhöht. Noch viel stärker sind aber die Preise für Benzin und Diesel in die Höhe geschossen. E-Autos sind deshalb mehr denn je die günstigere Option, um von A nach B zu kommen. EFAHRER.com hat für Sie von sechs Top-E-Modellen die Stromkosten auf 100 Kilometer berechnet.

Tankstellenkunden werden zur Zeit ganz schön zur Kasse gebeten. Laut ADAC liegt der aktuelle Spritpreis bei 2,08 Euro pro Liter für Benzin (Super E10) und bei 2,17 Euro pro Liter für Diesel.

Berechnet man die Literpreise für Sprit mit dem Durchschnittsverbrauch von Verbrennern auf 100 Kilometer, ergeben sich stolze Kosten für die Standard-Distanz. Einige Beispiele:

  • Für einen VW Golf 7 zahlen Sie bei den aktuellen Spritpreisen rund 13,94 Euro für Benzin pro 100 Kilometer.
  • Bei einem VW Passat Diesel kostet Sie dieselbe Strecke knapp 13,45 Euro.
  • Mit einem BMW X3 zahlen Sie noch mehr: 14,32 Euro kostet die Diesel-Version auf 100 Kilometer und satte 18,51 Euro sind es beim Benziner.

Mit einem Stromer sind Sie derzeit weitaus günstiger unterwegs, die Kosten, die durch den Strom entstehen, sind deutlich niedriger als die Spritkosten. Für eine 100 Kilometer lange Fahrt zahlen Sie aktuell bis zu zehn Euro weniger.

Für sechs verschiedene E-Autos haben wir die Kosten für 100 Kilometer Fahrt berechnet. Dafür haben wir den durchschnittlichen kWh-Verbrauch unserer Testmodelle mit den Stromkosten pro kW verrechnet.

Die Stromkosten haben wir berechnet, indem wir ausgerechnet haben, wie hoch die Anteile der Ladearten sind. Statistiken zufolge beliefern heimische Wallboxen den Strom für E-Autos zu 77 Prozent. Aktuell kostet Haushaltsstrom nach Angaben von Verivox durchschnittlich 39 Cent pro Kilowattstunde. Die restlichen 23 Prozent des Stroms für E-Autos werden über Schnellladestationen unterwegs bezogen. Dort haben wir mit 59 Cent pro kWh gerechnet. Nun haben wir diese beiden Strompreise in ihren Anteilen miteinander verrechnet. Heraus kommt ein Strompreis von 42,06 Cent pro kWh, mit dem wir hier rechnen.

Damit haben sich für verschiedene Elektromodelle unterschiedliche Preise ergeben. Einige E-Autos kosten Sie sogar weniger als acht Euro pro 100 Kilometer.

Platz 1: VW e-up

Mit dem VW e-up zahlen Sie aktuell 7,07 Euro pro 100 Kilometer. Der Durchschnittsverbrauch des kleinen Stromers liegt bei 16,8 kWh. Damit sind Sie mit dem beliebten Stadtflitzer mindestens einen  Euro günstiger unterwegs als mit der Verbrennervariante. 

Locker 200 Kilometer Reichweite können Sie mit dem Kleinwagen von VW im Winter zurücklegen. Im Sommer schaffen Sie damit auch bis zu 300 Kilometer. Aufgeladen ist das E-Auto an der heimischen Wallbox innerhalb von etwa 4,5 Stunden.

Der kleine Stromer von VW überzeugt allerdings nicht nur mit seinem guten Verbrauch. Er bietet für seine Größe auch viel Platz. Der Kofferraum umfasst 250 Liter. Außerdem bietet der Kleinwagen ein Infotainment über das Smartphone an – mit Möglichkeit zur Bluetooth-Kopplung, USB-Anschluss und Handyhalterung.

Lesen Sie mehr über den VW e-up in unserem Testbericht. VW e-up! (2020) 21.421 € › Elektro › 260 km Reichweite › 0 g/km CO2 › unbekannte Lieferzeit (mehr Details)

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Platz 2: Hyundai Ioniq

Nicht weit hinter dem e-up liegt der Hyundai Ioniq. Mit dem koreanischen Stromer kosten Sie 100 Kilometer Fahrt aktuell nur 7,49 Euro. Dieser Preis errechnet sich über den durchschnittlichen Verbrauch des Ioniq, der bei 17,8 kWh liegt.

Mit dem Stromer kommen Sie auf der Autobahn etwas mehr als 200 Kilometer weit. Innerhalb von einer Dreiviertelstunde ist der Ioniq dann wieder auf 80 Prozent aufgeladen.

Der flache Stromer bietet Ihnen viel Platz und einen Kofferraum mit 350 Liter Fassungsvermögen. Angetrieben wird der Ioniq von einem 100 kW starken Motor, der auf die Vorderachse wirkt.

Hier lesen Sie unseren Test zum Hyundai Ioniq. Hyundai IONIQ Elektro 35.350 € › Elektro › 311 km Reichweite › 0 g/km CO2 › 5 Monate Lieferzeit (mehr Details)

Platz 3: Tesla Model 3

Auch mit dem Basismodell des Tesla Model 3 sind Sie für günstige 8,33 Euro pro 100 Kilometer sparsam unterwegs. Das ergibt sich über den guten Durchschnittsverbrauch des Stromers, der bei knapp unter 20 kWh liegt. Damit können Sie auf Landstraßen und in der Stadt über 330 Kilometer weit fahren und auf der Autobahn rund 280 Kilometer. Nach rund vier Stunden laden Sie den Tesla Model 3 an Ihrer Wallbox daheim wieder auf 80 Prozent auf.

Das Basismodell ist mit Assistenz-Systemen und großem Zentral-Display genauso ausgestattet wie die Modelle Long Range und Performance. Außerdem bietet es Ihnen rund 220 kW (300 PS – genaue Angaben macht Tesla nicht) einen odentlichen Antrieb, mit dem Sie innerhalb von sechs Sekunden auf 100 km/h beschleunigen.

Hier lesen Sie den ausführlichen Test des Tesla Model 3 Basismodells. Tesla Model 3 Standard 49.990 € › Elektro › 491 km Reichweite › 0 g/km CO2 › 4 Monate Lieferzeit (mehr Details)

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Platz 4: Skoda Enyaq

Das tschechische SUV kostet Sie aktuell rund 8,56 Euro auf 100 Kilometer und ist damit um 37 Prozent günstiger unterwegs als der konventionelle Passad Diesel. Das schafft der Enyaq aufgrund seines guten Durchschnittsverbrauchs von knapp 20,3 kWh. Wenn Sie sparsam fahren, kommen Sie mit dem Skoda Enyaq rund 400 Kilometer weit, ohne Autobahn schafft das SUV sogar 430 bis 480 Kilometer Reichweite. An einer Wechselstromwallbox laden Sie den Tschechen innerhalb von sechs Stunden auf 80 Prozent auf. Möchten Sie den Enyaq schneller laden geht das zu einem Aufpreis von 500 Euro mit einer Ladeleistung von 125 kW an einer Schnellladesäule innerhalb einer Stunde auf 80 Prozent.

Das E-SUV ist ein echtes Raumwunder. Im Innenraum haben bis zu fünf Personen bequem Platz und der Kofferraum fasst 585 Liter. Außerdem bietet der Enyaq viele Stau- und Nutzflächen und Sie können sich beim Fahren zwischen fünf verschiedenen Fahrmodi entscheiden.

EFAHRER.com hat den Enyaq ausführlich getestet. Hier geht es zum Testbericht. Skoda Enyaq iV 80 (2021) 43.950 € › Elektro › 536 km Reichweite › 0 g/km CO2 › 6 Monate Lieferzeit (mehr Details)

Platz 5: Cupra Born / VW ID.3

Mit dem Cupra Born zahlen Sie aktuell etwa 8,71 Euro pro 100 Kilometer. Das ergibt sich aus dem Durchschnittsverbrauch des Stromers von 20,7 kWh.

Mit dem Born kommen Sie je nach Fahrweise zwischen 300 und 350 Kilometer weit. Auf der Autobahn verringert sich die Reichweite auf etwas mehr als 255 Kilometer. Aufladen können Sie den Cupra Born an einer 11kW-Wechselstrom Wallbox innerhalb von knapp 5,5 Stunden.

Hier lesen Sie unseren Testbericht zum Cupra Born. CUPRA Born (58 kWh) 37.220 € › Elektro › 427 km Reichweite › 0 g/km CO2 › 3 Monate Lieferzeit (mehr Details)

Der VW ID.3 ist praktisch ein Zwilling des Cupra Born. Auch er hat einen 58-kWh-Akku. Durchschnittlich verbraucht der ID.3 mindestens 19 kWh. Damit errechnet sich ein Preis von rund 8,10 Euro pro 100 Kilometer.

Lesen Sie mehr zum VW ID.3 in unserem Testbericht. VW ID.3 Pro Performance (58 kWh) 36.960 € › Elektro › 426 km Reichweite › 0 g/km CO2 › 10 Monate Lieferzeit (mehr Details)

Platz 6: Hyundai Ioniq 5

Dieser Stromer schneidet am teuersten ab: Für rund 9,95 Euro pro 100 Kilometer fahren Sie mit dem Ioniq 5. Das liegt an seinem recht hohen Durchschnittsverbrauch, der rund 23,4 kWh beträgt. Damit fahren Sie auf der Autobahn nur etwa 260 Kilometer weit.

Beim Aufladen punktet der Ioniq 5 mit starken Ladeleistungen. An 800-Volt-Schnelladern laden Sie das koreanische Kompakt-SUV innerhalb von weniger als 20 Minuten von 10 auf 80 Prozent auf. Außerdem hat der Hyundai Ioniq 5 einen großen Innenraum und einen Kofferraum mit einem Fassungsvermögen von 531 Litern.

Wir haben den Ioniq 5 für Sie getestet. Hier lesen Sie den ausführlichen Bericht. Hyundai IONIQ 5 (58 kWh) 2WD 41.900 € › Elektro › 400 km Reichweite › 0 g/km CO2 › 7 Monate Lieferzeit (mehr Details)

So haben wir den Verbrauch berechnet

Für den durchschnittlichen Verbrauch der E-Autos haben wir den Mittelwert von Stadt-, Land- und Autobahnfahrt aus unseren Tests ermittelt.

Den durchschnittlichen Verbrauch haben wir dann mit dem jeweiligen Strompreis verrechnet. Dieser liegt unseren Rechnungen zufolge aktuell bei 42,06 Cent pro kWh. Dafür haben wir mit einem Strompreis von 39 Cent pro kWh für Haushaltsstrom gerechnet. Diesen Wert gibt Verivox für das Jahr 2022 bisher an. Außerdem haben wir mit einem Preis von 59 Cent pro kWh an Schnellladesäulen gerechnet.

Hinweis: An städtischen Wechselstrom-Ladesäulen kostet der Strom durchschnittlich ca.  49 Cent pro kWh. Wenn Sie keine eigene Lademöglichkeit haben, informieren Sie sich am besten, welche Preise an Ihren nächstgelegenen Ladepunkten tatsächlich fällig werden. Damit können Sie die Kosten pro 100 km hochrechnen.

Statistiken zufolge beziehen E-Autofahrer den Strom für ihre E-Autos zu 77 Prozent aus Haushaltsstrom und zu 23 Prozent aus Schnelladesäulen. Daher haben wir den endgültigen Strompreis für unsere Rechnungen über diese Anteile berechnet. Das Ergebnis sind die oben genannten 42,06 Cent pro kWh.

Beispiel: Kosten für 100 Kilometer beim Cupra Born

Hier berechnen wir nun beispielhaft den Strompreis für 100 Kilometer am Cupra Born. Der Born hat einen durchschnittlichen Verbrauch von 20,7 kWh auf 100 Kilometer. Das ergibt sich aus dem Mittelwert seiner Verbrauchswerte von 24,1 kWh auf der Autobahn, 19,7 kWh in der Stadt und 18,5 kWh über Land.

Den Durchschnittswert 20,7 kWh multiplizieren wir nun mit dem Strompreis pro kW (42,06 Cent) und teilen das Ergebnis schließlich durch hundert. Dadurch ergibt sich ein Preis von 8,71 Euro für eine 100 Kilometer lange Fahrt.

Weitere Tipps zum Stromsparen

Nicht nur das E-Auto-Modell spielt eine Rolle für die Stromkosten, sondern auch die Fahrweise und Nutzung des Fahrzeugs.

Aufgrund der aktuell recht hohen Strompreise bietet es sich an, auch beim Fahren Ihres Stromers aus Sparsamkeit zu achten. Es gibt einige Tipps, wie Sie die Stromkosten Ihres E-Fahrzeugs senken beziehungsweise niedrig halten können:

  • Nutzen Sie den Eco-Modus.
  • Schalten Sie Klimaanlage und Heizung aus, wenn nicht unbedingt nötig.
  • Nutzen Sie auch die Bremsenergie (Rekuperation), mit der können Sie Energie zurückgewinnen.
  • Checken Sie regelmäßig Ihren Reifendruck.
  • Fahren Sie vorausschauend und lassen Sie das Auto so viel wie möglich rollen.
  • Verzichten Sie auf hoche Autobahn-Geschwindigkeiten: 120 statt 140 km/h sparen bei Elektroautos meist über 20 Prozent Strom ein.

Über die Fahrweise lassen sich im Mittel meist leicht 15 bis 20 Prozent Strom einsparen. Ihre Rechnung kann damit noch günstiger werden.

E-Auto vs. Benziner oder Diesel: Der Kostenrechner

Mit unserem Kostenrechner finden Sie heraus, wie viel Geld Sie sich sparen, wenn Sie statt einem Benziner oder Diesel einen Stromer fahren. Sie sehen auch, nach welcher Zeit sich der Kauf eines E-Autos lohnt.

Dafür wählen Sie aus den Autos mit Verbrennermotor und aus den E-Autos je eins aus, die Sie miteinander vergleichen möchten. Beim Verbrenner können Sie dabei noch auswählen, ob es sich um einen Benziner oder Diesel handelt.

Dann geben Sie eine jährliche Laufleistung ein und die aktuellen Sprit- und Stromkosten. Der Kostenrechner berechnet Ihnen dann die Ersparnis an jährlichen laufenden Kosten, die Ersparnis an Kosten pro Kilometer und die Gesamtersparnis der Kosten über zehn Jahre. Schließlich sehen Sie auch, nach wie vielen Jahren Sie mit dem ausgewählten E-Auto Gewinn machen würden.

Außerdem können Sie mit dem Rechner auch den groben Preis für 100 Kilometer von einem Verbrenner mit einem Stromer vergleichen. Das geht, indem Sie bei jährlicher Laufleistung 100 Kilometer angeben und den aktuellen Benzin- oder Dieselpreis sowie den Strompreis eingeben.


Quelle: efahrer.com

https://efahrer.chip.de/news/37-prozent-guenstiger-als-diesel-so-guenstig-sind-e-auto-verbrauchskosten_107570


E-Lkw bald günstiger als Diesel-Lastwagen

Elektro-Lastwagen dürften Diesel-Lkw bei den Gesamtkosten nach Einschätzung der Unternehmensberatung BCG schon in wenigen Jahren unterbieten. In der EU könnten mittlere und schwere Lkw mit Batterieantrieb und 120.000 Kilometer Fahrleistung schon im Jahr 2025 auf Augenhöhe sein, in China und den USA schon früher. Elektro-Lastwagen mit Brennstoffzellenantrieb könnten bis 2030 folgen, schreiben die Branchenexperten von BCG in einer noch unveröffentlichten Studie, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt.

Allerdings seien die meisten europäischen Flottenbetreiber bislang sehr skeptisch: „Nur 16 Prozent der von BCG befragten Lkw-Kunden planen in den nächsten zehn Jahren den Kauf eines Elektro-LKW.“ Hauptgründe seien die sehr hohen Anschaffungskosten, das fehlende Ladenetz und die langen Ladezeiten. Ein E-Lastwagen koste drei- bis viermal mehr als ein Diesel-Lkw. Das Laden einer 1000-Kilowatt-Batterie dauere an einem sogenannten Supercharger, also einer schnellen Ladestation, etwa acht Stunden. Daimler, Volvo und der MAN- und Scania-Mutterkonzern Traton wollen in fünf Jahren 1700 Ladepunkte in Europa aufgebaut haben und betreiben.

Der weltweite Lkw-Absatz dürfte laut BCG 2025 wieder das Vor-Corona-Niveau erreichen. Bis 2030 dürften dann jährlich 3,3 Millionen Lastwagen verkauft werden. In Europa erwarten die Unternehmensberater dann einen Absatz von 400.000 Lastwagen, davon 32 Prozent mit Batterieantrieb und 19 Prozent mit Brennstoffzelle. In den USA dürften E-Lastwagen insgesamt nur ein Viertel des Absatzes erreichen, in China – dem mit Abstand größten Markt – sogar nur ein Fünftel.


Quelle: ntv.de

https://www.n-tv.de/wirtschaft/der_boersen_tag/E-Lkw-bald-guenstiger-als-Diesel-Lastwagen-article23230741.html


Die größten Fehler beim E-Auto-Kauf: Auf diese Fallen müssen Sie achten

Zehn Dinge die Sie beim E-Auto-Kauf beachten sollten

Die Deutschen kaufen so viele E-Autos wie nie zuvor. Viele wissen aber nicht, worauf es bei der Anschaffung eines Elektroautos wirklich ankommt. EFAHRER.com erklärt, was Sie beim E-Auto-Kauf beachten müssen.

Wenn Sie planen von einem Verbrenner auf ein Elektroauto umzusteigen, gibt es ein paar Sachen zu beachten. Fragen nach Reichweite, Akkugröße oder Ladeanschluss sollten Sie unbedingt vor Fahrzeugbestellung sich selbst beantworten. Um hier nichts falsch zu machen, zeigt Ihnen EFAHRER.com die häufigsten Fehler beim E-Auto-Kauf und worauf es bei der Anschaffung ankommt.

1. Auf CCS verzichten

Mit einem CCS-Anschluss können Sie Ihr E-Auto unterwegs viel schneller laden. Die Ladeleistung an den Schnellladesäulen liegt meist zwischen 50 und 100 Kilowatt und zum Teil sogar bis zu 350 Kilowatt. Vor allem, wenn Sie auf regelmäßiges schnelles Laden unterwegs angewiesen sind, sollten Sie auf die CCS-Kompatibilität des E-Autos achten. Autos mit CCS-Anschluss erzielen außerdem bessere Gebrauchtpreise.

Achtung: Wenn Sie nur ein Stadtauto brauchen, das Sie überwiegend dort laden, entscheiden Sie sich lieber für ein E-Auto mit hoher Ladeleistung über Typ 2, etwa den Renault Twingo Electric. Er schafft an geeigneten Wallboxen und Ladesäulen bis zu 22 kW und benötigte deshalb nicht unbedingt CCS, was in der Stadt wesentlich weniger vertreten ist als Typ 2.

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2. Die falsche Akkugröße wählen

Mehr Reichweite und ein großer Akku bedeuten nicht zwingend, dass das E-Auto besser ist. Viel eher geht es darum, dass die Akkugröße zu Ihren persönlichen Anforderungen passt. Wenn Sie häufig längere Strecken fahren, lohnt es sich in einen teureren, größeren Akku zu investieren.

Für alltägliche Pendelstrecken ist eine kleine Batterie ausreichend. Auch wichtig zu beachten ist die Effizienz des Stromers, also wie viel Strom verbraucht wird und wie hoch die reale Reichweite ist.

Wie weit komme ich mit einem Elektroauto? Diese Frage stellen sich viele, die ein Elektroauto kaufen oder leasen möchten. Der EFAHRER.com-Reichweitenrechner zeigt, wie weit Sie mit einem Elektroauto, Hybrid oder Plug-in-Hybrid rein elektrisch fahren können.

Reichweiten­­rechner

3. An der Winterausstattung sparen

Wer auf die Winterausstattung verzichtet spart oft am falschen Ende. Akku-, Sitz-, Scheiben- und Standheizung sind für E-Autos, nicht nur komfortabel, sondern auch echte Stromsparer. Das macht sich im Geldbeutel und bei der Reichweite bemerkbar.

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4. Auf die Wärmepumpe verzichten

Ein Elektromotor erzeugt zu wenig Abwärme, um den Innenraums per Gebläse aufzuheizen, wie man es von Verbrennern kennt. Stattdessen zieht das Heiz-Gebläse Strom aus dem Akku. Hohe Heizleistung kostet also Reichweite.

Eine Wärmepumpe hilft. Mit ihr wird die Abwärme der Antriebskomponenten oder die Umgebungswärme zum Aufheizen benutzt. Die Reichweite leidet hier nicht darunter.

Wer jetzt Angst hat, dass der Akku und somit die Reichweite darunter leiden könnte kann aufatmen. Hier finden Sie sechs Tricks, wie Sie mit Ihrem Elektroauto gut durch den Winter kommen:

So fahren E-Autos im Winter weiter

 5. Keine Förderungen beantragen

Durch den Umweltbonus können Sie beim Kauf eines Elektroautos oder Plug-In-Hybriden bares Geld sparen. Im Detail wird der Bonus so verteilt:

  • E-Autos unter 40.000 Euro werden  mit 9.000 Euro bezuschusst. Für Plug-In-Hybride unter 40.000 Euro gibt es 6.750 Euro Förderung.
  • Für E-Autos mit einem Listenpreis über 40.000 Euro liegt der Zuschuss für reine E-Autos bei 7.500 Euro. Für Plug-in-Hybride in dieser Preisklasse bei 5.625 Euro.
  • Gebrauchte Elektroautos werden mit 5.000 Euro gefördert, gebrauchte Plug-In-Hybride mit 3.750 Euro. Die Gebrauchten dürfen nicht älter als 12 Monate und nicht mehr als 15.000 Kilometer gelaufen sein oder schon ein mal BAFA-Förderung erhalten haben

Doch Elektroauto-Fahrer profitieren nicht nur vom Umweltbonus. Wechselprämien oder Rabatt-Aktionen der Hersteller machen die Anschaffung eines Stromers noch günstiger. Um sich keine Förderung entgehen zu lassen, sollten Sie auf jeden Fall auf die jeweiligen Fristen achten.

6. Weitere Förderungen verschlafen

Profitieren Sie von den attraktiven Förderprogrammen aus Deutschland, den Bundesländern und den großen deutschen Städten – egal ob Sie für sich privat suchen oder für Ihr Unternehmen. Die Förderungen gibt es sowohl für E-Autos als auch für E-Bikes, E-Lastenfahrräder, E-Busse, zum Ausbau der Ladeinfrastruktur und auch für die Beratung und Installation solcher Anlagen. In unserer Förderdatenbank finden Sie anhand Ihrer Postleitzahl alle Förderprogramme in Ihrer Nähe und erhalten gleich die passenden Antragsformulare.

Förderdatenbank für Elektroautos

7. Keine Neu- und Gebrauchtwagen vergleichen

Auch bei Elektroautos lohnt es sich, neu und gebraucht zu vergleichen. Noch kann man bei gebrauchten Stromern nur wenig sparen. Auf jeden Fall gilt es das Alter und die Laufleitung zu beachten, da auch gebrauchte Elektroautos durch das BAFA gefördert werden.  

Worauf Sie sonst noch beim Kauf eines gebrauchten Elektroautos achten sollten, erfahren Sie hier:

E-Auto gebraucht kaufen

8. Nicht auf die Akku-Garantie achten

Ist der Akku Ihres Stromers kaputt und die Garantie bereits abgelaufen, kann es richtig teuer werden. Vor allem wenn das Problem nicht mehr mit dem Austausch weniger Zellen behoben werden kann. Die Garantie greift meist dann, wenn die nutzbare Kapazität des Akkus innerhalb des Garantiezeitraums unter einen gewissen Prozentsatz sinkt. Oft beträgt der Garantiezeitraum acht Jahre. Es lohnt sich aber genau hinzuschauen, da die gewährte Garantie je nach Hersteller abweichen kann. Welche Hersteller am meisten Garantie geben, erfahren Sie hier:

Wer gibt am meisten Garantie auf E-Auto-Akkus?

 9. Sich nicht über das Servicenetz informieren

Bevor Sie sich für ein Elektro-Auto entscheiden, ist es hilfreich sich über die Serviceangebote des Herstellers in der Nähe zu informieren. Tesla beispielsweise hat zum Teil einige Lücken, wenn es darum geht, Servicestandorte gleichmäßig zu verteilen. Damit bei der Wartung oder Reparatur kein böses Erwachen folgt, sollten Sie sich bereits vor dem Kauf über das Servicenetz vor Ort und die nächstgelegene Vertragswerkstatt informieren.

10. Nicht wissen, wo laden

Wenn Sie sich ein Elektroauto anschaffen, kommt auch die Frage auf, wo Sie es laden wollen. Hier spielt auch der Preis eine Rolle. Ihr E-Auto an der heimische Wallbox zu laden, am besten noch mit Solarstrom, ist günstig und umweltfreundlich.

Wenn Sie auf öffentliches Laden angewiesen sind, sollten Sie sich im Vorhinein über das Ladenetz in ihrer Region informieren. Denn im Vergleich zur steigenden Anzahl an Elektroautos gibt es leider zu wenig Ladesäulen.

Alle Infos zum öffentlichen Laden finden Sie hier:

Öffentliches Laden und Parken mit E-Autos

Einen Erfahrungsbericht zu Solaranlagen und Elektroautos finden Sie hier:

Photovoltaikanlage und Elektroauto: Alle Tipps im Erfahrungsbericht

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E-Autos können Sie mittlerweile auch im Abo zum monatlichen Fixpreis mieten – ähnlich wie E-Bikes zum Beispiel. Dabei sind fast alle Unterhaltskosten inbegriffen. Die Angebote unterscheiden sich stark voneinander. EFAHRER stellt hier die wichtigsten Anbieter vor.  

E-Auto im Abo: Anbieter im Vergleich


Quelle: efahrer.com

https://efahrer.chip.de/e-wissen/die-groessten-fehler-beim-e-auto-kauf-auf-diese-fallen-muessen-sie-achten_107142


Škoda Enyaq Coupé: Gleiten statt Rasen

Das Škoda Enyaq Coupé ist ein gutes Beispiel dafür, dass es beim Elektroauto nicht in erster Linie auf PS – oder besser kW – ankommt. Testfahrt mit dem elektrischen SUV-Coupé, Daten, Preis, Bilder.

  • Škoda Enyaq Coupé als Ableger des elektrischen Enyaq
  • Vier Leistungsstufen von 180 bis 300 PS
  • Zwei Batteriegrößen: 58 und 77 kWh

Im VW-Konzern wird seit 2020 massiv auf den Verkauf von Autos mit elektrischem Antrieb gesetzt. Neben vielen Plug-in-Hybriden gibt es inzwischen auch eine ganze Reihe von rein batterieelektrischen Modellen. Audi steuert aktuell den Q4, den e-tron und den e-tron GT bei. Seat hat bisher nur den Cupra Born im Programm. Volkswagen bietet den e-Up sowie ID.3, ID.4 und ID.5. Und Škoda setzt nach dem Auslaufen des kleinen Citigo aktuell auf den Enyaq.

Nun gibt es Zuwachs. Škoda bringt einen Ableger, eine Coupé-Version des Enyaq auf den Markt. Allerdings zu einem denkbar schlechten Zeitpunkt. Denn wegen des Ukraine-Krieges werden derzeit keine Kabelbäume geliefert, die dort von einem Auftragsfertiger produziert werden. Škoda geht daher davon aus, dass nur ein begrenztes Kontingent an Autos gebaut werden kann. Verfügbare Kabelbäume sollen zunächst einmal dem Topmodell Škoda Enyaq Coupé RS zugute kommen. Während die Bestellbücher für den RS geöffnet sind, müssen sie für das Basismodell des Coupé bis auf Weiteres geschlossen bleiben.

Škoda Enyaq Coupé in Details

Der Coupé-Ableger ist fraglos die pfiffigere Variante des Enyaq. Der ohnehin moderate Preisaufschlag für die schnittige Karosserie erscheint daher absolut gerechtfertigt. Das neue SUV-Coupé sieht schon im Stand dynamisch und kräftig aus. Und trotz der nach hinten abfallenden Dachlinie fällt die Kopffreiheit innen nur wenig geringer aus als bei der Limousine. Das Kofferraumvolumen beträgt mit 570 Liter nur 15 Liter weniger (laut Herstellerangaben). Auch über mangelnde Beinfreiheit im Fond muss sich im Coupé sicher niemand beklagen, wie wir bei einer ersten Sitzprobe feststellen konnten. Im Gegenteil, Platz für die Knie ist auf der Rückbank reichlich vorhanden.

Enyaq Coupé: So fährt die Basisversion

Frontansicht eines fahrenen Skoda Enyaq Coupe
Das Enyaq Coupé iV60 mit 132-kW-Motor und 58-kWh-Akku © Skoda

Für die anstehende Testfahrt hatten wir uns zunächst für die Basisversion entschieden, das Enyaq Coupé iV60. Diese Version ist mit einem 132 kW/180 PS starken Elektromotor an der Hinterachse bestückt. Das sofort anliegende maximale Drehmoment beträgt 310 Nm. Beim Tritt aufs rechte Pedal glaubt man sofort, dass der Spurt von null auf 100 km/h in 8,8 Sekunden zu bewältigen sein soll. Die Spitzengeschwindigkeit wird – typisch Elektroauto – bei 160 km/h abgeregelt.

Das hohe Fahrzeuggewicht von rund 2,3 Tonnen ist vor allem durch die große und schwere Batterie im Unterboden begründet. Die 2,3 Tonnen sind sozusagen omnipräsent. Fährt man etwas zu zügig in eine Kurve, fängt das Enyaq Coupé an, trotz Heckantrieb über die Vorderräder zu schieben. Die welligen Landstraßen der Toskana brachten immer wieder das gesamte Fahrzeug ins Schwingen. Für die betont sportliche Gangart scheint das Škoda Coupé trotz seines dynamischen Auftritts nicht gemacht. Stellt man den Fahrmodus von Normal auf Sport um, ändert sich das Fahrverhalten nur in Nuancen.

Entspanntes Cruisen liegt dem Elektro-SUV am besten

Beim entspannten Cruisen fühlt sich der Wagen dagegen an wie in seinem Element. Und dann schöpft er natürlich auch seine Energiereserven am besten aus. Ein Verbrauch von unter 20 kWh pro 100 Kilometer sollte jedenfalls kein Problem sein. Skoda nennt zwar einen WLTP-Verbrauch von 15,5 kWh, aber schließlich kommt der WLTP-Verbrauch unter sehr günstigen Temperatur-Bedingungen und eher zurückhaltender Fahrweise zustande. Die netto 58 kWh im Akku reichen laut Hersteller für eine Wegstrecke ohne Nachladen von über 400 Kilometer. Der Luftwiderstandsbeiwert von 0,234 leistet sicherlich seinen Beitrag für den günstigen Verbrauch.

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Elektro-SUV mit neuer Software-Version 3.0

Ein Nachladen war auf keiner der Testfahrt-Etappen erforderlich. Škoda nennt für das DC-Schnellladen des 58-kWh-Akkus eine maximale Leistung von 120 kW. Bei Modellversionen mit 77-kWh-Akku waren bis dato 130 kW Ladeleistung möglich. Letztere haben die ADAC Ingenieure in der Enyaq Limousine überprüft – mit einem ordentlichen Ergebnis hinsichtlich der Ladekurve.

Im Enyaq Coupé kommt übrigens erstmals die Software-Version 3.0 zum Einsatz. Damit sollen Verbesserungen des Batteriemanagements (Ladeleistungen von bis zu 135 kW), des Infotainments und der Assistenzsysteme verbunden sein. Enyaq-Limousinen mit älterem Softwarestand sollen im Laufe des Jahres ein Update in der Werkstatt bekommen können. Fahrzeuge mit der Version 3.0 sind updatefähig over the air. Das heißt, sie müssen dafür fortan nicht mehr in die Werkstatt. Das Smartphone lässt grüßen.

Im Trend: Nachhaltige Materialien

Lenkrad und Display des Skoda Enyaq Coupe
Wohltuend minimalistisch: Fahreranzeige im Miniformat © Nicht veröffentlichen

Im Innenraum legt Škoda zeitgemäß Wert auf umweltfreundliche Materialien. Zu sehen und zu fühlen beispielsweise am Armaturenbrett, das je nach Ausstattung mit einem nachhaltigen Stoff überzogen ist. So wirkt das Ambiente auch gleich viel wohnlicher. Der Fahrer schaut zudem auf eine auf das Notwendigste reduzierte Anzeige hinter dem Lenkrad und eben nicht auf einen ganzen Wust von Details. Das optionale Head-up-Display ist eine Empfehlung wert, auch wenn sich uns nicht der Sinn erschloss, warum die AR-Pfeile in der Windschutzscheibe blinken, statt permanent die Abbiegerichtung zu weisen.

Bei der Design-Auswahl namens „Lodge“ bekommt der Käufer Sitzbezüge, die zu 40 Prozent aus natürlicher Schurwolle bestehen. Begründung von Škoda: Wolle absorbiere mehr Feuchtigkeit als jede andere Faser, sie wirke zudem kühlend und filtere Schadstoffe und Gerüche aus der Umgebungsluft. Die Fußmatten, der Kofferraumteppich sowie die Schalldämmung bestehe größtenteils aus recycelten Materialien.

Alle Käufer, ganz gleich für welche Version oder Ausstattung sie sich entschieden haben, kommen in den Genuss eines wärmeisolierten Panoramaglasdaches. Auch das trägt zum luftig-leichten Wohlgefühl im Škoda Enyaq Coupé bei. Ein zentraler Airbag zwischen den Vordersitzen verhindert bei einem Unfall, dass die Köpfe der Frontpassagiere zusammenprallen.

So fährt die Topversion RS mit 220 kW/299 PS

Heckansicht eines stehenden Skoda Enyaq Coupe RS
Die Topversion: Skoda Enyaq Coupé RS mit 220 kW/299 PS © ADAC/Wolfgang Rudschies

Im Vergleich mit dem Cruising-Basismodell, das übrigens ab etwa 44.000 Euro erhältlich sein soll, müsste sich das Fahrgefühl im RS komplett anders anfühlen. Hier stehen als Gegenwert des Kaufpreises von 57.700 Euro immerhin 220 kW/299 PS Leistung und 460 Newtonmeter Drehmoment. Den RS zeichnet außerdem Allradantrieb und ein Sportfahrwerk mit Tieferlegung aus: 15 Millimeter vorn und 10 Millimeter hinten liegt die RS-Version näher an der Straße. Fahrleistungen werden mit 6,5 Sekunden für den Spurt auf 100 km/h sowie einer Höchstgeschwindigkeit von 180 km/h beziffert.

Aber offen gesagt: So dramatisch anders, wie man es sich vorstellt, ist es gar nicht mit dem RS. Na klar, der RS beschleunigt besser, und er liegt auch satter auf der Straße. Aber ist diese Preisdifferenz von rund 14.000 Euro wert? Ist der Fahrspaß so viel größer? Kurz gesagt: eher nicht. Zumal auch das Basismodell wahrlich nicht schwach auf der Brust ist und die Optik des RS nicht so großartig von der der zahmeren Version abweicht.

Das Škoda Enyaq Coupé RS im Video:

Das Skoda Enyaq Coupé RS im Video ∙ Bild: © Skoda, Video: © ADAC e.V.

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Neues Assistenzsystem: Trainiertes Parken

Wenden wir uns also lieber wieder eher praktischen und vernünftigen Aspekten zu. Das Škoda Enyaq Coupé bringt nämlich auch weiterentwickelte Assistenzsysteme mit. So beherrscht der adaptive Spurhalteassistent jetzt auch die Querführung in Engstellen im Stadtverkehr und erkennt gelbe Fahrbahnmarkierungen in Baustellen sowie Absperrungen und am Straßenrand parkende Fahrzeuge. Ein Ausweichassistent verstärkt bei einer drohenden Kollision mit einem Fußgänger, Radfahrer oder einem anderen Fahrzeug das Lenkmoment aktiv, um durch kontrolliertes Ausweichen einen Unfall zu vermeiden.

Der Travel Assist ist jetzt in der Lage, auf Autobahnen und mehrspurigen Straßen bei Geschwindigkeiten über 90 km/h automatisch die Fahrspur zu wechseln. Und nicht zuletzt wird den Kunden ein Parkassistent angeboten, der nicht nur automatisch in die Lücke einparkt, sondern sich auch die genaue Parkposition nebst Einparkvorgang merken kann. Das kann ein bestimmter Platz beim Arbeitgeber oder auch sonst im öffentlichen Raum sein. Wie gut und genau das trainierte Parken und die anderen neuen Systeme funktionieren, werden sich die ADAC Ingenieure in einem späteren Test ansehen. Man darf also gespannt bleiben, welche Talente wir vielleicht noch beim Enyaq Coupé entdecken.

Škoda Enyaq Coupé: Technische Daten, Preise

Technische Daten (Herstellerangaben)Skoda Enyaq Coupé iV 60 (ab 05/22)Skoda Enyaq Coupé iV 80 (ab 05/22)Skoda Enyaq Coupé iV 80X (ab 05/22)Skoda Enyaq Coupé RS iV (ab 05/22)
MotorartElektroElektroElektroElektro
Leistung maximal in kW (Systemleistung)132150195220
Leistung maximal in PS (Systemleistung)180204265299
Drehmoment (Systemleistung)310 Nm310 Nm425 Nm460 Nm
AntriebsartHeckHeckAllradAllrad
Beschleunigung 0-100km/h8,8 s8,8 s7,0 s6,5 s
Höchstgeschwindigkeit160 km/h160 km/h160 km/h180 km/h
Reichweite WLTP (elektrisch)416 km544 km520 km504 km
CO2-Wert kombiniert (WLTP)0 g/km0 g/km0 g/km0 g/km
Verbrauch kombiniert (WLTP)15,5 kWh/100 km15,7 kWh/100 km16,6 kWh/100 km17,2 kWh/100 km
Verbrauch Gesamt (NEFZ)14,0 kWh/100 km
Batteriekapazität (Brutto) in kWh62,082,082,082,0
Batteriekapazität (Netto) in kWh58,077,077,077,0
Ladeleistung (kW)AC:11,0 DC:50,0-120,0AC:11,0 DC:50,0-135,0AC:11,0 DC:50,0-135,0AC:11,0 DC:50,0-135,0
Kofferraumvolumen normal570 l570 l570 l570 l
Kofferraumvolumen dachhoch mit umgeklappter Rücksitzbank1.610 l1.610 l1.610 l1.610 l
Leergewicht (EU)2.002 kg2.149 kg2.202 kg2.255 kg
Zuladung508 kg493 kg548 kg485 kg
Anhängelast ungebremst750 kg750 kg750 kg750 kg
Anhängelast gebremst 12%1.000 kg1.000 kg1.200 kg1.200 kg
Garantie (Fahrzeug)2 Jahre2 Jahre2 Jahre2 Jahre
Länge x Breite x Höhe4.653 mm x 1.879 mm x 1.621 mm4.653 mm x 1.879 mm x 1.622 mm4.653 mm x 1.879 mm x 1.622 mm4.653 mm x 1.879 mm x 1.607 mm
Grundpreis– Euro– Euro– Euro57.700 Euro

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Quelle: https://www.adac.de/rund-ums-fahrzeug/autokatalog/marken-modelle/skoda/skoda-enyaq-coupe/


Fast jeder Fünfte will ein E-Auto

Kaufinteresse an Stromern steigt

Das Interesse der Käuferschaft an Verbrenner-Pkw ist massiv rückläufig. E-Autos hingegen erfreuen sich wachsender Beliebtheit. Aber zugleich wird der Umweltnutzen der Stromer stärker hinterfragt.

Das Interesse an E-Autos steigt bei deutschen Autokäufern weiter. Deutlich weniger gefragt sind hingegen die klassischen Verbrenner-Pkw. Zugleich hinterfragt eine wachsende Zahl der Verbraucher die Umweltfreundlichkeit elektrisch angetriebener Fahrzeuge, wie jüngste Umfrageergebnisse der von der Targobank veröffentlichten Autostudie 2022 zeigen. Seit 2016 beauftragt die Bank das Umfrageinstitut Forsa mit einer jährlichen Autostudie.

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Wirtschaft 16.02.22 Ministerium will einschreiten Ärger über Missbrauch der E-Auto-Förderung

Laut dieser gaben 43 Prozent der Verbraucher an, beim nächsten Autokauf auf einen alternativen Antrieb umsteigen zu wollen. 22 Prozent liebäugeln mit einem Hybridfahrzeug, 17 Prozent mit einem batterieelektrischen Pkw (BEV) sowie 5 Prozent mit einem Wasserstoffauto. Dabei zeigt sich im Vergleich zu früheren Ausgaben der Autostudie ein stark steigendes Interesse an BEVs. Der Wunsch nach einem reinen Stromer lag 2018 noch bei 5 und 20202 bei 8 Prozent.

Deutlich rückläufig ist das Interesse an den Verbrennern. 2018 haben noch mehr als 50 Prozent der Befragten angegeben, sich als Nächstes einen Benziner zulegen zu wollen, in diesem Jahr waren nur noch 22 Prozent dazu bereit. Der Dieselantrieb ist in der Gunst der Autokunden um 1 Prozent mit 11 Prozent gesunken.

Teil der Unentschlossenen steigt

Deutlich angestiegen ist laut Autostudie der Anteil der Unentschlossenen von 12 auf 20 Prozent, was sich unter anderem an einer wachsenden Unsicherheit der Verbraucher zurückführen lässt. So halten zwar 37 Prozent Verbrennungsmotoren für nicht mehr zeitgemäß, jedoch würden noch 66 Prozent aktuell einen Verbrenner einem E-Auto vorziehen.

Diese Zurückhaltung liegt auch an einer wachsenden Skepsis in Hinblick auf die Umweltfreundlichkeit von E-Autos. Waren 2019 noch 57 Prozent der Befragten der Meinung, diese seien eine ökologische Alternative zum Verbrenner, vertraten 2022 nur noch 44 Prozent diese Ansicht. Die Bedenken gegen E-Autos betreffen vor allem Nachhaltigkeitsaspekte: 57 Prozent bemängeln die Umweltschädlichkeit der Akkus, 42 Prozent deren begrenzte Lebenszeit. Jeweils 64 Prozent führen als Argumente gegen den Kauf eines E-Autos das zu gering ausgebaute Ladesäulennetz und die zu geringe Reichweite an. Für 60 Prozent spricht der vergleichsweise hohe Anschaffungspreis gegen ein E-Auto.


Quelle: ntv.de, abe/sp-x

https://www.n-tv.de/auto/Fast-jeder-Fuenfte-will-ein-E-Auto-article23195484.html


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