E-Lkw bald günstiger als Diesel-Lastwagen

Elektro-Lastwagen dürften Diesel-Lkw bei den Gesamtkosten nach Einschätzung der Unternehmensberatung BCG schon in wenigen Jahren unterbieten. In der EU könnten mittlere und schwere Lkw mit Batterieantrieb und 120.000 Kilometer Fahrleistung schon im Jahr 2025 auf Augenhöhe sein, in China und den USA schon früher. Elektro-Lastwagen mit Brennstoffzellenantrieb könnten bis 2030 folgen, schreiben die Branchenexperten von BCG in einer noch unveröffentlichten Studie, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt.

Allerdings seien die meisten europäischen Flottenbetreiber bislang sehr skeptisch: „Nur 16 Prozent der von BCG befragten Lkw-Kunden planen in den nächsten zehn Jahren den Kauf eines Elektro-LKW.“ Hauptgründe seien die sehr hohen Anschaffungskosten, das fehlende Ladenetz und die langen Ladezeiten. Ein E-Lastwagen koste drei- bis viermal mehr als ein Diesel-Lkw. Das Laden einer 1000-Kilowatt-Batterie dauere an einem sogenannten Supercharger, also einer schnellen Ladestation, etwa acht Stunden. Daimler, Volvo und der MAN- und Scania-Mutterkonzern Traton wollen in fünf Jahren 1700 Ladepunkte in Europa aufgebaut haben und betreiben.

Der weltweite Lkw-Absatz dürfte laut BCG 2025 wieder das Vor-Corona-Niveau erreichen. Bis 2030 dürften dann jährlich 3,3 Millionen Lastwagen verkauft werden. In Europa erwarten die Unternehmensberater dann einen Absatz von 400.000 Lastwagen, davon 32 Prozent mit Batterieantrieb und 19 Prozent mit Brennstoffzelle. In den USA dürften E-Lastwagen insgesamt nur ein Viertel des Absatzes erreichen, in China – dem mit Abstand größten Markt – sogar nur ein Fünftel.


Quelle: ntv.de

https://www.n-tv.de/wirtschaft/der_boersen_tag/E-Lkw-bald-guenstiger-als-Diesel-Lastwagen-article23230741.html


Die größten Fehler beim E-Auto-Kauf: Auf diese Fallen müssen Sie achten

Zehn Dinge die Sie beim E-Auto-Kauf beachten sollten

Die Deutschen kaufen so viele E-Autos wie nie zuvor. Viele wissen aber nicht, worauf es bei der Anschaffung eines Elektroautos wirklich ankommt. EFAHRER.com erklärt, was Sie beim E-Auto-Kauf beachten müssen.

Wenn Sie planen von einem Verbrenner auf ein Elektroauto umzusteigen, gibt es ein paar Sachen zu beachten. Fragen nach Reichweite, Akkugröße oder Ladeanschluss sollten Sie unbedingt vor Fahrzeugbestellung sich selbst beantworten. Um hier nichts falsch zu machen, zeigt Ihnen EFAHRER.com die häufigsten Fehler beim E-Auto-Kauf und worauf es bei der Anschaffung ankommt.

1. Auf CCS verzichten

Mit einem CCS-Anschluss können Sie Ihr E-Auto unterwegs viel schneller laden. Die Ladeleistung an den Schnellladesäulen liegt meist zwischen 50 und 100 Kilowatt und zum Teil sogar bis zu 350 Kilowatt. Vor allem, wenn Sie auf regelmäßiges schnelles Laden unterwegs angewiesen sind, sollten Sie auf die CCS-Kompatibilität des E-Autos achten. Autos mit CCS-Anschluss erzielen außerdem bessere Gebrauchtpreise.

Achtung: Wenn Sie nur ein Stadtauto brauchen, das Sie überwiegend dort laden, entscheiden Sie sich lieber für ein E-Auto mit hoher Ladeleistung über Typ 2, etwa den Renault Twingo Electric. Er schafft an geeigneten Wallboxen und Ladesäulen bis zu 22 kW und benötigte deshalb nicht unbedingt CCS, was in der Stadt wesentlich weniger vertreten ist als Typ 2.

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2. Die falsche Akkugröße wählen

Mehr Reichweite und ein großer Akku bedeuten nicht zwingend, dass das E-Auto besser ist. Viel eher geht es darum, dass die Akkugröße zu Ihren persönlichen Anforderungen passt. Wenn Sie häufig längere Strecken fahren, lohnt es sich in einen teureren, größeren Akku zu investieren.

Für alltägliche Pendelstrecken ist eine kleine Batterie ausreichend. Auch wichtig zu beachten ist die Effizienz des Stromers, also wie viel Strom verbraucht wird und wie hoch die reale Reichweite ist.

Wie weit komme ich mit einem Elektroauto? Diese Frage stellen sich viele, die ein Elektroauto kaufen oder leasen möchten. Der EFAHRER.com-Reichweitenrechner zeigt, wie weit Sie mit einem Elektroauto, Hybrid oder Plug-in-Hybrid rein elektrisch fahren können.

Reichweiten­­rechner

3. An der Winterausstattung sparen

Wer auf die Winterausstattung verzichtet spart oft am falschen Ende. Akku-, Sitz-, Scheiben- und Standheizung sind für E-Autos, nicht nur komfortabel, sondern auch echte Stromsparer. Das macht sich im Geldbeutel und bei der Reichweite bemerkbar.

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4. Auf die Wärmepumpe verzichten

Ein Elektromotor erzeugt zu wenig Abwärme, um den Innenraums per Gebläse aufzuheizen, wie man es von Verbrennern kennt. Stattdessen zieht das Heiz-Gebläse Strom aus dem Akku. Hohe Heizleistung kostet also Reichweite.

Eine Wärmepumpe hilft. Mit ihr wird die Abwärme der Antriebskomponenten oder die Umgebungswärme zum Aufheizen benutzt. Die Reichweite leidet hier nicht darunter.

Wer jetzt Angst hat, dass der Akku und somit die Reichweite darunter leiden könnte kann aufatmen. Hier finden Sie sechs Tricks, wie Sie mit Ihrem Elektroauto gut durch den Winter kommen:

So fahren E-Autos im Winter weiter

 5. Keine Förderungen beantragen

Durch den Umweltbonus können Sie beim Kauf eines Elektroautos oder Plug-In-Hybriden bares Geld sparen. Im Detail wird der Bonus so verteilt:

  • E-Autos unter 40.000 Euro werden  mit 9.000 Euro bezuschusst. Für Plug-In-Hybride unter 40.000 Euro gibt es 6.750 Euro Förderung.
  • Für E-Autos mit einem Listenpreis über 40.000 Euro liegt der Zuschuss für reine E-Autos bei 7.500 Euro. Für Plug-in-Hybride in dieser Preisklasse bei 5.625 Euro.
  • Gebrauchte Elektroautos werden mit 5.000 Euro gefördert, gebrauchte Plug-In-Hybride mit 3.750 Euro. Die Gebrauchten dürfen nicht älter als 12 Monate und nicht mehr als 15.000 Kilometer gelaufen sein oder schon ein mal BAFA-Förderung erhalten haben

Doch Elektroauto-Fahrer profitieren nicht nur vom Umweltbonus. Wechselprämien oder Rabatt-Aktionen der Hersteller machen die Anschaffung eines Stromers noch günstiger. Um sich keine Förderung entgehen zu lassen, sollten Sie auf jeden Fall auf die jeweiligen Fristen achten.

6. Weitere Förderungen verschlafen

Profitieren Sie von den attraktiven Förderprogrammen aus Deutschland, den Bundesländern und den großen deutschen Städten – egal ob Sie für sich privat suchen oder für Ihr Unternehmen. Die Förderungen gibt es sowohl für E-Autos als auch für E-Bikes, E-Lastenfahrräder, E-Busse, zum Ausbau der Ladeinfrastruktur und auch für die Beratung und Installation solcher Anlagen. In unserer Förderdatenbank finden Sie anhand Ihrer Postleitzahl alle Förderprogramme in Ihrer Nähe und erhalten gleich die passenden Antragsformulare.

Förderdatenbank für Elektroautos

7. Keine Neu- und Gebrauchtwagen vergleichen

Auch bei Elektroautos lohnt es sich, neu und gebraucht zu vergleichen. Noch kann man bei gebrauchten Stromern nur wenig sparen. Auf jeden Fall gilt es das Alter und die Laufleitung zu beachten, da auch gebrauchte Elektroautos durch das BAFA gefördert werden.  

Worauf Sie sonst noch beim Kauf eines gebrauchten Elektroautos achten sollten, erfahren Sie hier:

E-Auto gebraucht kaufen

8. Nicht auf die Akku-Garantie achten

Ist der Akku Ihres Stromers kaputt und die Garantie bereits abgelaufen, kann es richtig teuer werden. Vor allem wenn das Problem nicht mehr mit dem Austausch weniger Zellen behoben werden kann. Die Garantie greift meist dann, wenn die nutzbare Kapazität des Akkus innerhalb des Garantiezeitraums unter einen gewissen Prozentsatz sinkt. Oft beträgt der Garantiezeitraum acht Jahre. Es lohnt sich aber genau hinzuschauen, da die gewährte Garantie je nach Hersteller abweichen kann. Welche Hersteller am meisten Garantie geben, erfahren Sie hier:

Wer gibt am meisten Garantie auf E-Auto-Akkus?

 9. Sich nicht über das Servicenetz informieren

Bevor Sie sich für ein Elektro-Auto entscheiden, ist es hilfreich sich über die Serviceangebote des Herstellers in der Nähe zu informieren. Tesla beispielsweise hat zum Teil einige Lücken, wenn es darum geht, Servicestandorte gleichmäßig zu verteilen. Damit bei der Wartung oder Reparatur kein böses Erwachen folgt, sollten Sie sich bereits vor dem Kauf über das Servicenetz vor Ort und die nächstgelegene Vertragswerkstatt informieren.

10. Nicht wissen, wo laden

Wenn Sie sich ein Elektroauto anschaffen, kommt auch die Frage auf, wo Sie es laden wollen. Hier spielt auch der Preis eine Rolle. Ihr E-Auto an der heimische Wallbox zu laden, am besten noch mit Solarstrom, ist günstig und umweltfreundlich.

Wenn Sie auf öffentliches Laden angewiesen sind, sollten Sie sich im Vorhinein über das Ladenetz in ihrer Region informieren. Denn im Vergleich zur steigenden Anzahl an Elektroautos gibt es leider zu wenig Ladesäulen.

Alle Infos zum öffentlichen Laden finden Sie hier:

Öffentliches Laden und Parken mit E-Autos

Einen Erfahrungsbericht zu Solaranlagen und Elektroautos finden Sie hier:

Photovoltaikanlage und Elektroauto: Alle Tipps im Erfahrungsbericht

Das könnte Sie auch interessieren: E-Auto im Abo: Alternative zu Kauf und Leasing

E-Autos können Sie mittlerweile auch im Abo zum monatlichen Fixpreis mieten – ähnlich wie E-Bikes zum Beispiel. Dabei sind fast alle Unterhaltskosten inbegriffen. Die Angebote unterscheiden sich stark voneinander. EFAHRER stellt hier die wichtigsten Anbieter vor.  

E-Auto im Abo: Anbieter im Vergleich


Quelle: efahrer.com

https://efahrer.chip.de/e-wissen/die-groessten-fehler-beim-e-auto-kauf-auf-diese-fallen-muessen-sie-achten_107142


Škoda Enyaq Coupé: Gleiten statt Rasen

Das Škoda Enyaq Coupé ist ein gutes Beispiel dafür, dass es beim Elektroauto nicht in erster Linie auf PS – oder besser kW – ankommt. Testfahrt mit dem elektrischen SUV-Coupé, Daten, Preis, Bilder.

  • Škoda Enyaq Coupé als Ableger des elektrischen Enyaq
  • Vier Leistungsstufen von 180 bis 300 PS
  • Zwei Batteriegrößen: 58 und 77 kWh

Im VW-Konzern wird seit 2020 massiv auf den Verkauf von Autos mit elektrischem Antrieb gesetzt. Neben vielen Plug-in-Hybriden gibt es inzwischen auch eine ganze Reihe von rein batterieelektrischen Modellen. Audi steuert aktuell den Q4, den e-tron und den e-tron GT bei. Seat hat bisher nur den Cupra Born im Programm. Volkswagen bietet den e-Up sowie ID.3, ID.4 und ID.5. Und Škoda setzt nach dem Auslaufen des kleinen Citigo aktuell auf den Enyaq.

Nun gibt es Zuwachs. Škoda bringt einen Ableger, eine Coupé-Version des Enyaq auf den Markt. Allerdings zu einem denkbar schlechten Zeitpunkt. Denn wegen des Ukraine-Krieges werden derzeit keine Kabelbäume geliefert, die dort von einem Auftragsfertiger produziert werden. Škoda geht daher davon aus, dass nur ein begrenztes Kontingent an Autos gebaut werden kann. Verfügbare Kabelbäume sollen zunächst einmal dem Topmodell Škoda Enyaq Coupé RS zugute kommen. Während die Bestellbücher für den RS geöffnet sind, müssen sie für das Basismodell des Coupé bis auf Weiteres geschlossen bleiben.

Škoda Enyaq Coupé in Details

Der Coupé-Ableger ist fraglos die pfiffigere Variante des Enyaq. Der ohnehin moderate Preisaufschlag für die schnittige Karosserie erscheint daher absolut gerechtfertigt. Das neue SUV-Coupé sieht schon im Stand dynamisch und kräftig aus. Und trotz der nach hinten abfallenden Dachlinie fällt die Kopffreiheit innen nur wenig geringer aus als bei der Limousine. Das Kofferraumvolumen beträgt mit 570 Liter nur 15 Liter weniger (laut Herstellerangaben). Auch über mangelnde Beinfreiheit im Fond muss sich im Coupé sicher niemand beklagen, wie wir bei einer ersten Sitzprobe feststellen konnten. Im Gegenteil, Platz für die Knie ist auf der Rückbank reichlich vorhanden.

Enyaq Coupé: So fährt die Basisversion

Frontansicht eines fahrenen Skoda Enyaq Coupe
Das Enyaq Coupé iV60 mit 132-kW-Motor und 58-kWh-Akku © Skoda

Für die anstehende Testfahrt hatten wir uns zunächst für die Basisversion entschieden, das Enyaq Coupé iV60. Diese Version ist mit einem 132 kW/180 PS starken Elektromotor an der Hinterachse bestückt. Das sofort anliegende maximale Drehmoment beträgt 310 Nm. Beim Tritt aufs rechte Pedal glaubt man sofort, dass der Spurt von null auf 100 km/h in 8,8 Sekunden zu bewältigen sein soll. Die Spitzengeschwindigkeit wird – typisch Elektroauto – bei 160 km/h abgeregelt.

Das hohe Fahrzeuggewicht von rund 2,3 Tonnen ist vor allem durch die große und schwere Batterie im Unterboden begründet. Die 2,3 Tonnen sind sozusagen omnipräsent. Fährt man etwas zu zügig in eine Kurve, fängt das Enyaq Coupé an, trotz Heckantrieb über die Vorderräder zu schieben. Die welligen Landstraßen der Toskana brachten immer wieder das gesamte Fahrzeug ins Schwingen. Für die betont sportliche Gangart scheint das Škoda Coupé trotz seines dynamischen Auftritts nicht gemacht. Stellt man den Fahrmodus von Normal auf Sport um, ändert sich das Fahrverhalten nur in Nuancen.

Entspanntes Cruisen liegt dem Elektro-SUV am besten

Beim entspannten Cruisen fühlt sich der Wagen dagegen an wie in seinem Element. Und dann schöpft er natürlich auch seine Energiereserven am besten aus. Ein Verbrauch von unter 20 kWh pro 100 Kilometer sollte jedenfalls kein Problem sein. Skoda nennt zwar einen WLTP-Verbrauch von 15,5 kWh, aber schließlich kommt der WLTP-Verbrauch unter sehr günstigen Temperatur-Bedingungen und eher zurückhaltender Fahrweise zustande. Die netto 58 kWh im Akku reichen laut Hersteller für eine Wegstrecke ohne Nachladen von über 400 Kilometer. Der Luftwiderstandsbeiwert von 0,234 leistet sicherlich seinen Beitrag für den günstigen Verbrauch.

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Elektro-SUV mit neuer Software-Version 3.0

Ein Nachladen war auf keiner der Testfahrt-Etappen erforderlich. Škoda nennt für das DC-Schnellladen des 58-kWh-Akkus eine maximale Leistung von 120 kW. Bei Modellversionen mit 77-kWh-Akku waren bis dato 130 kW Ladeleistung möglich. Letztere haben die ADAC Ingenieure in der Enyaq Limousine überprüft – mit einem ordentlichen Ergebnis hinsichtlich der Ladekurve.

Im Enyaq Coupé kommt übrigens erstmals die Software-Version 3.0 zum Einsatz. Damit sollen Verbesserungen des Batteriemanagements (Ladeleistungen von bis zu 135 kW), des Infotainments und der Assistenzsysteme verbunden sein. Enyaq-Limousinen mit älterem Softwarestand sollen im Laufe des Jahres ein Update in der Werkstatt bekommen können. Fahrzeuge mit der Version 3.0 sind updatefähig over the air. Das heißt, sie müssen dafür fortan nicht mehr in die Werkstatt. Das Smartphone lässt grüßen.

Im Trend: Nachhaltige Materialien

Lenkrad und Display des Skoda Enyaq Coupe
Wohltuend minimalistisch: Fahreranzeige im Miniformat © Nicht veröffentlichen

Im Innenraum legt Škoda zeitgemäß Wert auf umweltfreundliche Materialien. Zu sehen und zu fühlen beispielsweise am Armaturenbrett, das je nach Ausstattung mit einem nachhaltigen Stoff überzogen ist. So wirkt das Ambiente auch gleich viel wohnlicher. Der Fahrer schaut zudem auf eine auf das Notwendigste reduzierte Anzeige hinter dem Lenkrad und eben nicht auf einen ganzen Wust von Details. Das optionale Head-up-Display ist eine Empfehlung wert, auch wenn sich uns nicht der Sinn erschloss, warum die AR-Pfeile in der Windschutzscheibe blinken, statt permanent die Abbiegerichtung zu weisen.

Bei der Design-Auswahl namens „Lodge“ bekommt der Käufer Sitzbezüge, die zu 40 Prozent aus natürlicher Schurwolle bestehen. Begründung von Škoda: Wolle absorbiere mehr Feuchtigkeit als jede andere Faser, sie wirke zudem kühlend und filtere Schadstoffe und Gerüche aus der Umgebungsluft. Die Fußmatten, der Kofferraumteppich sowie die Schalldämmung bestehe größtenteils aus recycelten Materialien.

Alle Käufer, ganz gleich für welche Version oder Ausstattung sie sich entschieden haben, kommen in den Genuss eines wärmeisolierten Panoramaglasdaches. Auch das trägt zum luftig-leichten Wohlgefühl im Škoda Enyaq Coupé bei. Ein zentraler Airbag zwischen den Vordersitzen verhindert bei einem Unfall, dass die Köpfe der Frontpassagiere zusammenprallen.

So fährt die Topversion RS mit 220 kW/299 PS

Heckansicht eines stehenden Skoda Enyaq Coupe RS
Die Topversion: Skoda Enyaq Coupé RS mit 220 kW/299 PS © ADAC/Wolfgang Rudschies

Im Vergleich mit dem Cruising-Basismodell, das übrigens ab etwa 44.000 Euro erhältlich sein soll, müsste sich das Fahrgefühl im RS komplett anders anfühlen. Hier stehen als Gegenwert des Kaufpreises von 57.700 Euro immerhin 220 kW/299 PS Leistung und 460 Newtonmeter Drehmoment. Den RS zeichnet außerdem Allradantrieb und ein Sportfahrwerk mit Tieferlegung aus: 15 Millimeter vorn und 10 Millimeter hinten liegt die RS-Version näher an der Straße. Fahrleistungen werden mit 6,5 Sekunden für den Spurt auf 100 km/h sowie einer Höchstgeschwindigkeit von 180 km/h beziffert.

Aber offen gesagt: So dramatisch anders, wie man es sich vorstellt, ist es gar nicht mit dem RS. Na klar, der RS beschleunigt besser, und er liegt auch satter auf der Straße. Aber ist diese Preisdifferenz von rund 14.000 Euro wert? Ist der Fahrspaß so viel größer? Kurz gesagt: eher nicht. Zumal auch das Basismodell wahrlich nicht schwach auf der Brust ist und die Optik des RS nicht so großartig von der der zahmeren Version abweicht.

Das Škoda Enyaq Coupé RS im Video:

Das Skoda Enyaq Coupé RS im Video ∙ Bild: © Skoda, Video: © ADAC e.V.

Wichtig für E-Autofahrer

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Neues Assistenzsystem: Trainiertes Parken

Wenden wir uns also lieber wieder eher praktischen und vernünftigen Aspekten zu. Das Škoda Enyaq Coupé bringt nämlich auch weiterentwickelte Assistenzsysteme mit. So beherrscht der adaptive Spurhalteassistent jetzt auch die Querführung in Engstellen im Stadtverkehr und erkennt gelbe Fahrbahnmarkierungen in Baustellen sowie Absperrungen und am Straßenrand parkende Fahrzeuge. Ein Ausweichassistent verstärkt bei einer drohenden Kollision mit einem Fußgänger, Radfahrer oder einem anderen Fahrzeug das Lenkmoment aktiv, um durch kontrolliertes Ausweichen einen Unfall zu vermeiden.

Der Travel Assist ist jetzt in der Lage, auf Autobahnen und mehrspurigen Straßen bei Geschwindigkeiten über 90 km/h automatisch die Fahrspur zu wechseln. Und nicht zuletzt wird den Kunden ein Parkassistent angeboten, der nicht nur automatisch in die Lücke einparkt, sondern sich auch die genaue Parkposition nebst Einparkvorgang merken kann. Das kann ein bestimmter Platz beim Arbeitgeber oder auch sonst im öffentlichen Raum sein. Wie gut und genau das trainierte Parken und die anderen neuen Systeme funktionieren, werden sich die ADAC Ingenieure in einem späteren Test ansehen. Man darf also gespannt bleiben, welche Talente wir vielleicht noch beim Enyaq Coupé entdecken.

Škoda Enyaq Coupé: Technische Daten, Preise

Technische Daten (Herstellerangaben)Skoda Enyaq Coupé iV 60 (ab 05/22)Skoda Enyaq Coupé iV 80 (ab 05/22)Skoda Enyaq Coupé iV 80X (ab 05/22)Skoda Enyaq Coupé RS iV (ab 05/22)
MotorartElektroElektroElektroElektro
Leistung maximal in kW (Systemleistung)132150195220
Leistung maximal in PS (Systemleistung)180204265299
Drehmoment (Systemleistung)310 Nm310 Nm425 Nm460 Nm
AntriebsartHeckHeckAllradAllrad
Beschleunigung 0-100km/h8,8 s8,8 s7,0 s6,5 s
Höchstgeschwindigkeit160 km/h160 km/h160 km/h180 km/h
Reichweite WLTP (elektrisch)416 km544 km520 km504 km
CO2-Wert kombiniert (WLTP)0 g/km0 g/km0 g/km0 g/km
Verbrauch kombiniert (WLTP)15,5 kWh/100 km15,7 kWh/100 km16,6 kWh/100 km17,2 kWh/100 km
Verbrauch Gesamt (NEFZ)14,0 kWh/100 km
Batteriekapazität (Brutto) in kWh62,082,082,082,0
Batteriekapazität (Netto) in kWh58,077,077,077,0
Ladeleistung (kW)AC:11,0 DC:50,0-120,0AC:11,0 DC:50,0-135,0AC:11,0 DC:50,0-135,0AC:11,0 DC:50,0-135,0
Kofferraumvolumen normal570 l570 l570 l570 l
Kofferraumvolumen dachhoch mit umgeklappter Rücksitzbank1.610 l1.610 l1.610 l1.610 l
Leergewicht (EU)2.002 kg2.149 kg2.202 kg2.255 kg
Zuladung508 kg493 kg548 kg485 kg
Anhängelast ungebremst750 kg750 kg750 kg750 kg
Anhängelast gebremst 12%1.000 kg1.000 kg1.200 kg1.200 kg
Garantie (Fahrzeug)2 Jahre2 Jahre2 Jahre2 Jahre
Länge x Breite x Höhe4.653 mm x 1.879 mm x 1.621 mm4.653 mm x 1.879 mm x 1.622 mm4.653 mm x 1.879 mm x 1.622 mm4.653 mm x 1.879 mm x 1.607 mm
Grundpreis– Euro– Euro– Euro57.700 Euro

Hier finden Sie viele weitere Fahrberichte und Autotests.


Quelle: https://www.adac.de/rund-ums-fahrzeug/autokatalog/marken-modelle/skoda/skoda-enyaq-coupe/


Fast jeder Fünfte will ein E-Auto

Kaufinteresse an Stromern steigt

Das Interesse der Käuferschaft an Verbrenner-Pkw ist massiv rückläufig. E-Autos hingegen erfreuen sich wachsender Beliebtheit. Aber zugleich wird der Umweltnutzen der Stromer stärker hinterfragt.

Das Interesse an E-Autos steigt bei deutschen Autokäufern weiter. Deutlich weniger gefragt sind hingegen die klassischen Verbrenner-Pkw. Zugleich hinterfragt eine wachsende Zahl der Verbraucher die Umweltfreundlichkeit elektrisch angetriebener Fahrzeuge, wie jüngste Umfrageergebnisse der von der Targobank veröffentlichten Autostudie 2022 zeigen. Seit 2016 beauftragt die Bank das Umfrageinstitut Forsa mit einer jährlichen Autostudie.

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Wirtschaft 16.02.22 Ministerium will einschreiten Ärger über Missbrauch der E-Auto-Förderung

Laut dieser gaben 43 Prozent der Verbraucher an, beim nächsten Autokauf auf einen alternativen Antrieb umsteigen zu wollen. 22 Prozent liebäugeln mit einem Hybridfahrzeug, 17 Prozent mit einem batterieelektrischen Pkw (BEV) sowie 5 Prozent mit einem Wasserstoffauto. Dabei zeigt sich im Vergleich zu früheren Ausgaben der Autostudie ein stark steigendes Interesse an BEVs. Der Wunsch nach einem reinen Stromer lag 2018 noch bei 5 und 20202 bei 8 Prozent.

Deutlich rückläufig ist das Interesse an den Verbrennern. 2018 haben noch mehr als 50 Prozent der Befragten angegeben, sich als Nächstes einen Benziner zulegen zu wollen, in diesem Jahr waren nur noch 22 Prozent dazu bereit. Der Dieselantrieb ist in der Gunst der Autokunden um 1 Prozent mit 11 Prozent gesunken.

Teil der Unentschlossenen steigt

Deutlich angestiegen ist laut Autostudie der Anteil der Unentschlossenen von 12 auf 20 Prozent, was sich unter anderem an einer wachsenden Unsicherheit der Verbraucher zurückführen lässt. So halten zwar 37 Prozent Verbrennungsmotoren für nicht mehr zeitgemäß, jedoch würden noch 66 Prozent aktuell einen Verbrenner einem E-Auto vorziehen.

Diese Zurückhaltung liegt auch an einer wachsenden Skepsis in Hinblick auf die Umweltfreundlichkeit von E-Autos. Waren 2019 noch 57 Prozent der Befragten der Meinung, diese seien eine ökologische Alternative zum Verbrenner, vertraten 2022 nur noch 44 Prozent diese Ansicht. Die Bedenken gegen E-Autos betreffen vor allem Nachhaltigkeitsaspekte: 57 Prozent bemängeln die Umweltschädlichkeit der Akkus, 42 Prozent deren begrenzte Lebenszeit. Jeweils 64 Prozent führen als Argumente gegen den Kauf eines E-Autos das zu gering ausgebaute Ladesäulennetz und die zu geringe Reichweite an. Für 60 Prozent spricht der vergleichsweise hohe Anschaffungspreis gegen ein E-Auto.


Quelle: ntv.de, abe/sp-x

https://www.n-tv.de/auto/Fast-jeder-Fuenfte-will-ein-E-Auto-article23195484.html


Das sind die 5 beliebtesten E-Autos in Deutschland

Teils günstig zu leasen

E-Autos werden in Deutschland immer beliebter, die Zahl der Zulassungen steigt ständig. Doch welche Modelle werden am häufigsten gekauft? Das Kraftfahrtbundesamt (KBA) hat dazu eine Statistik veröffentlicht.

Insgesamt 14 Prozent der neu zugelassenen Fahrzeuge hatten im Jahr 2021 einen rein elektrischen Antrieb – Tendenz steigend. Laut KBA wurden im Vorjahr insgesamt 355.961 neue E-Autos in Deutschland zugelassen. Das sind 83,3 Prozent mehr als noch 2020. Verbrenner dagegen verlieren kräftig, die Neuzulassungen der Benziner sanken um 28,6 Prozent, Diesel-betriebene Fahrzeuge verzeichneten einen Rückgang um 36 Prozent.

Der Trend zum E-Auto ist also eindeutig. Auch bei den Modellen haben die Deutschen klare Präferenzen, wie die KBA-Statistik zeigt. Hier sind die fünf beliebtesten Elektrofahrzeuge 2021 in Deutschland. ANZEIGE

Spitzenreiter bei den E-Autos in Deutschland: Model 3 von Tesla

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Platz 5: Smart EQ fortwo

Insgesamt 17.409 neue Smart EQ fortwo wurden 2021 in Deutschland zugelassen. Damit katapultiert sich der Elektro-Mini auf einen soliden fünften Platz. Mit bis zu 135 Kilometern Reichweite bei 40 Minuten Ladezeit ist er vor allem als Stadtauto interessant.

Platz 4: Renault Zoe

Zwei Jahre in Folge führte der Renault Zoe die Liste der meistverkauften Elektroautos an. Mit 24.736 Neuzulassungen reicht es 2021 nur noch für den vierten Platz. Renault verspricht eine Reichweite von bis zu 395 Kilometer. Nach 30 Minuten an der Steckdose soll der Akku wieder für mehr als 150 Kilometer reichen.

Platz 3: VW ID.3

Mit 26.693 Neuzulassungen sichert sich der VW ID.3 Platz 3 der beliebtesten E-Autos. ID steht für „intelligentes Design“, VW wirbt etwa damit, dass der Wagen per Lichtsignal mit dem Fahrer kommuniziert. Der Akku soll je nach Ausstattung bis zu 553 Kilometer weit reichen und in der 58 kWh-Version in rund 45 Minuten zu rund 80 Prozent aufgeladen sein.

Platz 2: VW eUP!

Auch Platz 2 geht an Volkswagen: Der VW eUP! ist das erste Serien-Elektroauto der Autobauer aus Wolfsburg und ordnet sich preislich unter dem ID.3 ein. Die Nachfrage ist groß, 2021 registrierte das KBA 30.797 Neuzulassungen, zwischendurch gab es einen Produktionsstop, jetzt soll der eUP! aber wieder anrollen. VW verspricht rund 260 Kilometer Reichweite, in 60 Minuten soll der Akku wieder zu 80 Prozent geladen sein.

Platz 1: Tesla Model 3

Die Pole-Position bei den Neuzulassungen im vergangenen Jahr holt sich Tesla: Das Model 3 wurde insgesamt 35.262 Mal zugelassen. Es ist seit 2019 in Europa erhältlich. Tesla gibt eine Reichweite von bis zu 602 Kilometern an, wer an einer Supercharger-Station lädt, soll nach 15 Minuten wieder bis zu 275 Kilometer zurücklegen können. Anzeige

Mit dem Fiat 500 Cabrio kann man die Frühlingssonne optimal genießen

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Tesla dominiert meistgesuchte Autos der Welt

Auch bei den meistgesuchten E-Autos der Welt hat Tesla die Nase vorn. Das englische Leasing-Vergleichsportal Lease Fetcher hat einen entsprechenden Bericht zusammengestellt. Auf Platz 1 und 2 finden sich der Roadster und der Cybertruck, bei denen der Produktionsstart schon mehrere Male verschoben wurde und jetzt für 2022 und 2023 angesetzt ist. Auf Platz 3 ist das Apple Car, von dem ebenfalls noch nicht einmal klar ist, ob es überhaupt erscheinen wird. Erst auf dem vierten Platz findet sich ein Elektroauto, das dieses Jahr tatsächlich auf den Markt kommen soll: Der BMW i4.


Quelle: ntv.de

https://www.n-tv.de/shopping-und-service/Das-sind-die-5-beliebtesten-E-Autos-in-Deutschland-article23074600.html


Die aktuellen Top 10 der Elektroautos

Die aktuellen Top 10 der Elektroautos

PlatzHerstellerModellAnzahl Verkauf
1.VW e-Up!15.471
2.Tesla Model 313.719
3.VW ID.312.915
4.Hyundai Kona Elektro9.959
5.Renault Zoe9.322
6.Smart EQ Fortwo8.819
7.VW ID.45.878
8.BMW i35.696
9.Opel Corsa-e5.597
10.Fiat 500 e4.610
Quelle: KBA; Stand: Juli 2021
Cupra Born, VW ID.4, Hyundai Ioniq 5, Mercedes EQA, Volvo C40 Recharge: Die Auswahl an Elektromodellen wird immer attraktiver ∙ © Hyundai

Ganz im Gegensatz zum minimalistischen e.Go Life. Der wurde einst von Wissenschaftlern der RWTH entwickelt, befindet sich schon seit Langem auf der Förderliste und möchte nun mit einem neuen Investor und einer neuen Unternehmensstruktur im Nischenmarkt der Kleinstwagen unter der Bezeichnung e.Go Life Next durchstarten.

Eine Preis- und Größenklasse höher spielt der Fiat 500e, der es mit dem Mini Cooper SE und dem Honda e aufnimmt. Vor allem macht er vom Design her eine hervorragende Figur, insbesondere mit seinen liebevollen Details. Außerdem gibt es den Fiat 500 auch als Cabriolet.

VW gibt mit E-Modellen richtig Gas

Volkswagen konzentriert sich aktuell im Verkauf voll auf den kompakten VW ID.3 und dessen SUV-Ableger ID.4. Aber es sind viele weitere Modelle in der Pipeline. Geht alles nach Plan, soll allein die Marke VW im Jahr 2025 weltweit mindestens eine Million Elektroautos pro Jahr verkaufen. Das technische Rückgrat der E-Offensive ist der modulare E-Antriebs-Baukasten MEB – eine Plattform speziell für Elektroautos. Der MEB kommt auch bei den Schwestermarken Audi, Seat, Škoda und bei Volkswagen Nutzfahrzeuge zum Einsatz.

Dabei war das mittlere Preissegment zunächst vor allem von Hyundai Kona und Kia e-Niro besetzt worden. Inzwischen haben sich dort zwar auch Opel mit dem Corsa-e und Peugeot mit dem technisch weitgehend baugleichen e-208 breitgemacht. Aber es ist klar, dass Volkswagen im Volumensegment das Rennen machen wird.

Neue Modelle im gehobenen Segment

Sehr viele neue Angebote tummeln sich in den gehobenen Segmenten – also dort, wo die Anschaffung eines Elektroautos richtig teuer wird. Audi hat neben dem Q4 den e-tron GT lanciert. BMW bietet mit dem iX3, dem i4 und den iX gleich drei neue Preziosen an. Ford den Mustang Mach-E. Mercedes den EQS. Porsche den Taycan Cross Turismo. Volvo den C40 Recharge. Und Tesla holt – solange die Fabrik in Grünheide bei Berlin noch nicht fertig ist – das in China gebaute Model Y zum Verkauf nach Deutschland.

Elektrische Personentransporter in Hülle und Fülle

Interessant ist auch die Fülle des Angebots an elektrisch angetriebenen Personen-Transportern. Das Spektrum reicht von Hochdachkombis á la Renault Kangoo Rapid Z.E. über Vans wie den Opel Zafira-e Life bis hin zu achtsitzigen Bussen wie dem Peugeot e-Traveller. Wobei die größeren dieser Personentransporter Ableitungen von gewerblich genutzten Fahrzeugen mit Elektroantrieb sind. Eine ADAC Marktübersicht dazu finden Sie hier.

Weitere Infos zu Elektroautos und Wallboxen:

Förderung für Elektroautos: Hier gibt es Geld

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Förderung für Wallboxen

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Was ist bei einer Wallbox für das Elektroauto zu beachten? Der ADAC hat 18 frei im Handel erhältliche Heim-Ladestationen getestet.

Stellplatz und Wallbox: Leitfaden für Mieter und Eigentümer

Lange war es für Mieter und Wohnungseigentümer fast unmöglich, eine Ladestation am Tiefgaragenstellplatz installieren zu lassen. Ein neues Gesetz schafft Abhilfe.

Stromverbrauch Elektroautos: Die Unterschiede sind groß

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Quelle: https://www.adac.de/rund-ums-fahrzeug/elektromobilitaet/kaufen/elektroautos-uebersicht/


Erstmals rollen eine Million Elektrofahrzeuge auf deutschen Straßen

Mehr als 50 Prozent dieser Elektrofahrzeuge sind rein batteriebetrieben

Im Juli wurden laut Kraftfahrtbundesamt in Deutschland etwa 57.000 Elektrofahrzeuge neu zugelassen. Damit erreichen Industrie und Bundesregierung das gemeinsame Ziel, eine Million elektrisch betriebene Fahrzeuge auf Deutschlands Straßen zu bringen1. Über die Hälfte davon sind rein elektrische Fahrzeuge, die übrigen sind Plug-In-Hybride sowie Brennstoffzellenfahrzeuge. Deutschland wird somit seinem Anspruch gerecht, Leitanbieter und Leitmarkt für diese wichtige Mobilitätstechnologie zu werden.

© stock.adobe.com/Malte Reiter

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier: „Mit einer Million E-Autos auf deutschen Straßen haben wir einen entscheidenden Meilenstein erreicht: Unser Verkehr wird unumkehrbar auf erneuerbare Energien umgestellt. Dieses Momentum wollen wir nutzen und werden daher den Innovationsbonus für den Kauf eines E-Autos bis Ende 2025 verlängern. Das Ziel ist, dass E-Mobilität bis 2030 einen entscheidenden Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leistet und unsere Autoindustrie und ihre Beschäftigten die Transformation erfolgreich meistern. Das schafft schon heute neue Wertschöpfung und Beschäftigung, beispielsweise im Bereich der Batteriefertigung.“

Bundesumweltministerin Svenja Schulze: „Eine Million Elektroautos stehen für millionenfach weniger CO2-Emissionen im Verkehr. Denn sechzig Prozent der Treibhausgasemissionen des Verkehrs in Deutschland entfallen allein auf Pkw. Jetzt müssen wir noch einmal durchstarten, um das Potenzial der Elektromobilität vollends auszunutzen und die Klimaziele bis 2030 auch wirklich zu erreichen. Elektrofahrzeuge sind im Pkw-Bereich die effizienteste klimafreundliche Option, denn sie bringen die eingesetzte Energie ohne Umwege auf die Straße. Wer auf ein Elektroauto umsteigt, spart obendrein Geld. Langfristig ist das Stromladen nämlich billiger als das Tanken an der Zapfsäule. Und die Wartungskosten eines E-Autos sind viel geringer als beim Verbrenner. Nicht zuletzt verursachen Elektrofahrzeuge weniger Lärm und schädliche Abgase und erhöhen so die Lebensqualität in unseren Städten.“

Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer: „Eine Million Elektrofahrzeuge sind ein erstes, wichtiges Ziel und ich freue mich, dass wir dieses gemeinsam erreicht haben. Um die Klimavorgaben bis 2030 zu erreichen, müssen wir allerdings noch ambitionierter werden: 14 Millionen E-Fahrzeuge bis 2030 muss laut Experten das neue Ziel lauten. Das schaffen wir nur, wenn auch die Rahmenbedingungen stimmen. Daher unterstützen wir vor allem den Ausbau der Ladeinfrastruktur – im öffentlichen wie auch im privaten Bereich – aber auch Verkehrsträger mit bisher geringer Marktdurchdringung, wie Nutzfahrzeuge und Busse.“

Seit Mitte 2020 hat die Verbreitung von Elektrofahrzeugen in Deutschland einen deutlichen Sprung nach vorn gemacht. Das zweite Halbjahr 2020 war geprägt von neuen Rekorden bei den monatlichen Neuzulassungen und allein in den ersten sieben Monaten 2021 wurden mit mehr als 350.000 Elektro-Pkw etwa so viele E-Fahrzeuge neu zugelassen wie im gesamten Jahr 20202. Insgesamt fahren heute auf deutschen Straßen etwa 60 Prozent mehr Elektrofahrzeuge als noch Ende 2020.

Unter den eine Million elektrisch betriebenen Fahrzeugen zählt das Kraftfahrt-Bundesamt 54 Prozent rein elektrische Fahrzeuge und 46 Prozent Plug-In-Hybride.

Der Einsatz von Fahrzeugen mit elektrischem Antrieb ist ein zentraler Hebel zur Reduktion der Treibhausgasemissionen des Verkehrs und somit zur Erreichung der Klimaziele der Bundesregierung. Neben den Treibhausgasemissionen sind auch die Luftschadstoffe des heutigen Straßenverkehrs problematisch, vor allem Feinstaub und Stickoxide. Elektroautos haben keine Auspuffabgase, zum Beispiel Stickoxide, und auch Partikelemissionen fallen nur durch Aufwirbelung und Abrieb an (wie bei allen Fahrzeugen), aber nicht zusätzlich durch den Verbrennungsmotor. Elektroautos tragen also dazu bei, dass unsere Städte lebenswerter und sauberer werden.

Förderung der Elektromobilität durch die Bundesregierung

Ausschlaggebend für diese sehr dynamische Entwicklung ist die Einführung der Innovationsprämie am 8. Juli 2020, mit der die Bundesregierung ihre Förderung beim Kauf eines Elektrofahrzeugs verdoppelt hat. Auch das gesamte Maßnahmenpaket mit beständiger Forschungsförderung, dem Ausbau der Ladeinfrastruktur und steuerlichen Maßnahmen hat zu diesem Erfolg beigetragen. Um die Elektromobilität vor dem Hintergrund ihres gesamten Themenspektrums und unter Abdeckung einer vollständigen Wertschöpfungskette voranzubringen, legen die verschiedenen Ressorts jeweils eigene Förderprogramme auf.

Das BMU fördert im Rahmen des Förderprogramms „Erneuerbar Mobil“ Forschungsvorhaben zum Thema Elektromobilität. Darüber entwickelt das BMU ökologische Standards für Elektrofahrzeuge und fördert Forschungsvorhaben zum Recycling von Elektrofahrzeug-Batterien. Außerdem setzt das BMU seit dem Jahr 2020 das im Rahmen des Konjunkturpakets beschlossene Flottenaustauschprogramm „Sozial & Mobil“ um, bei dem die Anschaffung von Elektrofahrzeugen für Soziale Dienste finanziell unterstützt wird. Ferner fördert das BMU den Einsatz von Elektrobussen im ÖPNV.

Das BMWi verantwortet mit dem Umweltbonus plus Innovationsprämie das Flaggschiffinstrument zur Förderung der Pkw-Nachfrageseite. Im Rahmen des Programms „Elektro-Mobil“ unterstützt das BMWi zudem Synergien zwischen Elektromobilität und Energiesystem sowie den Ausbau der Wertschöpfungsketten der Elektromobilität in der Produktion. Mit der Ladesäulenverordnung regelt das BMWi die zentralen Anforderungen an öffentliche Ladeinfrastruktur. Ein Schwerpunkt in der Industriepolitik des BMWi ist die Förderung des Aufbaus einer heimischen Batteriewertschöpfungskette. Mit zwei „wichtigen Vorhaben von gemeinsamem europäischem Interesse“ (IPCEIs) fördert sie das BMWi erfolgreich mit knapp drei Milliarden Euro. Fördermaßnahmen in den Bereichen Batterietechnologie und Fachkräftesicherung flankieren die beiden Großprojekte.

Das BMVI stellt für den weiteren Ausbau der Ladeinfrastruktur vielfältige Fördermöglichkeiten bereit. Zum Aufbau von 30.000 öffentlich zugänglichen Ladepunkten, wird in Kürze ein Programm mit 500 Mio. Euro starten. Mit der Förderrichtlinie „Ladeinfrastruktur vor Ort“ wird seit April 2021 außerdem der Aufbau von Ladepunkten an attraktiven Orten des Alltags beschleunigt. Eine weitere Förderrichtlinie zielt auf den Ausbau der Ladeinfrastruktur am Arbeitsplatz und bei Firmenflotten ab. Diese soll noch im Laufe des Sommers starten. Private Ladevorrichtungen werden nach weiterer Aufstockung des Programms mit insgesamt 800 Mio. Euro gefördert.

Des Weiteren schreibt die Bundesregierung das „Deutschlandnetz“ mit mehr als 1.000 Schnellladestandorten aus. Bis Ende 2023 soll überall in Deutschland der nächste Schnellladepunkt in wenigen Minuten erreichbar sein! Zudem existieren vielfältige Fördermöglichkeiten zur verkehrsträgerübergreifenden Flottenelektrifizierung im kommunalen und gewerblichen Bereich, für Forschung und Entwicklung und zur Umstellung von Nutzfahrzeugen und Bussen im Personenverkehr auf alternative Antriebe. Diese betreffen u.a. die „Förderrichtlinie Elektromobilität BMVI“, die kürzlich veröffentlichte „Richtlinie über die Förderung von leichten und schweren Nutzfahrzeugen mit alternativen, klimaschonenden Antrieben, nebst Infrastruktur“ und die im Notifizierungsverfahren befindliche „Richtlinie zur Förderung alternativer Antriebe von Bussen im Personenverkehr“.

Weitere Informationen

BMU-Förderprogramm „sozial & mobil“
BMU-Förderprogramm „Erneuerbar mobil“
BMWi-Förderung von Forschung und Entwicklung zur Elektromobilität
BMWi-Aktivitäten zur heimischen Batteriezellfertigung
BMWi-Überblicksartikel zur Förderung der Elektromobilität
BMVI-Förderung Ladeinfrastruktur
BMVI-Förderrichtlinie Elektromobilität
BMVI-Förderrichtlinie Nutzfahrzeuge
BMVI Förderung Busse im Personenverkehr

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1 Elektrofahrzeuge (inkl. Nfz, Busse, ohne Krafträder) im Bestand, Bezug zum Gesamtbestand am 1.1.2021 und unter Berücksichtigung der Neuzulassungen von Januar bis Juli (Abmeldungen nicht berücksichtigt).

2 Fokus Elektro-Pkw, Berücksichtigung der Neuzulassungen der Monate Januar bis Juli 2021.


Quelle: https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Pressemitteilungen/2021/08/20210802-erstmals-rollen-eine-million-elektrofahrzeuge-auf-deutschen-strassen.html


Deutsche Hersteller dominieren heimischen E-Auto-Markt

Neuzulassungen 1. Halbjahr

Die erhöhte deutsche „Umweltprämie“ für den Kauf von E-Autos und Plug-in-Hybriden hat den Absatz solcher Fahrzeuge kräftig angeschoben. Profitiert haben davon im ersten Halbjahr 2021 vor allem deutsche Automarken.

Stromer-Sieg für VW: Die Kernmarke der Wolfsburger verkaufte im ersten Halbjahr in Deutschland die meisten Batterie-Elektroautos (im Bild der VW ID.4) und Plug-in-Hybride. Foto: Matthias Rietschel / REUTERS

Bei den Neuzulassungen von reinen Stromern und Plug-in-Hybriden im ersten Halbjahr belegen deutsche Automarken die Plätze eins bis vier, wie eine Auswertung aktueller Zahlen des Kraftfahrt-Bundesamtes zeigt. Erst auf Rang fünf folgt mit Renault eine französische Automarke.

Unumstrittene Nummer eins ist Volkswagen mit 59.127 Elektro-Neuzulassungen im ersten Halbjahr. Das sind knapp 19 Prozent Marktanteil bei Batterie-Elektroautos und Plugin-Hybriden – und damit etwas weniger als der Anteil der Wolfsburger im Gesamtmarkt.

Allerdings verkauft die Marke VW nach wie vor deutlich mehr Autos mit Benzin- oder Dieselmotor: Insgesamt kam VW von Januar bis Juni 2021 auf 276.486 Neuzulassungen. Reine Elektroautos und Plugin-Hybride machten also im ersten Halbjahr 21,3 Prozent der gesamten VW-Neuzulassungen aus.

Dahinter folgt Mercedes-Benz mit 33.918 reinen Stromern und Plug-in-Hybriden im ersten Halbjahr. BMW kam mit 28.663 solcher Fahrzeuge vor Audi mit 24.569 Stromer-Neuzulassungen. Ihre Anteile im elektrifizierten Markt sind jeweils etwas höher als im Gesamtmarkt.

Anders als Volkswagen, bei dem reine Stromer dominieren (35.923 Stromer, 23.204 Plug-in-Hybride im ersten Halbjahr), geht bei den drei Wettbewerben das Gros allerdings auf das Konto von Plug-in-Hybriden.

Betrachtet man nur batteriebetriebene reine Elektroautos liegt VW mit 35.923 klar vor Tesla mit 13.768 und Smart mit 12.252. Bei Plug-in-Hybriden führt Mercedes-Benz mit 29.882 vor VW mit 23.204 und BMW mit 22.011. Insgesamt wurden im ersten Halbjahr gut 312.000 reine Elektroautos und Plug-in-Hybride in Deutschland neu zugelassen. Das war jeder vierte bis fünfte Wagen.

wed/dpa-afx


Quelle: https://www.manager-magazin.de/unternehmen/autoindustrie/elektroauto-zulassungen-deutsche-autohersteller-dominieren-heimischen-markt-im-ersten-halbjahr-2021-a-ae43fd48-19cc-46b9-8ad3-882a79062d7a


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