Der Volksstromer kommt: VW verrät Preis und Termin für das günstige E-Auto

Ein günstiges Elektroauto eines etablierten Herstellers – diesen Sparfuchs-Traum möchte Volkswagen verwirklichen. Bis zum Jahr 2025 soll das Volks-E-Auto ID.Life verfügbar sein und zwischen 20.000 und 25.000 Euro kosten. Bei der Plattform wird mit Seat kooperiert.

VW: Günstiges E-Auto ID.Life bis 2025

Ralf Brandstätter, Markenchef von Volkswagen, hat bekräftigt, bis zum Jahr 2025 einen echten Volksstromer in den Handel bringen zu wollen. Während er sich mit manchen Details noch zurückhält, steht der Preisrahmen immerhin schon fest. Für das kompakte E-Auto sollen in Deutschland zwischen 20.000 und 25.000 Euro anfallen. Die Elektromobilität soll so „für noch mehr Menschen erschwinglich“ gemacht werden (Quelle: LinkedIn).

Der Volksstromer soll auf dem bestehenden Konzept des ID.Life basieren, das Volkswagen bei der IAA 2021 als „seriennahe Studie“ erstmals präsentierte. Als Name des Modells wird passend zu VWs bisheriger Nomenklatur allerdings der „ID.2“ gehandelt.

Für die Produktion setzt VW auf eine Kooperation mit Seat. Die spanische Marke der Volkswagen AG kümmert sich bereits um kleinere Elektroautos mit VWs MEB-Plattform, der Konzern hat zudem massive Investitionen in Spanien angekündigt. Anhand einer aktuellen Skizze ist bereits zu erkennen, dass sich VWs Volksstromer äußerlich etwas vom ID.Life-Konzept absetzen wird.

Volkswagen wird „wie ein zweites Wohnzimmer“

VW spricht von einem „markanten Design“ und einem Luftkammertextil aus recycelten PET-Flaschen, um das Gewicht des E-Autos zu reduzieren. Mit einem 57-kWh-Akku ist zu rechnen, der auf eine Reichweite von bis zu 400 km nach WLTP-Standard kommen soll.

Bei der Wahl der Materialien spricht der Hersteller viel von Nachhaltigkeit und nachwachsenden Grundstoffen. Das Interieur soll „wie ein zweites Wohnzimmer“ wirken mit FSC-zertifiziertem Holz und Recycling-Werkstoffen. Bei den Reifen will VW auf eine Mischung aus Naturkautschuk und Reishülsen setzen. Bevor das bisher kleinste E-Auto im VW-Portfolio aber soweit ist, steht als nächste der Elektro-Bulli ID.Buzz an.


Quelle: https://www.giga.de/news/der-volksstromer-kommt-vw-verraet-preis-und-termin-fuer-das-guenstige-e-auto-xyz/


Daimler e-Citaro – Ladestopp wird unnötig

Keine Diesel-Busse mehr ab 2030

Im nächsten Jahr will Mercedes den e-Citaro mit einer deutlich verbesserten Batterie ins Rennen schicken. Der Stadtbus soll jetzt auf eine Reichweite von 400 Kilometern kommen und so seine täglichen Fahrten ohne Nachladen schaffen. Dafür beleben die Stuttgarter sogar eine fast vergessene Technik.

Die Citaro-Stadtbusse mit dem Mercedes-Stern sind weltweit unterwegs, bisher fast alle mit einem dicken Dieselmotor. Zwar kamen vor vier Jahren die ersten elektrisch angetriebenen Daimler-Busse hinzu, doch mit seitdem gerade mal 600 verkauften e-Citaro ist Mercedes zwar Europas Nummer Eins, spielt aber doch eher eine Nebenrolle. Zum Vergleich: In der chinesischen 12-Millionenstadt Shenzen sind fast 18.000 Elektrobusse unterwegs.

20C0146_008.jpg
Dank einer Brennstoffzelle von Toyota kann der e-Citaro auf einen Ladestopp während seines Einsatzes verzichten. (Foto: Mercedes)

In Mannheim verkündet Till Oberwörder, Chef von Daimler Busse, dass der Diesel ab 2030 in den Stadtbussen ausgedient hat. Bereits im nächsten Jahr sollen die ersten neuen e-Citaro in die Städte kommen. Die können alles besser als bisher, kommen mit einer Batterieladung je nach Modell bis zu 400 Kilometer weit, laden schneller als bisher und haben vor allem eine Art „Ersatzkanister“ an Bord. Eine 60 kWh-Wasserstoff-Brennstoffzelle produziert bordeigenen Strom, der dann die bis zu 686 kWh-starken Batterien unterstützt. Damit entfällt das bisher nötige „Zwischenladen“ im Depot, das die Stadtbusse auf ihren täglichen Touren bisher ausgebremst hat.

Brennstoffzelle als Range Extender

Die Brennstoffzelle stammt von Toyota und dient als sogenannter „Range Extender“, der die Batterien während der Fahrt nachladen kann. Eine Technik, die auch aus dem Pkw bekannt ist. So verfügte der BMW i3, eines der ersten E-Autos in Deutschland, über einen aus einem Motorroller stammenden 650-Kubikzentimeter-Zweizylinder-Benziner, der die aus heutiger Sicht bescheidene Batterie mit knapp 19 kW bei drohendem Schlappmachen ergänzt. Diese Idee der Reichweiten-Verlängerung hat sich bekanntlich im Pkw nicht durchgesetzt.

22DT037_010.jpg
Die neue Batteriegeneration im e-Citaro liefert fast 70 Prozent mehr Energie als im Vorgängermodell. (Foto: Mercedes)

Bei den Stadtbussen gelten andere Dimensionen. Die neue Generation von Festkörper-Batterien besteht wie bisher aus Nickel, Mangan und Cobalt und wird deshalb NMC genannt. Die bis zu sieben Batterie-Pakete liefern gut 70 Prozent mehr Energie als im derzeitigen e-Citaro-Modell. Im Gelenkbus-Citaro bestehen sie aus bis zu 5400 einzelnen Zellen. Die Kapazität von bis zu 686 kWh ist im Vergleich zu den 108 kWh des Luxus-Stromers Mercedes EQS enorm.

Laden auch mit Pantograph möglich

Je nach Größe des Stadtgebiets kann ein Kunde unter verschiedenen Batteriegrößen und deren mögliche Reichweiten wählen. So kommt ein Solo-Bus, also ohne den Hinterwagen eines Gelenkbusses, auf gut 300 Kilometer. Sollte das Einsatzgebiet zum Beispiel in Millionenstädten mehr Kilometer erfordern, kommt der „Range Extender“ ins Spiel und liefert weitere 100 Kilometer. Geladen wird an der Steckdose mit bis zu 150 kW. Doppelt so schnell geht es über einen sogenannten „Pantograph“, wie Stromabnehmer zum Beispiel an Zügen oder Straßenbahnen im Fachjargon genannt werden. Solche scherenartige Gebilde können auch auf dem e-Citaro montiert sein.

22DT049_013.jpg
Mit dem sogenannten Pantograph, einem Stromabnehmer, wie ihn Züge oder Straßenbahnen haben, kann der e-Citaro enorm schnell geladen werden. (Foto: Mercedes)

Rund um das Geschäft mit den Stadtbussen baut Daimler ein großes Paket an Serviceleistungen auf. Verkehrsbetriebe werden so beraten, dass ihre stromernden Busse genau auf die örtlichen Bedürfnisse zugeschnitten sind. Hinzu kommt Unterstützung beim Ausbau der Lademöglichkeiten auf den Betriebshöfen inklusive Planung, Baumaßnahmen und elektrischer Installation. Auch Software-Programme zur Verkehrslenkung oder Fernüberwachung sind im Daimler-Sorglos-Paket enthalten.

Bei allen Neuerungen arbeiten die Abteilung für Busse und Lkw zusammen. So könnte die Range-Extender-Technik auch in Nutzfahrzeugen landen. Das nächste Ziel ist der klimafreundlichere Betrieb der Reisebusse auf langen Strecken. So wird der dieselgetriebene Mercedes Intouro als Hybrid mit einem zusätzlichen Elektromotor ausgestattet, der den Verbrennungsmotor beim Anfahren oder Beschleunigen unterstützt. Der Vorteil ist ein geringerer Treibstoffverbrauch.


Quelle: https://www.n-tv.de/auto/Daimler-e-Citaro-Ladestopp-wird-unnoetig-article23307711.html


BMW-Manager zu Tesla-Dominanz bei Elektroautos: „Das ist vorbei“

Der deutsche Autobauer BMW gibt sich kämpferisch, die Dominanz des kalifornischen Konkurrenten Tesla auf dem Markt für Elektroautos schon bald beenden zu können.

Bis 2030 soll mindestens jeder zweite verkaufte BMW vollelektrisch sein.

BMW-Manager zu Tesla-Dominanz bei Elektroautos: „Das ist vorbei“
Mit dem BMW iX bläst der deutsche Autobauer zur Aufholjagd auf Tesla. (Foto: BMW)

Tesla hat den deutschen Autobauern einen ordentlichen Schrecken eingejagt – und sich im Bereich Elektroautos mit Abstand an die Spitze gesetzt. Tesla ist – laut Electromobility Report 2022 – innovativer als die traditionellen Konzerne. Zudem hat der von Elon Musk geführte Elektroauto-Pionier auch die einstige Dominanz der Etablierten beendet – Tesla verkauft etwa im Luxussegment mittlerweile mehr Autos in den USA als BMW. Doch die deutschen Autohersteller blasen zur Aufholjagd. BMW sieht gar schon Teslas Vormachtstellung beendet.

Tesla: Ablaufdatum für Alleinstellungsmerkmal

Tesla habe über eine ziemlich lange Zeit ein Alleinstellungsmerkmal gehabt. Aber: „Das ist vorbei“, zitiert Automotive News den niederländischen BMW-Manager und Vorstandsmitglied Pieter Nota. Bis 2030 soll jedes zweite Auto, das BMW verkauft, vollelektrisch sein. Sein Unternehmen konzentriere sich „auf einen sehr starken und schnellen Anstieg von Elektrofahrzeugen“, so Nota im Rahmen einer Pressekonferenz. Bisher seien Kund:innen sogenannte Early Adopter gewesen, das Profil wandele sich jetzt aber.

Mehr zum Thema

Ebenfalls zum Angriff auf die Tesla-Marktführerschaft bläst Oliver Zipse, Vorstandsvorsitzender von BMW. Man werde das Unternehmen „an die Grenzen der Produktionsfähigkeit“ bringen, so Zipse laut futurezone.de. Die Nachfrage werde in die Höhe schnellen. Das sei schon bei den BMW-Modellen iX und i4 zu beobachten. Im laufenden Jahr werde allerdings noch die Corona-Pandemie mit ihren Lieferengpässen bremsend wirken. Für 2023 sehe BMW aber eine „gewisse Entspannung“. Unter Lieferengpässen und steigenden Material- und Rohstoffpreisen leidet derzeit die gesamte Autobranche, auch Tesla.

E-Auto-Verkäufe: BMW noch weit hinter Tesla

Wie weit BMW aktuell noch von Tesla entfernt ist, zeigen folgende Zahlen: Eigenen Angaben zufolge will BMW 2022 weltweit rund 200.000 Elektrofahrzeuge ausliefern. Zum Vergleich: Tesla hat schon 2021 an der Marke von einer Million Verkäufen gekratzt. Allein im abgelaufenen ersten Quartal 2022 standen Auslieferungen in der Höhe von gut 300.000 E-Autos zu Buche – neuer Rekord.


Quelle: https://t3n.de/news/bmw-versus-tesla-dominanz-vorbei-1467327/


VW kann es nicht mehr für sich behalten – „Meilenstein erreicht“

VW mit E-Auto-Offensive – das ist der Plan des Autobauers

Der deutsche Automobilriese Volkswagen setzt immer mehr auf E-Mobilität und treibt seine Pläne für Elektroautos weiter voran. Aktuell baut VW zirka 400.000 E-Autos pro Jahr. Der Autobauer will die Anzahl produzierter vollelektrischer Autos bis 2025 auf 2,7 Millionen pro Jahr erhöhen.

München. VW ächzt unter der Chipkrise, Lieferengpässen und dem Ukraine-Krieg. Für Mitarbeiter und Kunden gab es deshalb in letzter Zeit wenig gute Nachrichten.

Doch jetzt kommt VW tatsächlich mit tollen Nachrichten um die Ecke!

VW macht Testfahrt mit autonomen ID.Buzz

Doch nun hat der Konzern ein Video veröffentlicht, das endlich einmal wieder gute Nachrichten in petto hat. In diesem ist CEO Herbert Diess in einem autonomen ID.BUZZ zu sehen, wie er eine Testfahrt in München unternimmt.

Dass der elektrische Bulli eines der ersten Autos von VW werden soll, die autonom unterwegs sind, ist mittlerweile schon länger bekannt. Nun ist es soweit, dass er im Stadtverkehr getestet werden kann.

————————–

Das ist VW:

  • Die Volkswagen AG wurde 1937 gegründet
  • Zum Konzern gehören auch die Marken Audi, Seat, Skoda, Bentley, Bugatti, Lamborghini und Porsche
  • 2018 fertigten die Wolfsburger rund 40 Modelle unter dem Namen Volkswagen
  • Im Jahr 2019 waren rund 22 Prozent aller Neuzulassungen Autos von VW

—————————-

In München rollt der elektrische Bulli durch die Stadt und das ganz alleine. Na gut, ein Mensch muss aus Sicherheitsgründen trotzdem hinter dem Steuer sitzen.

Denn die Sensibilität für bestimmte Situationen, wenn zum Beispiel ein Kind plötzlich auf die Straße läuft, könnte in der Technik noch nicht voll ausgereift sein.

Ab 2025 sollen die ersten autonomen VW ID. BUZZ vom Band auf die Straße rollen und verkauft werden. Dann soll auch die Technik so ausgereift sein, dass sie einen Menschen am Steuer viel besser ersetzen kann.

VW hat tolle Neuigkeiten verkündet – und die haben mit dem ID.Buzz zu tun! Foto: picture alliance/dpa | Julian Stratenschulte

—————————

Mehr Themen zu VW:

—————————-

Denn ein Roboter wird nicht müde, spielt nicht am Smartphone oder wird durch andere Dinge abgelenkt.

Herbert Diess hat die Probefahrt allem Anschein nach auf jeden Fall gefallen. Volkswagen selbst sagt zu der Testfahrt: „Meilenstein erreicht! Nun fährt der autonome ID. BUZZ nicht mehr auf der Teststrecke, sondern durch die Innenstadt von München.“ (fb)


Quelle: https://www.news38.de/wolfsburg/VW/article235085271/VW-Video-autobauer-volkswagen-ID-Buzz-Muenchen-autonom.html


Deutsche Hersteller dominieren heimischen E-Auto-Markt

Neuzulassungen 1. Halbjahr

Die erhöhte deutsche „Umweltprämie“ für den Kauf von E-Autos und Plug-in-Hybriden hat den Absatz solcher Fahrzeuge kräftig angeschoben. Profitiert haben davon im ersten Halbjahr 2021 vor allem deutsche Automarken.

Stromer-Sieg für VW: Die Kernmarke der Wolfsburger verkaufte im ersten Halbjahr in Deutschland die meisten Batterie-Elektroautos (im Bild der VW ID.4) und Plug-in-Hybride. Foto: Matthias Rietschel / REUTERS

Bei den Neuzulassungen von reinen Stromern und Plug-in-Hybriden im ersten Halbjahr belegen deutsche Automarken die Plätze eins bis vier, wie eine Auswertung aktueller Zahlen des Kraftfahrt-Bundesamtes zeigt. Erst auf Rang fünf folgt mit Renault eine französische Automarke.

Unumstrittene Nummer eins ist Volkswagen mit 59.127 Elektro-Neuzulassungen im ersten Halbjahr. Das sind knapp 19 Prozent Marktanteil bei Batterie-Elektroautos und Plugin-Hybriden – und damit etwas weniger als der Anteil der Wolfsburger im Gesamtmarkt.

Allerdings verkauft die Marke VW nach wie vor deutlich mehr Autos mit Benzin- oder Dieselmotor: Insgesamt kam VW von Januar bis Juni 2021 auf 276.486 Neuzulassungen. Reine Elektroautos und Plugin-Hybride machten also im ersten Halbjahr 21,3 Prozent der gesamten VW-Neuzulassungen aus.

Dahinter folgt Mercedes-Benz mit 33.918 reinen Stromern und Plug-in-Hybriden im ersten Halbjahr. BMW kam mit 28.663 solcher Fahrzeuge vor Audi mit 24.569 Stromer-Neuzulassungen. Ihre Anteile im elektrifizierten Markt sind jeweils etwas höher als im Gesamtmarkt.

Anders als Volkswagen, bei dem reine Stromer dominieren (35.923 Stromer, 23.204 Plug-in-Hybride im ersten Halbjahr), geht bei den drei Wettbewerben das Gros allerdings auf das Konto von Plug-in-Hybriden.

Betrachtet man nur batteriebetriebene reine Elektroautos liegt VW mit 35.923 klar vor Tesla mit 13.768 und Smart mit 12.252. Bei Plug-in-Hybriden führt Mercedes-Benz mit 29.882 vor VW mit 23.204 und BMW mit 22.011. Insgesamt wurden im ersten Halbjahr gut 312.000 reine Elektroautos und Plug-in-Hybride in Deutschland neu zugelassen. Das war jeder vierte bis fünfte Wagen.

wed/dpa-afx


Quelle: https://www.manager-magazin.de/unternehmen/autoindustrie/elektroauto-zulassungen-deutsche-autohersteller-dominieren-heimischen-markt-im-ersten-halbjahr-2021-a-ae43fd48-19cc-46b9-8ad3-882a79062d7a


Translate »