Daimler e-Citaro – Ladestopp wird unnötig

Keine Diesel-Busse mehr ab 2030

Im nächsten Jahr will Mercedes den e-Citaro mit einer deutlich verbesserten Batterie ins Rennen schicken. Der Stadtbus soll jetzt auf eine Reichweite von 400 Kilometern kommen und so seine täglichen Fahrten ohne Nachladen schaffen. Dafür beleben die Stuttgarter sogar eine fast vergessene Technik.

Die Citaro-Stadtbusse mit dem Mercedes-Stern sind weltweit unterwegs, bisher fast alle mit einem dicken Dieselmotor. Zwar kamen vor vier Jahren die ersten elektrisch angetriebenen Daimler-Busse hinzu, doch mit seitdem gerade mal 600 verkauften e-Citaro ist Mercedes zwar Europas Nummer Eins, spielt aber doch eher eine Nebenrolle. Zum Vergleich: In der chinesischen 12-Millionenstadt Shenzen sind fast 18.000 Elektrobusse unterwegs.

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Dank einer Brennstoffzelle von Toyota kann der e-Citaro auf einen Ladestopp während seines Einsatzes verzichten. (Foto: Mercedes)

In Mannheim verkündet Till Oberwörder, Chef von Daimler Busse, dass der Diesel ab 2030 in den Stadtbussen ausgedient hat. Bereits im nächsten Jahr sollen die ersten neuen e-Citaro in die Städte kommen. Die können alles besser als bisher, kommen mit einer Batterieladung je nach Modell bis zu 400 Kilometer weit, laden schneller als bisher und haben vor allem eine Art „Ersatzkanister“ an Bord. Eine 60 kWh-Wasserstoff-Brennstoffzelle produziert bordeigenen Strom, der dann die bis zu 686 kWh-starken Batterien unterstützt. Damit entfällt das bisher nötige „Zwischenladen“ im Depot, das die Stadtbusse auf ihren täglichen Touren bisher ausgebremst hat.

Brennstoffzelle als Range Extender

Die Brennstoffzelle stammt von Toyota und dient als sogenannter „Range Extender“, der die Batterien während der Fahrt nachladen kann. Eine Technik, die auch aus dem Pkw bekannt ist. So verfügte der BMW i3, eines der ersten E-Autos in Deutschland, über einen aus einem Motorroller stammenden 650-Kubikzentimeter-Zweizylinder-Benziner, der die aus heutiger Sicht bescheidene Batterie mit knapp 19 kW bei drohendem Schlappmachen ergänzt. Diese Idee der Reichweiten-Verlängerung hat sich bekanntlich im Pkw nicht durchgesetzt.

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Die neue Batteriegeneration im e-Citaro liefert fast 70 Prozent mehr Energie als im Vorgängermodell. (Foto: Mercedes)

Bei den Stadtbussen gelten andere Dimensionen. Die neue Generation von Festkörper-Batterien besteht wie bisher aus Nickel, Mangan und Cobalt und wird deshalb NMC genannt. Die bis zu sieben Batterie-Pakete liefern gut 70 Prozent mehr Energie als im derzeitigen e-Citaro-Modell. Im Gelenkbus-Citaro bestehen sie aus bis zu 5400 einzelnen Zellen. Die Kapazität von bis zu 686 kWh ist im Vergleich zu den 108 kWh des Luxus-Stromers Mercedes EQS enorm.

Laden auch mit Pantograph möglich

Je nach Größe des Stadtgebiets kann ein Kunde unter verschiedenen Batteriegrößen und deren mögliche Reichweiten wählen. So kommt ein Solo-Bus, also ohne den Hinterwagen eines Gelenkbusses, auf gut 300 Kilometer. Sollte das Einsatzgebiet zum Beispiel in Millionenstädten mehr Kilometer erfordern, kommt der „Range Extender“ ins Spiel und liefert weitere 100 Kilometer. Geladen wird an der Steckdose mit bis zu 150 kW. Doppelt so schnell geht es über einen sogenannten „Pantograph“, wie Stromabnehmer zum Beispiel an Zügen oder Straßenbahnen im Fachjargon genannt werden. Solche scherenartige Gebilde können auch auf dem e-Citaro montiert sein.

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Mit dem sogenannten Pantograph, einem Stromabnehmer, wie ihn Züge oder Straßenbahnen haben, kann der e-Citaro enorm schnell geladen werden. (Foto: Mercedes)

Rund um das Geschäft mit den Stadtbussen baut Daimler ein großes Paket an Serviceleistungen auf. Verkehrsbetriebe werden so beraten, dass ihre stromernden Busse genau auf die örtlichen Bedürfnisse zugeschnitten sind. Hinzu kommt Unterstützung beim Ausbau der Lademöglichkeiten auf den Betriebshöfen inklusive Planung, Baumaßnahmen und elektrischer Installation. Auch Software-Programme zur Verkehrslenkung oder Fernüberwachung sind im Daimler-Sorglos-Paket enthalten.

Bei allen Neuerungen arbeiten die Abteilung für Busse und Lkw zusammen. So könnte die Range-Extender-Technik auch in Nutzfahrzeugen landen. Das nächste Ziel ist der klimafreundlichere Betrieb der Reisebusse auf langen Strecken. So wird der dieselgetriebene Mercedes Intouro als Hybrid mit einem zusätzlichen Elektromotor ausgestattet, der den Verbrennungsmotor beim Anfahren oder Beschleunigen unterstützt. Der Vorteil ist ein geringerer Treibstoffverbrauch.


Quelle: https://www.n-tv.de/auto/Daimler-e-Citaro-Ladestopp-wird-unnoetig-article23307711.html


BMW-Manager zu Tesla-Dominanz bei Elektroautos: „Das ist vorbei“

Der deutsche Autobauer BMW gibt sich kämpferisch, die Dominanz des kalifornischen Konkurrenten Tesla auf dem Markt für Elektroautos schon bald beenden zu können.

Bis 2030 soll mindestens jeder zweite verkaufte BMW vollelektrisch sein.

BMW-Manager zu Tesla-Dominanz bei Elektroautos: „Das ist vorbei“
Mit dem BMW iX bläst der deutsche Autobauer zur Aufholjagd auf Tesla. (Foto: BMW)

Tesla hat den deutschen Autobauern einen ordentlichen Schrecken eingejagt – und sich im Bereich Elektroautos mit Abstand an die Spitze gesetzt. Tesla ist – laut Electromobility Report 2022 – innovativer als die traditionellen Konzerne. Zudem hat der von Elon Musk geführte Elektroauto-Pionier auch die einstige Dominanz der Etablierten beendet – Tesla verkauft etwa im Luxussegment mittlerweile mehr Autos in den USA als BMW. Doch die deutschen Autohersteller blasen zur Aufholjagd. BMW sieht gar schon Teslas Vormachtstellung beendet.

Tesla: Ablaufdatum für Alleinstellungsmerkmal

Tesla habe über eine ziemlich lange Zeit ein Alleinstellungsmerkmal gehabt. Aber: „Das ist vorbei“, zitiert Automotive News den niederländischen BMW-Manager und Vorstandsmitglied Pieter Nota. Bis 2030 soll jedes zweite Auto, das BMW verkauft, vollelektrisch sein. Sein Unternehmen konzentriere sich „auf einen sehr starken und schnellen Anstieg von Elektrofahrzeugen“, so Nota im Rahmen einer Pressekonferenz. Bisher seien Kund:innen sogenannte Early Adopter gewesen, das Profil wandele sich jetzt aber.

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Ebenfalls zum Angriff auf die Tesla-Marktführerschaft bläst Oliver Zipse, Vorstandsvorsitzender von BMW. Man werde das Unternehmen „an die Grenzen der Produktionsfähigkeit“ bringen, so Zipse laut futurezone.de. Die Nachfrage werde in die Höhe schnellen. Das sei schon bei den BMW-Modellen iX und i4 zu beobachten. Im laufenden Jahr werde allerdings noch die Corona-Pandemie mit ihren Lieferengpässen bremsend wirken. Für 2023 sehe BMW aber eine „gewisse Entspannung“. Unter Lieferengpässen und steigenden Material- und Rohstoffpreisen leidet derzeit die gesamte Autobranche, auch Tesla.

E-Auto-Verkäufe: BMW noch weit hinter Tesla

Wie weit BMW aktuell noch von Tesla entfernt ist, zeigen folgende Zahlen: Eigenen Angaben zufolge will BMW 2022 weltweit rund 200.000 Elektrofahrzeuge ausliefern. Zum Vergleich: Tesla hat schon 2021 an der Marke von einer Million Verkäufen gekratzt. Allein im abgelaufenen ersten Quartal 2022 standen Auslieferungen in der Höhe von gut 300.000 E-Autos zu Buche – neuer Rekord.


Quelle: https://t3n.de/news/bmw-versus-tesla-dominanz-vorbei-1467327/


Diese E-Autos schaffen längere Strecken

Fünf Stromer für den Urlaub

Geringe Reichweite und ein langsames Ladetempo: Viele Elektroautos sind für lange Strecken nicht geeignet. Doch es gibt auch Gegenbeispiele, mit denen man durchaus auf Urlaubstour gehen kann.

E-Autos sind nicht unbedingt die erste Wahl, wenn es um die Fahrt in den Urlaub geht. Je nach Reiseziel und Routenplanung sind viele Modelle aber durchaus für die Ferientour geeignet. Wichtig sind neben Reichweite und Ladetempo auch Platzangebot, Zubehör und die Leistungsfähigkeit des Navigationsgeräts.

Der Ford Mustang Mach-E ist auch für die Langstrecke geeignet

Ford Mustang Mach-E ER – der Preis-Reichweiten-Sieger

Mit bis zu 610 Kilometern Normreichweite zählt das US-amerikanische Elektro-SUV schon in absoluten Zahlen zur Spitzengruppe. Vor allem, wenn man von den reinen Premium-Anbietern absieht. Anders als diese bleibt der Fünfsitzer allerdings selbst in der reichweitenstarken Extended-Range-Variante klar unter der 60.000-Euro-Grenze. Weitere Pluspunkte als Reiseauto sind das luftige Platzangebot, der im Klassenvergleich trotz Coupé-Design große Kofferraum und die flotte Ladeleistung von 150 kW. Das ziemlich harte Fahrwerk muss man allerdings tolerieren können.

Mercedes eVito Tourer Pro 90 kWh – der Lademeister

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Der Mercedes eVito hat viel Platz. (Foto: Mercedes-Benz)

Wer neben Kleidung und Kinderspielzeug auch Gummiboot und Familiengrill in den Urlaub mitnehmen will, fährt am besten mit einem Bus. Die meisten Modelle bieten allerdings nur sehr knappe Reichweiten. Mit 370 Norm-Kilometern kommt der Mercedes als aktuell einziger im Segment in ferientaugliche Regionen. Mit bis zu 110 kW Ladeleistung ist auch das Nachtanken in erträglicher Geschwindigkeit möglich. Nachteil ist der vergleichsweise hohe Grundpreis von knapp 65.000 Euro.

Porsche Taycan 4 Cross Turismo – der Schnelllader

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Der Porsche Taycan Cross Turismo lädt schnell. (Foto: Porsche)

Mit einer Ladeleistung von 270 kW ist der Elektro-Kombi aktuell der schnellste Stromer an der Steckdose. Zumindest in Deutschland ist das Netz passender Ladesäulen bereits gut ausgebaut, so dass die Geschwindigkeit nicht nur in der Theorie erreicht wird. Die überschaubaren 456 Kilometer Reichweite sind somit hierzulande kein Hindernisgrund für die Fernreise. Schon eher der hohe Preis von gut 94.000 Euro.

BMW iX xDrive50 – die Zugmaschine

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Der BMW iX nimmt mit bis zu 2,5 Tonnen an den Haken. (Foto: BMW)

Lange Zeit gab es überhaupt keine E-Autos mit Anhängerkupplung. Mittlerweile sind zahlreiche Modelle zu haben, bei vielen eignet sich der Haken aber mehr oder weniger nur für die Befestigung eines Fahrrad-Heckträgers. Das Münchner Oberklasse-SUV hingegen kann auch Anhänger bis 2,4 Tonnen ziehen. Die Normreichweite dürfte sich so zwar nicht mehr annähernd erreichen lassen. Da diese aber bei 630 Kilometern liegt, ist einiges an Reserve vorhanden. Problematisch ist eher der Preis von rund 100.000 Euro.

Volvo XC40 Recharge Single – der Vernetzte

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Volvos Kompakt-SUV ist bestens vernetzt. (Foto: Volvo)

Das schwedische Kompakt-SUV bietet neben einem hohen Sicherheitsniveau einen hochwertigen Innenraum in skandinavischem Schick, vernünftige Reichweiten (424 Kilometer) und ordentliche Platzverhältnisse. Zu seinen größten Pluspunkten zählt aber das Infotainmentsystem auf Android-Basis. Die Google-Technik ist schnell und clever, was vor allem bei der Routen- und Ladeplanung über die nahtlos integrierte „Maps“-App angenehm ist. Besonders im Kontrast zu den wenig überzeugenden Elektro-Navis mancher Wettbewerber. Die Preise starten bei knapp 50.000 Euro.

Was sonst noch zu beachten ist

Wer mit einem E-Auto in den Urlaub fährt, muss sorgfältiger planen als bei einer Tour mit Diesel oder Benziner. Innerhalb Deutschlands oder auch in den Niederlanden, Frankreich und Österreich ist das Ladenetz mittlerweile in den meisten Regionen ordentlich ausgebaut, viele Touristenorte haben ebenfalls bereits für Infrastruktur gesorgt. Vor allem in Osteuropa kann die Situation aber deutlich schlechter sein.

Nicht nur in solchen Fällen hilft eine sichere Steckdose an der Urlaubs-Immobilie. Die meisten Hotels bieten inzwischen Ladeplätze, häufig allerdings nur wenige. Bei Ferienhaus-Portalen im Internet lässt sich die Suche mittlerweile häufig auf Unterkünfte mit eigener Ladestation eingrenzen.

Sicherheit mit mobiler Wallbox

Wer keine Ladesäule vor der Tür hat, schafft sich mit einer mobilen Wallbox Sicherheit. Flexibelste, wenn auch teuerste Wahl ist der Juice Booster 2, den es ab rund 850 Euro gibt. Als Zubehör gibt es viele unterschiedliche Adapter für zahlreiche nationale Steckdosen, Camping- und Drehstrom-Anschlüsse. Das lohnt sich vor allem bei häufigeren Fahrten ins europäische Ausland.

Wer vorwiegend an öffentlichen Säulen lädt, sollte sowohl bei Reisen in Deutschland als auch ins Ausland die Tarife checken. Vielleicht lässt sich für den Aufenthalt ein günstiger Vertrag abschließen. In einigen Fällen kann es auch vorkommen, dass vor Ort keine Roaming-Säulen zu finden sind, so dass die deutsche Ladekarte gar nicht funktioniert und man sich frühzeitig nach einer Alternative umsehen sollte.


Quelle: ntv.de, Holger Holzer, sp-x

https://www.n-tv.de/auto/Diese-E-Autos-schaffen-laengere-Strecken-article23244819.html


37 Prozent billiger als Diesel: So günstig sind E-Auto-Verbrauchskosten

Die Energiepreise steigen unaufhörlich. Alle großen Ladesäulen- und Ladekarten-Anbieter haben in den letzten Monaten die Preise erhöht. Noch viel stärker sind aber die Preise für Benzin und Diesel in die Höhe geschossen. E-Autos sind deshalb mehr denn je die günstigere Option, um von A nach B zu kommen. EFAHRER.com hat für Sie von sechs Top-E-Modellen die Stromkosten auf 100 Kilometer berechnet.

Tankstellenkunden werden zur Zeit ganz schön zur Kasse gebeten. Laut ADAC liegt der aktuelle Spritpreis bei 2,08 Euro pro Liter für Benzin (Super E10) und bei 2,17 Euro pro Liter für Diesel.

Berechnet man die Literpreise für Sprit mit dem Durchschnittsverbrauch von Verbrennern auf 100 Kilometer, ergeben sich stolze Kosten für die Standard-Distanz. Einige Beispiele:

  • Für einen VW Golf 7 zahlen Sie bei den aktuellen Spritpreisen rund 13,94 Euro für Benzin pro 100 Kilometer.
  • Bei einem VW Passat Diesel kostet Sie dieselbe Strecke knapp 13,45 Euro.
  • Mit einem BMW X3 zahlen Sie noch mehr: 14,32 Euro kostet die Diesel-Version auf 100 Kilometer und satte 18,51 Euro sind es beim Benziner.

Mit einem Stromer sind Sie derzeit weitaus günstiger unterwegs, die Kosten, die durch den Strom entstehen, sind deutlich niedriger als die Spritkosten. Für eine 100 Kilometer lange Fahrt zahlen Sie aktuell bis zu zehn Euro weniger.

Für sechs verschiedene E-Autos haben wir die Kosten für 100 Kilometer Fahrt berechnet. Dafür haben wir den durchschnittlichen kWh-Verbrauch unserer Testmodelle mit den Stromkosten pro kW verrechnet.

Die Stromkosten haben wir berechnet, indem wir ausgerechnet haben, wie hoch die Anteile der Ladearten sind. Statistiken zufolge beliefern heimische Wallboxen den Strom für E-Autos zu 77 Prozent. Aktuell kostet Haushaltsstrom nach Angaben von Verivox durchschnittlich 39 Cent pro Kilowattstunde. Die restlichen 23 Prozent des Stroms für E-Autos werden über Schnellladestationen unterwegs bezogen. Dort haben wir mit 59 Cent pro kWh gerechnet. Nun haben wir diese beiden Strompreise in ihren Anteilen miteinander verrechnet. Heraus kommt ein Strompreis von 42,06 Cent pro kWh, mit dem wir hier rechnen.

Damit haben sich für verschiedene Elektromodelle unterschiedliche Preise ergeben. Einige E-Autos kosten Sie sogar weniger als acht Euro pro 100 Kilometer.

Platz 1: VW e-up

Mit dem VW e-up zahlen Sie aktuell 7,07 Euro pro 100 Kilometer. Der Durchschnittsverbrauch des kleinen Stromers liegt bei 16,8 kWh. Damit sind Sie mit dem beliebten Stadtflitzer mindestens einen  Euro günstiger unterwegs als mit der Verbrennervariante. 

Locker 200 Kilometer Reichweite können Sie mit dem Kleinwagen von VW im Winter zurücklegen. Im Sommer schaffen Sie damit auch bis zu 300 Kilometer. Aufgeladen ist das E-Auto an der heimischen Wallbox innerhalb von etwa 4,5 Stunden.

Der kleine Stromer von VW überzeugt allerdings nicht nur mit seinem guten Verbrauch. Er bietet für seine Größe auch viel Platz. Der Kofferraum umfasst 250 Liter. Außerdem bietet der Kleinwagen ein Infotainment über das Smartphone an – mit Möglichkeit zur Bluetooth-Kopplung, USB-Anschluss und Handyhalterung.

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Platz 2: Hyundai Ioniq

Nicht weit hinter dem e-up liegt der Hyundai Ioniq. Mit dem koreanischen Stromer kosten Sie 100 Kilometer Fahrt aktuell nur 7,49 Euro. Dieser Preis errechnet sich über den durchschnittlichen Verbrauch des Ioniq, der bei 17,8 kWh liegt.

Mit dem Stromer kommen Sie auf der Autobahn etwas mehr als 200 Kilometer weit. Innerhalb von einer Dreiviertelstunde ist der Ioniq dann wieder auf 80 Prozent aufgeladen.

Der flache Stromer bietet Ihnen viel Platz und einen Kofferraum mit 350 Liter Fassungsvermögen. Angetrieben wird der Ioniq von einem 100 kW starken Motor, der auf die Vorderachse wirkt.

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Platz 3: Tesla Model 3

Auch mit dem Basismodell des Tesla Model 3 sind Sie für günstige 8,33 Euro pro 100 Kilometer sparsam unterwegs. Das ergibt sich über den guten Durchschnittsverbrauch des Stromers, der bei knapp unter 20 kWh liegt. Damit können Sie auf Landstraßen und in der Stadt über 330 Kilometer weit fahren und auf der Autobahn rund 280 Kilometer. Nach rund vier Stunden laden Sie den Tesla Model 3 an Ihrer Wallbox daheim wieder auf 80 Prozent auf.

Das Basismodell ist mit Assistenz-Systemen und großem Zentral-Display genauso ausgestattet wie die Modelle Long Range und Performance. Außerdem bietet es Ihnen rund 220 kW (300 PS – genaue Angaben macht Tesla nicht) einen odentlichen Antrieb, mit dem Sie innerhalb von sechs Sekunden auf 100 km/h beschleunigen.

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Platz 4: Skoda Enyaq

Das tschechische SUV kostet Sie aktuell rund 8,56 Euro auf 100 Kilometer und ist damit um 37 Prozent günstiger unterwegs als der konventionelle Passad Diesel. Das schafft der Enyaq aufgrund seines guten Durchschnittsverbrauchs von knapp 20,3 kWh. Wenn Sie sparsam fahren, kommen Sie mit dem Skoda Enyaq rund 400 Kilometer weit, ohne Autobahn schafft das SUV sogar 430 bis 480 Kilometer Reichweite. An einer Wechselstromwallbox laden Sie den Tschechen innerhalb von sechs Stunden auf 80 Prozent auf. Möchten Sie den Enyaq schneller laden geht das zu einem Aufpreis von 500 Euro mit einer Ladeleistung von 125 kW an einer Schnellladesäule innerhalb einer Stunde auf 80 Prozent.

Das E-SUV ist ein echtes Raumwunder. Im Innenraum haben bis zu fünf Personen bequem Platz und der Kofferraum fasst 585 Liter. Außerdem bietet der Enyaq viele Stau- und Nutzflächen und Sie können sich beim Fahren zwischen fünf verschiedenen Fahrmodi entscheiden.

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Platz 5: Cupra Born / VW ID.3

Mit dem Cupra Born zahlen Sie aktuell etwa 8,71 Euro pro 100 Kilometer. Das ergibt sich aus dem Durchschnittsverbrauch des Stromers von 20,7 kWh.

Mit dem Born kommen Sie je nach Fahrweise zwischen 300 und 350 Kilometer weit. Auf der Autobahn verringert sich die Reichweite auf etwas mehr als 255 Kilometer. Aufladen können Sie den Cupra Born an einer 11kW-Wechselstrom Wallbox innerhalb von knapp 5,5 Stunden.

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Der VW ID.3 ist praktisch ein Zwilling des Cupra Born. Auch er hat einen 58-kWh-Akku. Durchschnittlich verbraucht der ID.3 mindestens 19 kWh. Damit errechnet sich ein Preis von rund 8,10 Euro pro 100 Kilometer.

Lesen Sie mehr zum VW ID.3 in unserem Testbericht. VW ID.3 Pro Performance (58 kWh) 36.960 € › Elektro › 426 km Reichweite › 0 g/km CO2 › 10 Monate Lieferzeit (mehr Details)

Platz 6: Hyundai Ioniq 5

Dieser Stromer schneidet am teuersten ab: Für rund 9,95 Euro pro 100 Kilometer fahren Sie mit dem Ioniq 5. Das liegt an seinem recht hohen Durchschnittsverbrauch, der rund 23,4 kWh beträgt. Damit fahren Sie auf der Autobahn nur etwa 260 Kilometer weit.

Beim Aufladen punktet der Ioniq 5 mit starken Ladeleistungen. An 800-Volt-Schnelladern laden Sie das koreanische Kompakt-SUV innerhalb von weniger als 20 Minuten von 10 auf 80 Prozent auf. Außerdem hat der Hyundai Ioniq 5 einen großen Innenraum und einen Kofferraum mit einem Fassungsvermögen von 531 Litern.

Wir haben den Ioniq 5 für Sie getestet. Hier lesen Sie den ausführlichen Bericht. Hyundai IONIQ 5 (58 kWh) 2WD 41.900 € › Elektro › 400 km Reichweite › 0 g/km CO2 › 7 Monate Lieferzeit (mehr Details)

So haben wir den Verbrauch berechnet

Für den durchschnittlichen Verbrauch der E-Autos haben wir den Mittelwert von Stadt-, Land- und Autobahnfahrt aus unseren Tests ermittelt.

Den durchschnittlichen Verbrauch haben wir dann mit dem jeweiligen Strompreis verrechnet. Dieser liegt unseren Rechnungen zufolge aktuell bei 42,06 Cent pro kWh. Dafür haben wir mit einem Strompreis von 39 Cent pro kWh für Haushaltsstrom gerechnet. Diesen Wert gibt Verivox für das Jahr 2022 bisher an. Außerdem haben wir mit einem Preis von 59 Cent pro kWh an Schnellladesäulen gerechnet.

Hinweis: An städtischen Wechselstrom-Ladesäulen kostet der Strom durchschnittlich ca.  49 Cent pro kWh. Wenn Sie keine eigene Lademöglichkeit haben, informieren Sie sich am besten, welche Preise an Ihren nächstgelegenen Ladepunkten tatsächlich fällig werden. Damit können Sie die Kosten pro 100 km hochrechnen.

Statistiken zufolge beziehen E-Autofahrer den Strom für ihre E-Autos zu 77 Prozent aus Haushaltsstrom und zu 23 Prozent aus Schnelladesäulen. Daher haben wir den endgültigen Strompreis für unsere Rechnungen über diese Anteile berechnet. Das Ergebnis sind die oben genannten 42,06 Cent pro kWh.

Beispiel: Kosten für 100 Kilometer beim Cupra Born

Hier berechnen wir nun beispielhaft den Strompreis für 100 Kilometer am Cupra Born. Der Born hat einen durchschnittlichen Verbrauch von 20,7 kWh auf 100 Kilometer. Das ergibt sich aus dem Mittelwert seiner Verbrauchswerte von 24,1 kWh auf der Autobahn, 19,7 kWh in der Stadt und 18,5 kWh über Land.

Den Durchschnittswert 20,7 kWh multiplizieren wir nun mit dem Strompreis pro kW (42,06 Cent) und teilen das Ergebnis schließlich durch hundert. Dadurch ergibt sich ein Preis von 8,71 Euro für eine 100 Kilometer lange Fahrt.

Weitere Tipps zum Stromsparen

Nicht nur das E-Auto-Modell spielt eine Rolle für die Stromkosten, sondern auch die Fahrweise und Nutzung des Fahrzeugs.

Aufgrund der aktuell recht hohen Strompreise bietet es sich an, auch beim Fahren Ihres Stromers aus Sparsamkeit zu achten. Es gibt einige Tipps, wie Sie die Stromkosten Ihres E-Fahrzeugs senken beziehungsweise niedrig halten können:

  • Nutzen Sie den Eco-Modus.
  • Schalten Sie Klimaanlage und Heizung aus, wenn nicht unbedingt nötig.
  • Nutzen Sie auch die Bremsenergie (Rekuperation), mit der können Sie Energie zurückgewinnen.
  • Checken Sie regelmäßig Ihren Reifendruck.
  • Fahren Sie vorausschauend und lassen Sie das Auto so viel wie möglich rollen.
  • Verzichten Sie auf hoche Autobahn-Geschwindigkeiten: 120 statt 140 km/h sparen bei Elektroautos meist über 20 Prozent Strom ein.

Über die Fahrweise lassen sich im Mittel meist leicht 15 bis 20 Prozent Strom einsparen. Ihre Rechnung kann damit noch günstiger werden.

E-Auto vs. Benziner oder Diesel: Der Kostenrechner

Mit unserem Kostenrechner finden Sie heraus, wie viel Geld Sie sich sparen, wenn Sie statt einem Benziner oder Diesel einen Stromer fahren. Sie sehen auch, nach welcher Zeit sich der Kauf eines E-Autos lohnt.

Dafür wählen Sie aus den Autos mit Verbrennermotor und aus den E-Autos je eins aus, die Sie miteinander vergleichen möchten. Beim Verbrenner können Sie dabei noch auswählen, ob es sich um einen Benziner oder Diesel handelt.

Dann geben Sie eine jährliche Laufleistung ein und die aktuellen Sprit- und Stromkosten. Der Kostenrechner berechnet Ihnen dann die Ersparnis an jährlichen laufenden Kosten, die Ersparnis an Kosten pro Kilometer und die Gesamtersparnis der Kosten über zehn Jahre. Schließlich sehen Sie auch, nach wie vielen Jahren Sie mit dem ausgewählten E-Auto Gewinn machen würden.

Außerdem können Sie mit dem Rechner auch den groben Preis für 100 Kilometer von einem Verbrenner mit einem Stromer vergleichen. Das geht, indem Sie bei jährlicher Laufleistung 100 Kilometer angeben und den aktuellen Benzin- oder Dieselpreis sowie den Strompreis eingeben.


Quelle: efahrer.com

https://efahrer.chip.de/news/37-prozent-guenstiger-als-diesel-so-guenstig-sind-e-auto-verbrauchskosten_107570


E-Lkw bald günstiger als Diesel-Lastwagen

Elektro-Lastwagen dürften Diesel-Lkw bei den Gesamtkosten nach Einschätzung der Unternehmensberatung BCG schon in wenigen Jahren unterbieten. In der EU könnten mittlere und schwere Lkw mit Batterieantrieb und 120.000 Kilometer Fahrleistung schon im Jahr 2025 auf Augenhöhe sein, in China und den USA schon früher. Elektro-Lastwagen mit Brennstoffzellenantrieb könnten bis 2030 folgen, schreiben die Branchenexperten von BCG in einer noch unveröffentlichten Studie, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt.

Allerdings seien die meisten europäischen Flottenbetreiber bislang sehr skeptisch: „Nur 16 Prozent der von BCG befragten Lkw-Kunden planen in den nächsten zehn Jahren den Kauf eines Elektro-LKW.“ Hauptgründe seien die sehr hohen Anschaffungskosten, das fehlende Ladenetz und die langen Ladezeiten. Ein E-Lastwagen koste drei- bis viermal mehr als ein Diesel-Lkw. Das Laden einer 1000-Kilowatt-Batterie dauere an einem sogenannten Supercharger, also einer schnellen Ladestation, etwa acht Stunden. Daimler, Volvo und der MAN- und Scania-Mutterkonzern Traton wollen in fünf Jahren 1700 Ladepunkte in Europa aufgebaut haben und betreiben.

Der weltweite Lkw-Absatz dürfte laut BCG 2025 wieder das Vor-Corona-Niveau erreichen. Bis 2030 dürften dann jährlich 3,3 Millionen Lastwagen verkauft werden. In Europa erwarten die Unternehmensberater dann einen Absatz von 400.000 Lastwagen, davon 32 Prozent mit Batterieantrieb und 19 Prozent mit Brennstoffzelle. In den USA dürften E-Lastwagen insgesamt nur ein Viertel des Absatzes erreichen, in China – dem mit Abstand größten Markt – sogar nur ein Fünftel.


Quelle: ntv.de

https://www.n-tv.de/wirtschaft/der_boersen_tag/E-Lkw-bald-guenstiger-als-Diesel-Lastwagen-article23230741.html


Die größten Fehler beim E-Auto-Kauf: Auf diese Fallen müssen Sie achten

Zehn Dinge die Sie beim E-Auto-Kauf beachten sollten

Die Deutschen kaufen so viele E-Autos wie nie zuvor. Viele wissen aber nicht, worauf es bei der Anschaffung eines Elektroautos wirklich ankommt. EFAHRER.com erklärt, was Sie beim E-Auto-Kauf beachten müssen.

Wenn Sie planen von einem Verbrenner auf ein Elektroauto umzusteigen, gibt es ein paar Sachen zu beachten. Fragen nach Reichweite, Akkugröße oder Ladeanschluss sollten Sie unbedingt vor Fahrzeugbestellung sich selbst beantworten. Um hier nichts falsch zu machen, zeigt Ihnen EFAHRER.com die häufigsten Fehler beim E-Auto-Kauf und worauf es bei der Anschaffung ankommt.

1. Auf CCS verzichten

Mit einem CCS-Anschluss können Sie Ihr E-Auto unterwegs viel schneller laden. Die Ladeleistung an den Schnellladesäulen liegt meist zwischen 50 und 100 Kilowatt und zum Teil sogar bis zu 350 Kilowatt. Vor allem, wenn Sie auf regelmäßiges schnelles Laden unterwegs angewiesen sind, sollten Sie auf die CCS-Kompatibilität des E-Autos achten. Autos mit CCS-Anschluss erzielen außerdem bessere Gebrauchtpreise.

Achtung: Wenn Sie nur ein Stadtauto brauchen, das Sie überwiegend dort laden, entscheiden Sie sich lieber für ein E-Auto mit hoher Ladeleistung über Typ 2, etwa den Renault Twingo Electric. Er schafft an geeigneten Wallboxen und Ladesäulen bis zu 22 kW und benötigte deshalb nicht unbedingt CCS, was in der Stadt wesentlich weniger vertreten ist als Typ 2.

Leasing-Deals für E-Autos Das sind Deutschlands heißeste Leasing-Angebote für E-Autos

2. Die falsche Akkugröße wählen

Mehr Reichweite und ein großer Akku bedeuten nicht zwingend, dass das E-Auto besser ist. Viel eher geht es darum, dass die Akkugröße zu Ihren persönlichen Anforderungen passt. Wenn Sie häufig längere Strecken fahren, lohnt es sich in einen teureren, größeren Akku zu investieren.

Für alltägliche Pendelstrecken ist eine kleine Batterie ausreichend. Auch wichtig zu beachten ist die Effizienz des Stromers, also wie viel Strom verbraucht wird und wie hoch die reale Reichweite ist.

Wie weit komme ich mit einem Elektroauto? Diese Frage stellen sich viele, die ein Elektroauto kaufen oder leasen möchten. Der EFAHRER.com-Reichweitenrechner zeigt, wie weit Sie mit einem Elektroauto, Hybrid oder Plug-in-Hybrid rein elektrisch fahren können.

Reichweiten­­rechner

3. An der Winterausstattung sparen

Wer auf die Winterausstattung verzichtet spart oft am falschen Ende. Akku-, Sitz-, Scheiben- und Standheizung sind für E-Autos, nicht nur komfortabel, sondern auch echte Stromsparer. Das macht sich im Geldbeutel und bei der Reichweite bemerkbar.

Elektroauto-Datenbank – Alle E-Autos im Überblick Daten, Tests & die besten Deals

4. Auf die Wärmepumpe verzichten

Ein Elektromotor erzeugt zu wenig Abwärme, um den Innenraums per Gebläse aufzuheizen, wie man es von Verbrennern kennt. Stattdessen zieht das Heiz-Gebläse Strom aus dem Akku. Hohe Heizleistung kostet also Reichweite.

Eine Wärmepumpe hilft. Mit ihr wird die Abwärme der Antriebskomponenten oder die Umgebungswärme zum Aufheizen benutzt. Die Reichweite leidet hier nicht darunter.

Wer jetzt Angst hat, dass der Akku und somit die Reichweite darunter leiden könnte kann aufatmen. Hier finden Sie sechs Tricks, wie Sie mit Ihrem Elektroauto gut durch den Winter kommen:

So fahren E-Autos im Winter weiter

 5. Keine Förderungen beantragen

Durch den Umweltbonus können Sie beim Kauf eines Elektroautos oder Plug-In-Hybriden bares Geld sparen. Im Detail wird der Bonus so verteilt:

  • E-Autos unter 40.000 Euro werden  mit 9.000 Euro bezuschusst. Für Plug-In-Hybride unter 40.000 Euro gibt es 6.750 Euro Förderung.
  • Für E-Autos mit einem Listenpreis über 40.000 Euro liegt der Zuschuss für reine E-Autos bei 7.500 Euro. Für Plug-in-Hybride in dieser Preisklasse bei 5.625 Euro.
  • Gebrauchte Elektroautos werden mit 5.000 Euro gefördert, gebrauchte Plug-In-Hybride mit 3.750 Euro. Die Gebrauchten dürfen nicht älter als 12 Monate und nicht mehr als 15.000 Kilometer gelaufen sein oder schon ein mal BAFA-Förderung erhalten haben

Doch Elektroauto-Fahrer profitieren nicht nur vom Umweltbonus. Wechselprämien oder Rabatt-Aktionen der Hersteller machen die Anschaffung eines Stromers noch günstiger. Um sich keine Förderung entgehen zu lassen, sollten Sie auf jeden Fall auf die jeweiligen Fristen achten.

6. Weitere Förderungen verschlafen

Profitieren Sie von den attraktiven Förderprogrammen aus Deutschland, den Bundesländern und den großen deutschen Städten – egal ob Sie für sich privat suchen oder für Ihr Unternehmen. Die Förderungen gibt es sowohl für E-Autos als auch für E-Bikes, E-Lastenfahrräder, E-Busse, zum Ausbau der Ladeinfrastruktur und auch für die Beratung und Installation solcher Anlagen. In unserer Förderdatenbank finden Sie anhand Ihrer Postleitzahl alle Förderprogramme in Ihrer Nähe und erhalten gleich die passenden Antragsformulare.

Förderdatenbank für Elektroautos

7. Keine Neu- und Gebrauchtwagen vergleichen

Auch bei Elektroautos lohnt es sich, neu und gebraucht zu vergleichen. Noch kann man bei gebrauchten Stromern nur wenig sparen. Auf jeden Fall gilt es das Alter und die Laufleitung zu beachten, da auch gebrauchte Elektroautos durch das BAFA gefördert werden.  

Worauf Sie sonst noch beim Kauf eines gebrauchten Elektroautos achten sollten, erfahren Sie hier:

E-Auto gebraucht kaufen

8. Nicht auf die Akku-Garantie achten

Ist der Akku Ihres Stromers kaputt und die Garantie bereits abgelaufen, kann es richtig teuer werden. Vor allem wenn das Problem nicht mehr mit dem Austausch weniger Zellen behoben werden kann. Die Garantie greift meist dann, wenn die nutzbare Kapazität des Akkus innerhalb des Garantiezeitraums unter einen gewissen Prozentsatz sinkt. Oft beträgt der Garantiezeitraum acht Jahre. Es lohnt sich aber genau hinzuschauen, da die gewährte Garantie je nach Hersteller abweichen kann. Welche Hersteller am meisten Garantie geben, erfahren Sie hier:

Wer gibt am meisten Garantie auf E-Auto-Akkus?

 9. Sich nicht über das Servicenetz informieren

Bevor Sie sich für ein Elektro-Auto entscheiden, ist es hilfreich sich über die Serviceangebote des Herstellers in der Nähe zu informieren. Tesla beispielsweise hat zum Teil einige Lücken, wenn es darum geht, Servicestandorte gleichmäßig zu verteilen. Damit bei der Wartung oder Reparatur kein böses Erwachen folgt, sollten Sie sich bereits vor dem Kauf über das Servicenetz vor Ort und die nächstgelegene Vertragswerkstatt informieren.

10. Nicht wissen, wo laden

Wenn Sie sich ein Elektroauto anschaffen, kommt auch die Frage auf, wo Sie es laden wollen. Hier spielt auch der Preis eine Rolle. Ihr E-Auto an der heimische Wallbox zu laden, am besten noch mit Solarstrom, ist günstig und umweltfreundlich.

Wenn Sie auf öffentliches Laden angewiesen sind, sollten Sie sich im Vorhinein über das Ladenetz in ihrer Region informieren. Denn im Vergleich zur steigenden Anzahl an Elektroautos gibt es leider zu wenig Ladesäulen.

Alle Infos zum öffentlichen Laden finden Sie hier:

Öffentliches Laden und Parken mit E-Autos

Einen Erfahrungsbericht zu Solaranlagen und Elektroautos finden Sie hier:

Photovoltaikanlage und Elektroauto: Alle Tipps im Erfahrungsbericht

Das könnte Sie auch interessieren: E-Auto im Abo: Alternative zu Kauf und Leasing

E-Autos können Sie mittlerweile auch im Abo zum monatlichen Fixpreis mieten – ähnlich wie E-Bikes zum Beispiel. Dabei sind fast alle Unterhaltskosten inbegriffen. Die Angebote unterscheiden sich stark voneinander. EFAHRER stellt hier die wichtigsten Anbieter vor.  

E-Auto im Abo: Anbieter im Vergleich


Quelle: efahrer.com

https://efahrer.chip.de/e-wissen/die-groessten-fehler-beim-e-auto-kauf-auf-diese-fallen-muessen-sie-achten_107142


Erstmals rollen eine Million Elektrofahrzeuge auf deutschen Straßen

Mehr als 50 Prozent dieser Elektrofahrzeuge sind rein batteriebetrieben

Im Juli wurden laut Kraftfahrtbundesamt in Deutschland etwa 57.000 Elektrofahrzeuge neu zugelassen. Damit erreichen Industrie und Bundesregierung das gemeinsame Ziel, eine Million elektrisch betriebene Fahrzeuge auf Deutschlands Straßen zu bringen1. Über die Hälfte davon sind rein elektrische Fahrzeuge, die übrigen sind Plug-In-Hybride sowie Brennstoffzellenfahrzeuge. Deutschland wird somit seinem Anspruch gerecht, Leitanbieter und Leitmarkt für diese wichtige Mobilitätstechnologie zu werden.

© stock.adobe.com/Malte Reiter

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier: „Mit einer Million E-Autos auf deutschen Straßen haben wir einen entscheidenden Meilenstein erreicht: Unser Verkehr wird unumkehrbar auf erneuerbare Energien umgestellt. Dieses Momentum wollen wir nutzen und werden daher den Innovationsbonus für den Kauf eines E-Autos bis Ende 2025 verlängern. Das Ziel ist, dass E-Mobilität bis 2030 einen entscheidenden Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leistet und unsere Autoindustrie und ihre Beschäftigten die Transformation erfolgreich meistern. Das schafft schon heute neue Wertschöpfung und Beschäftigung, beispielsweise im Bereich der Batteriefertigung.“

Bundesumweltministerin Svenja Schulze: „Eine Million Elektroautos stehen für millionenfach weniger CO2-Emissionen im Verkehr. Denn sechzig Prozent der Treibhausgasemissionen des Verkehrs in Deutschland entfallen allein auf Pkw. Jetzt müssen wir noch einmal durchstarten, um das Potenzial der Elektromobilität vollends auszunutzen und die Klimaziele bis 2030 auch wirklich zu erreichen. Elektrofahrzeuge sind im Pkw-Bereich die effizienteste klimafreundliche Option, denn sie bringen die eingesetzte Energie ohne Umwege auf die Straße. Wer auf ein Elektroauto umsteigt, spart obendrein Geld. Langfristig ist das Stromladen nämlich billiger als das Tanken an der Zapfsäule. Und die Wartungskosten eines E-Autos sind viel geringer als beim Verbrenner. Nicht zuletzt verursachen Elektrofahrzeuge weniger Lärm und schädliche Abgase und erhöhen so die Lebensqualität in unseren Städten.“

Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer: „Eine Million Elektrofahrzeuge sind ein erstes, wichtiges Ziel und ich freue mich, dass wir dieses gemeinsam erreicht haben. Um die Klimavorgaben bis 2030 zu erreichen, müssen wir allerdings noch ambitionierter werden: 14 Millionen E-Fahrzeuge bis 2030 muss laut Experten das neue Ziel lauten. Das schaffen wir nur, wenn auch die Rahmenbedingungen stimmen. Daher unterstützen wir vor allem den Ausbau der Ladeinfrastruktur – im öffentlichen wie auch im privaten Bereich – aber auch Verkehrsträger mit bisher geringer Marktdurchdringung, wie Nutzfahrzeuge und Busse.“

Seit Mitte 2020 hat die Verbreitung von Elektrofahrzeugen in Deutschland einen deutlichen Sprung nach vorn gemacht. Das zweite Halbjahr 2020 war geprägt von neuen Rekorden bei den monatlichen Neuzulassungen und allein in den ersten sieben Monaten 2021 wurden mit mehr als 350.000 Elektro-Pkw etwa so viele E-Fahrzeuge neu zugelassen wie im gesamten Jahr 20202. Insgesamt fahren heute auf deutschen Straßen etwa 60 Prozent mehr Elektrofahrzeuge als noch Ende 2020.

Unter den eine Million elektrisch betriebenen Fahrzeugen zählt das Kraftfahrt-Bundesamt 54 Prozent rein elektrische Fahrzeuge und 46 Prozent Plug-In-Hybride.

Der Einsatz von Fahrzeugen mit elektrischem Antrieb ist ein zentraler Hebel zur Reduktion der Treibhausgasemissionen des Verkehrs und somit zur Erreichung der Klimaziele der Bundesregierung. Neben den Treibhausgasemissionen sind auch die Luftschadstoffe des heutigen Straßenverkehrs problematisch, vor allem Feinstaub und Stickoxide. Elektroautos haben keine Auspuffabgase, zum Beispiel Stickoxide, und auch Partikelemissionen fallen nur durch Aufwirbelung und Abrieb an (wie bei allen Fahrzeugen), aber nicht zusätzlich durch den Verbrennungsmotor. Elektroautos tragen also dazu bei, dass unsere Städte lebenswerter und sauberer werden.

Förderung der Elektromobilität durch die Bundesregierung

Ausschlaggebend für diese sehr dynamische Entwicklung ist die Einführung der Innovationsprämie am 8. Juli 2020, mit der die Bundesregierung ihre Förderung beim Kauf eines Elektrofahrzeugs verdoppelt hat. Auch das gesamte Maßnahmenpaket mit beständiger Forschungsförderung, dem Ausbau der Ladeinfrastruktur und steuerlichen Maßnahmen hat zu diesem Erfolg beigetragen. Um die Elektromobilität vor dem Hintergrund ihres gesamten Themenspektrums und unter Abdeckung einer vollständigen Wertschöpfungskette voranzubringen, legen die verschiedenen Ressorts jeweils eigene Förderprogramme auf.

Das BMU fördert im Rahmen des Förderprogramms „Erneuerbar Mobil“ Forschungsvorhaben zum Thema Elektromobilität. Darüber entwickelt das BMU ökologische Standards für Elektrofahrzeuge und fördert Forschungsvorhaben zum Recycling von Elektrofahrzeug-Batterien. Außerdem setzt das BMU seit dem Jahr 2020 das im Rahmen des Konjunkturpakets beschlossene Flottenaustauschprogramm „Sozial & Mobil“ um, bei dem die Anschaffung von Elektrofahrzeugen für Soziale Dienste finanziell unterstützt wird. Ferner fördert das BMU den Einsatz von Elektrobussen im ÖPNV.

Das BMWi verantwortet mit dem Umweltbonus plus Innovationsprämie das Flaggschiffinstrument zur Förderung der Pkw-Nachfrageseite. Im Rahmen des Programms „Elektro-Mobil“ unterstützt das BMWi zudem Synergien zwischen Elektromobilität und Energiesystem sowie den Ausbau der Wertschöpfungsketten der Elektromobilität in der Produktion. Mit der Ladesäulenverordnung regelt das BMWi die zentralen Anforderungen an öffentliche Ladeinfrastruktur. Ein Schwerpunkt in der Industriepolitik des BMWi ist die Förderung des Aufbaus einer heimischen Batteriewertschöpfungskette. Mit zwei „wichtigen Vorhaben von gemeinsamem europäischem Interesse“ (IPCEIs) fördert sie das BMWi erfolgreich mit knapp drei Milliarden Euro. Fördermaßnahmen in den Bereichen Batterietechnologie und Fachkräftesicherung flankieren die beiden Großprojekte.

Das BMVI stellt für den weiteren Ausbau der Ladeinfrastruktur vielfältige Fördermöglichkeiten bereit. Zum Aufbau von 30.000 öffentlich zugänglichen Ladepunkten, wird in Kürze ein Programm mit 500 Mio. Euro starten. Mit der Förderrichtlinie „Ladeinfrastruktur vor Ort“ wird seit April 2021 außerdem der Aufbau von Ladepunkten an attraktiven Orten des Alltags beschleunigt. Eine weitere Förderrichtlinie zielt auf den Ausbau der Ladeinfrastruktur am Arbeitsplatz und bei Firmenflotten ab. Diese soll noch im Laufe des Sommers starten. Private Ladevorrichtungen werden nach weiterer Aufstockung des Programms mit insgesamt 800 Mio. Euro gefördert.

Des Weiteren schreibt die Bundesregierung das „Deutschlandnetz“ mit mehr als 1.000 Schnellladestandorten aus. Bis Ende 2023 soll überall in Deutschland der nächste Schnellladepunkt in wenigen Minuten erreichbar sein! Zudem existieren vielfältige Fördermöglichkeiten zur verkehrsträgerübergreifenden Flottenelektrifizierung im kommunalen und gewerblichen Bereich, für Forschung und Entwicklung und zur Umstellung von Nutzfahrzeugen und Bussen im Personenverkehr auf alternative Antriebe. Diese betreffen u.a. die „Förderrichtlinie Elektromobilität BMVI“, die kürzlich veröffentlichte „Richtlinie über die Förderung von leichten und schweren Nutzfahrzeugen mit alternativen, klimaschonenden Antrieben, nebst Infrastruktur“ und die im Notifizierungsverfahren befindliche „Richtlinie zur Förderung alternativer Antriebe von Bussen im Personenverkehr“.

Weitere Informationen

BMU-Förderprogramm „sozial & mobil“
BMU-Förderprogramm „Erneuerbar mobil“
BMWi-Förderung von Forschung und Entwicklung zur Elektromobilität
BMWi-Aktivitäten zur heimischen Batteriezellfertigung
BMWi-Überblicksartikel zur Förderung der Elektromobilität
BMVI-Förderung Ladeinfrastruktur
BMVI-Förderrichtlinie Elektromobilität
BMVI-Förderrichtlinie Nutzfahrzeuge
BMVI Förderung Busse im Personenverkehr

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1 Elektrofahrzeuge (inkl. Nfz, Busse, ohne Krafträder) im Bestand, Bezug zum Gesamtbestand am 1.1.2021 und unter Berücksichtigung der Neuzulassungen von Januar bis Juli (Abmeldungen nicht berücksichtigt).

2 Fokus Elektro-Pkw, Berücksichtigung der Neuzulassungen der Monate Januar bis Juli 2021.


Quelle: https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Pressemitteilungen/2021/08/20210802-erstmals-rollen-eine-million-elektrofahrzeuge-auf-deutschen-strassen.html


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