Archives: 24. April 2022

Gewinn um 658 Prozent gestiegen! Tesla glänzt mit neuen Quartalszahlen

Sämtliche Erwartungen übertroffen

Tesla verkündete am Mittwochabend die Zahlen für das abgelaufene Quartal – und dabei sämtliche Erwartungen der Analysten übertroffen.

Tesla hat im vergangenen Quartal sowohl beim Umsatz als auch beim Gewinn alle Erwartungen übertroffen. Der US-Autobauer um Visionär Elon Musk verkündete am Mittwoch seine jüngsten Zahlen. Demnach lag der Umsatz im abgelaufenen Quartal bei 18,76 Milliarden Dollar. Analysten hatten lediglich mit 17,80 Milliarden Dollar gerechnet. Der Umsatz stieg um satte 81 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal (10,39 Milliarden Dollar in Q1 2021). Tesla verdiente unterm Strich 3,3 Milliarden Dollar – das waren 658 Prozent mehr als vor einem Jahr.

Auch beim Gewinn übertraf Tesla die Erwartungen der Analysten. Dieser lag bei 3,22 Dollar je Aktie. Erwartet wurden 2,26 Dollar je Anteilsschein.

Die Tesla-Aktie stieg im nachbörslichen Handel um mehr als drei Prozent.

https://www.finanzen100.de/aktien/tesla-wkn-a1cx3t_H767485803_33837581/

Im ersten Quartal hat Tesla mehr als 310.000 Fahrzeuge ausgeliefert. Ein Großteil davon (95 Prozent) waren Model 3 und Model Y – die günstigeren Tesla-Modelle.


Quelle: https://www.finanzen100.de/finanznachrichten/boerse/gewinn-um-658-prozent-gestiegen-tesla-glaenzt-mit-neuen-quartalszahlen_H44855063_86993730/


BMW-Manager zu Tesla-Dominanz bei Elektroautos: „Das ist vorbei“

Der deutsche Autobauer BMW gibt sich kämpferisch, die Dominanz des kalifornischen Konkurrenten Tesla auf dem Markt für Elektroautos schon bald beenden zu können.

Bis 2030 soll mindestens jeder zweite verkaufte BMW vollelektrisch sein.

BMW-Manager zu Tesla-Dominanz bei Elektroautos: „Das ist vorbei“
Mit dem BMW iX bläst der deutsche Autobauer zur Aufholjagd auf Tesla. (Foto: BMW)

Tesla hat den deutschen Autobauern einen ordentlichen Schrecken eingejagt – und sich im Bereich Elektroautos mit Abstand an die Spitze gesetzt. Tesla ist – laut Electromobility Report 2022 – innovativer als die traditionellen Konzerne. Zudem hat der von Elon Musk geführte Elektroauto-Pionier auch die einstige Dominanz der Etablierten beendet – Tesla verkauft etwa im Luxussegment mittlerweile mehr Autos in den USA als BMW. Doch die deutschen Autohersteller blasen zur Aufholjagd. BMW sieht gar schon Teslas Vormachtstellung beendet.

Tesla: Ablaufdatum für Alleinstellungsmerkmal

Tesla habe über eine ziemlich lange Zeit ein Alleinstellungsmerkmal gehabt. Aber: „Das ist vorbei“, zitiert Automotive News den niederländischen BMW-Manager und Vorstandsmitglied Pieter Nota. Bis 2030 soll jedes zweite Auto, das BMW verkauft, vollelektrisch sein. Sein Unternehmen konzentriere sich „auf einen sehr starken und schnellen Anstieg von Elektrofahrzeugen“, so Nota im Rahmen einer Pressekonferenz. Bisher seien Kund:innen sogenannte Early Adopter gewesen, das Profil wandele sich jetzt aber.

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Ebenfalls zum Angriff auf die Tesla-Marktführerschaft bläst Oliver Zipse, Vorstandsvorsitzender von BMW. Man werde das Unternehmen „an die Grenzen der Produktionsfähigkeit“ bringen, so Zipse laut futurezone.de. Die Nachfrage werde in die Höhe schnellen. Das sei schon bei den BMW-Modellen iX und i4 zu beobachten. Im laufenden Jahr werde allerdings noch die Corona-Pandemie mit ihren Lieferengpässen bremsend wirken. Für 2023 sehe BMW aber eine „gewisse Entspannung“. Unter Lieferengpässen und steigenden Material- und Rohstoffpreisen leidet derzeit die gesamte Autobranche, auch Tesla.

E-Auto-Verkäufe: BMW noch weit hinter Tesla

Wie weit BMW aktuell noch von Tesla entfernt ist, zeigen folgende Zahlen: Eigenen Angaben zufolge will BMW 2022 weltweit rund 200.000 Elektrofahrzeuge ausliefern. Zum Vergleich: Tesla hat schon 2021 an der Marke von einer Million Verkäufen gekratzt. Allein im abgelaufenen ersten Quartal 2022 standen Auslieferungen in der Höhe von gut 300.000 E-Autos zu Buche – neuer Rekord.


Quelle: https://t3n.de/news/bmw-versus-tesla-dominanz-vorbei-1467327/


VW kann es nicht mehr für sich behalten – „Meilenstein erreicht“

VW mit E-Auto-Offensive – das ist der Plan des Autobauers

Der deutsche Automobilriese Volkswagen setzt immer mehr auf E-Mobilität und treibt seine Pläne für Elektroautos weiter voran. Aktuell baut VW zirka 400.000 E-Autos pro Jahr. Der Autobauer will die Anzahl produzierter vollelektrischer Autos bis 2025 auf 2,7 Millionen pro Jahr erhöhen.

München. VW ächzt unter der Chipkrise, Lieferengpässen und dem Ukraine-Krieg. Für Mitarbeiter und Kunden gab es deshalb in letzter Zeit wenig gute Nachrichten.

Doch jetzt kommt VW tatsächlich mit tollen Nachrichten um die Ecke!

VW macht Testfahrt mit autonomen ID.Buzz

Doch nun hat der Konzern ein Video veröffentlicht, das endlich einmal wieder gute Nachrichten in petto hat. In diesem ist CEO Herbert Diess in einem autonomen ID.BUZZ zu sehen, wie er eine Testfahrt in München unternimmt.

Dass der elektrische Bulli eines der ersten Autos von VW werden soll, die autonom unterwegs sind, ist mittlerweile schon länger bekannt. Nun ist es soweit, dass er im Stadtverkehr getestet werden kann.

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Das ist VW:

  • Die Volkswagen AG wurde 1937 gegründet
  • Zum Konzern gehören auch die Marken Audi, Seat, Skoda, Bentley, Bugatti, Lamborghini und Porsche
  • 2018 fertigten die Wolfsburger rund 40 Modelle unter dem Namen Volkswagen
  • Im Jahr 2019 waren rund 22 Prozent aller Neuzulassungen Autos von VW

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In München rollt der elektrische Bulli durch die Stadt und das ganz alleine. Na gut, ein Mensch muss aus Sicherheitsgründen trotzdem hinter dem Steuer sitzen.

Denn die Sensibilität für bestimmte Situationen, wenn zum Beispiel ein Kind plötzlich auf die Straße läuft, könnte in der Technik noch nicht voll ausgereift sein.

Ab 2025 sollen die ersten autonomen VW ID. BUZZ vom Band auf die Straße rollen und verkauft werden. Dann soll auch die Technik so ausgereift sein, dass sie einen Menschen am Steuer viel besser ersetzen kann.

VW hat tolle Neuigkeiten verkündet – und die haben mit dem ID.Buzz zu tun! Foto: picture alliance/dpa | Julian Stratenschulte

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Denn ein Roboter wird nicht müde, spielt nicht am Smartphone oder wird durch andere Dinge abgelenkt.

Herbert Diess hat die Probefahrt allem Anschein nach auf jeden Fall gefallen. Volkswagen selbst sagt zu der Testfahrt: „Meilenstein erreicht! Nun fährt der autonome ID. BUZZ nicht mehr auf der Teststrecke, sondern durch die Innenstadt von München.“ (fb)


Quelle: https://www.news38.de/wolfsburg/VW/article235085271/VW-Video-autobauer-volkswagen-ID-Buzz-Muenchen-autonom.html


Diese E-Autos schaffen längere Strecken

Fünf Stromer für den Urlaub

Geringe Reichweite und ein langsames Ladetempo: Viele Elektroautos sind für lange Strecken nicht geeignet. Doch es gibt auch Gegenbeispiele, mit denen man durchaus auf Urlaubstour gehen kann.

E-Autos sind nicht unbedingt die erste Wahl, wenn es um die Fahrt in den Urlaub geht. Je nach Reiseziel und Routenplanung sind viele Modelle aber durchaus für die Ferientour geeignet. Wichtig sind neben Reichweite und Ladetempo auch Platzangebot, Zubehör und die Leistungsfähigkeit des Navigationsgeräts.

Der Ford Mustang Mach-E ist auch für die Langstrecke geeignet

Ford Mustang Mach-E ER – der Preis-Reichweiten-Sieger

Mit bis zu 610 Kilometern Normreichweite zählt das US-amerikanische Elektro-SUV schon in absoluten Zahlen zur Spitzengruppe. Vor allem, wenn man von den reinen Premium-Anbietern absieht. Anders als diese bleibt der Fünfsitzer allerdings selbst in der reichweitenstarken Extended-Range-Variante klar unter der 60.000-Euro-Grenze. Weitere Pluspunkte als Reiseauto sind das luftige Platzangebot, der im Klassenvergleich trotz Coupé-Design große Kofferraum und die flotte Ladeleistung von 150 kW. Das ziemlich harte Fahrwerk muss man allerdings tolerieren können.

Mercedes eVito Tourer Pro 90 kWh – der Lademeister

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Der Mercedes eVito hat viel Platz. (Foto: Mercedes-Benz)

Wer neben Kleidung und Kinderspielzeug auch Gummiboot und Familiengrill in den Urlaub mitnehmen will, fährt am besten mit einem Bus. Die meisten Modelle bieten allerdings nur sehr knappe Reichweiten. Mit 370 Norm-Kilometern kommt der Mercedes als aktuell einziger im Segment in ferientaugliche Regionen. Mit bis zu 110 kW Ladeleistung ist auch das Nachtanken in erträglicher Geschwindigkeit möglich. Nachteil ist der vergleichsweise hohe Grundpreis von knapp 65.000 Euro.

Porsche Taycan 4 Cross Turismo – der Schnelllader

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Der Porsche Taycan Cross Turismo lädt schnell. (Foto: Porsche)

Mit einer Ladeleistung von 270 kW ist der Elektro-Kombi aktuell der schnellste Stromer an der Steckdose. Zumindest in Deutschland ist das Netz passender Ladesäulen bereits gut ausgebaut, so dass die Geschwindigkeit nicht nur in der Theorie erreicht wird. Die überschaubaren 456 Kilometer Reichweite sind somit hierzulande kein Hindernisgrund für die Fernreise. Schon eher der hohe Preis von gut 94.000 Euro.

BMW iX xDrive50 – die Zugmaschine

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Der BMW iX nimmt mit bis zu 2,5 Tonnen an den Haken. (Foto: BMW)

Lange Zeit gab es überhaupt keine E-Autos mit Anhängerkupplung. Mittlerweile sind zahlreiche Modelle zu haben, bei vielen eignet sich der Haken aber mehr oder weniger nur für die Befestigung eines Fahrrad-Heckträgers. Das Münchner Oberklasse-SUV hingegen kann auch Anhänger bis 2,4 Tonnen ziehen. Die Normreichweite dürfte sich so zwar nicht mehr annähernd erreichen lassen. Da diese aber bei 630 Kilometern liegt, ist einiges an Reserve vorhanden. Problematisch ist eher der Preis von rund 100.000 Euro.

Volvo XC40 Recharge Single – der Vernetzte

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Volvos Kompakt-SUV ist bestens vernetzt. (Foto: Volvo)

Das schwedische Kompakt-SUV bietet neben einem hohen Sicherheitsniveau einen hochwertigen Innenraum in skandinavischem Schick, vernünftige Reichweiten (424 Kilometer) und ordentliche Platzverhältnisse. Zu seinen größten Pluspunkten zählt aber das Infotainmentsystem auf Android-Basis. Die Google-Technik ist schnell und clever, was vor allem bei der Routen- und Ladeplanung über die nahtlos integrierte „Maps“-App angenehm ist. Besonders im Kontrast zu den wenig überzeugenden Elektro-Navis mancher Wettbewerber. Die Preise starten bei knapp 50.000 Euro.

Was sonst noch zu beachten ist

Wer mit einem E-Auto in den Urlaub fährt, muss sorgfältiger planen als bei einer Tour mit Diesel oder Benziner. Innerhalb Deutschlands oder auch in den Niederlanden, Frankreich und Österreich ist das Ladenetz mittlerweile in den meisten Regionen ordentlich ausgebaut, viele Touristenorte haben ebenfalls bereits für Infrastruktur gesorgt. Vor allem in Osteuropa kann die Situation aber deutlich schlechter sein.

Nicht nur in solchen Fällen hilft eine sichere Steckdose an der Urlaubs-Immobilie. Die meisten Hotels bieten inzwischen Ladeplätze, häufig allerdings nur wenige. Bei Ferienhaus-Portalen im Internet lässt sich die Suche mittlerweile häufig auf Unterkünfte mit eigener Ladestation eingrenzen.

Sicherheit mit mobiler Wallbox

Wer keine Ladesäule vor der Tür hat, schafft sich mit einer mobilen Wallbox Sicherheit. Flexibelste, wenn auch teuerste Wahl ist der Juice Booster 2, den es ab rund 850 Euro gibt. Als Zubehör gibt es viele unterschiedliche Adapter für zahlreiche nationale Steckdosen, Camping- und Drehstrom-Anschlüsse. Das lohnt sich vor allem bei häufigeren Fahrten ins europäische Ausland.

Wer vorwiegend an öffentlichen Säulen lädt, sollte sowohl bei Reisen in Deutschland als auch ins Ausland die Tarife checken. Vielleicht lässt sich für den Aufenthalt ein günstiger Vertrag abschließen. In einigen Fällen kann es auch vorkommen, dass vor Ort keine Roaming-Säulen zu finden sind, so dass die deutsche Ladekarte gar nicht funktioniert und man sich frühzeitig nach einer Alternative umsehen sollte.


Quelle: ntv.de, Holger Holzer, sp-x

https://www.n-tv.de/auto/Diese-E-Autos-schaffen-laengere-Strecken-article23244819.html


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