Der Volksstromer kommt: VW verrät Preis und Termin für das günstige E-Auto

Ein günstiges Elektroauto eines etablierten Herstellers – diesen Sparfuchs-Traum möchte Volkswagen verwirklichen. Bis zum Jahr 2025 soll das Volks-E-Auto ID.Life verfügbar sein und zwischen 20.000 und 25.000 Euro kosten. Bei der Plattform wird mit Seat kooperiert.

VW: Günstiges E-Auto ID.Life bis 2025

Ralf Brandstätter, Markenchef von Volkswagen, hat bekräftigt, bis zum Jahr 2025 einen echten Volksstromer in den Handel bringen zu wollen. Während er sich mit manchen Details noch zurückhält, steht der Preisrahmen immerhin schon fest. Für das kompakte E-Auto sollen in Deutschland zwischen 20.000 und 25.000 Euro anfallen. Die Elektromobilität soll so „für noch mehr Menschen erschwinglich“ gemacht werden (Quelle: LinkedIn).

Der Volksstromer soll auf dem bestehenden Konzept des ID.Life basieren, das Volkswagen bei der IAA 2021 als „seriennahe Studie“ erstmals präsentierte. Als Name des Modells wird passend zu VWs bisheriger Nomenklatur allerdings der „ID.2“ gehandelt.

Für die Produktion setzt VW auf eine Kooperation mit Seat. Die spanische Marke der Volkswagen AG kümmert sich bereits um kleinere Elektroautos mit VWs MEB-Plattform, der Konzern hat zudem massive Investitionen in Spanien angekündigt. Anhand einer aktuellen Skizze ist bereits zu erkennen, dass sich VWs Volksstromer äußerlich etwas vom ID.Life-Konzept absetzen wird.

Volkswagen wird „wie ein zweites Wohnzimmer“

VW spricht von einem „markanten Design“ und einem Luftkammertextil aus recycelten PET-Flaschen, um das Gewicht des E-Autos zu reduzieren. Mit einem 57-kWh-Akku ist zu rechnen, der auf eine Reichweite von bis zu 400 km nach WLTP-Standard kommen soll.

Bei der Wahl der Materialien spricht der Hersteller viel von Nachhaltigkeit und nachwachsenden Grundstoffen. Das Interieur soll „wie ein zweites Wohnzimmer“ wirken mit FSC-zertifiziertem Holz und Recycling-Werkstoffen. Bei den Reifen will VW auf eine Mischung aus Naturkautschuk und Reishülsen setzen. Bevor das bisher kleinste E-Auto im VW-Portfolio aber soweit ist, steht als nächste der Elektro-Bulli ID.Buzz an.


Quelle: https://www.giga.de/news/der-volksstromer-kommt-vw-verraet-preis-und-termin-fuer-das-guenstige-e-auto-xyz/


Daimler e-Citaro – Ladestopp wird unnötig

Keine Diesel-Busse mehr ab 2030

Im nächsten Jahr will Mercedes den e-Citaro mit einer deutlich verbesserten Batterie ins Rennen schicken. Der Stadtbus soll jetzt auf eine Reichweite von 400 Kilometern kommen und so seine täglichen Fahrten ohne Nachladen schaffen. Dafür beleben die Stuttgarter sogar eine fast vergessene Technik.

Die Citaro-Stadtbusse mit dem Mercedes-Stern sind weltweit unterwegs, bisher fast alle mit einem dicken Dieselmotor. Zwar kamen vor vier Jahren die ersten elektrisch angetriebenen Daimler-Busse hinzu, doch mit seitdem gerade mal 600 verkauften e-Citaro ist Mercedes zwar Europas Nummer Eins, spielt aber doch eher eine Nebenrolle. Zum Vergleich: In der chinesischen 12-Millionenstadt Shenzen sind fast 18.000 Elektrobusse unterwegs.

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Dank einer Brennstoffzelle von Toyota kann der e-Citaro auf einen Ladestopp während seines Einsatzes verzichten. (Foto: Mercedes)

In Mannheim verkündet Till Oberwörder, Chef von Daimler Busse, dass der Diesel ab 2030 in den Stadtbussen ausgedient hat. Bereits im nächsten Jahr sollen die ersten neuen e-Citaro in die Städte kommen. Die können alles besser als bisher, kommen mit einer Batterieladung je nach Modell bis zu 400 Kilometer weit, laden schneller als bisher und haben vor allem eine Art „Ersatzkanister“ an Bord. Eine 60 kWh-Wasserstoff-Brennstoffzelle produziert bordeigenen Strom, der dann die bis zu 686 kWh-starken Batterien unterstützt. Damit entfällt das bisher nötige „Zwischenladen“ im Depot, das die Stadtbusse auf ihren täglichen Touren bisher ausgebremst hat.

Brennstoffzelle als Range Extender

Die Brennstoffzelle stammt von Toyota und dient als sogenannter „Range Extender“, der die Batterien während der Fahrt nachladen kann. Eine Technik, die auch aus dem Pkw bekannt ist. So verfügte der BMW i3, eines der ersten E-Autos in Deutschland, über einen aus einem Motorroller stammenden 650-Kubikzentimeter-Zweizylinder-Benziner, der die aus heutiger Sicht bescheidene Batterie mit knapp 19 kW bei drohendem Schlappmachen ergänzt. Diese Idee der Reichweiten-Verlängerung hat sich bekanntlich im Pkw nicht durchgesetzt.

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Die neue Batteriegeneration im e-Citaro liefert fast 70 Prozent mehr Energie als im Vorgängermodell. (Foto: Mercedes)

Bei den Stadtbussen gelten andere Dimensionen. Die neue Generation von Festkörper-Batterien besteht wie bisher aus Nickel, Mangan und Cobalt und wird deshalb NMC genannt. Die bis zu sieben Batterie-Pakete liefern gut 70 Prozent mehr Energie als im derzeitigen e-Citaro-Modell. Im Gelenkbus-Citaro bestehen sie aus bis zu 5400 einzelnen Zellen. Die Kapazität von bis zu 686 kWh ist im Vergleich zu den 108 kWh des Luxus-Stromers Mercedes EQS enorm.

Laden auch mit Pantograph möglich

Je nach Größe des Stadtgebiets kann ein Kunde unter verschiedenen Batteriegrößen und deren mögliche Reichweiten wählen. So kommt ein Solo-Bus, also ohne den Hinterwagen eines Gelenkbusses, auf gut 300 Kilometer. Sollte das Einsatzgebiet zum Beispiel in Millionenstädten mehr Kilometer erfordern, kommt der „Range Extender“ ins Spiel und liefert weitere 100 Kilometer. Geladen wird an der Steckdose mit bis zu 150 kW. Doppelt so schnell geht es über einen sogenannten „Pantograph“, wie Stromabnehmer zum Beispiel an Zügen oder Straßenbahnen im Fachjargon genannt werden. Solche scherenartige Gebilde können auch auf dem e-Citaro montiert sein.

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Mit dem sogenannten Pantograph, einem Stromabnehmer, wie ihn Züge oder Straßenbahnen haben, kann der e-Citaro enorm schnell geladen werden. (Foto: Mercedes)

Rund um das Geschäft mit den Stadtbussen baut Daimler ein großes Paket an Serviceleistungen auf. Verkehrsbetriebe werden so beraten, dass ihre stromernden Busse genau auf die örtlichen Bedürfnisse zugeschnitten sind. Hinzu kommt Unterstützung beim Ausbau der Lademöglichkeiten auf den Betriebshöfen inklusive Planung, Baumaßnahmen und elektrischer Installation. Auch Software-Programme zur Verkehrslenkung oder Fernüberwachung sind im Daimler-Sorglos-Paket enthalten.

Bei allen Neuerungen arbeiten die Abteilung für Busse und Lkw zusammen. So könnte die Range-Extender-Technik auch in Nutzfahrzeugen landen. Das nächste Ziel ist der klimafreundlichere Betrieb der Reisebusse auf langen Strecken. So wird der dieselgetriebene Mercedes Intouro als Hybrid mit einem zusätzlichen Elektromotor ausgestattet, der den Verbrennungsmotor beim Anfahren oder Beschleunigen unterstützt. Der Vorteil ist ein geringerer Treibstoffverbrauch.


Quelle: https://www.n-tv.de/auto/Daimler-e-Citaro-Ladestopp-wird-unnoetig-article23307711.html


Datum steht: EU einigt sich auf Ende des Verbrennungsmotors

Die Europäische Kommission will Autoherstellern verbieten, Neuwagen mit Verbrennungsmotor zu verkaufen. Wir verraten, ab wann das Verbot gelten soll.

EU beschließt Ende des Verbrenners

Die EU-Kommissare haben sich einem Bericht der Frankfurter Allgemeinen Zeitung zufolge tagelang darum gestritten, wie stark die Autoindustrie in den kommenden Jahren in die Pflicht genommen werden soll, den CO2-Ausstoß von Neuwagen zu verringern.

Nun kam es zu einer Einigung. Keine Verbrenner-Motoren mehr: Audi stellt Produktion ein Seit es die deutsche Automobilbranche verstanden hat, dass die Zukunft der E-Mobilität gehört, unterbieten sich die Hersteller beim Enddatum des Verbrenners.

Ab diesem Jahr soll Schluss sein

Bis zum Jahr 2035 müssen die Autohersteller den CO2-Ausstoß auf null senken. Es dürfen dann nur noch Elektroautos oder Wagen, die kein CO2 ausstoßen, verkauft werden.

Bis 2030 soll der CO2-Ausstoß bereits um 55 Prozent im Vergleich zum Jahr 2021 reduziert werden. EU-Vizepräsident und Klimakommissar Frank Timmermans wollte eigentlich eine Senkung um 65 Prozent festlegen. Verkehrsminister Scheuer nennt Datum fürs Ende von Verbrennern Geht es nach Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer, sollen Autos mit klassischen Verbrennungsmotoren nicht mehr lange auf die Straße kommen.

Ziel steht unter Vorbehalt

Das Ziel der EU steht allerdings unter einem Vorbehalt: Stellt sich heraus, dass die Autohersteller nicht in der Lage sind, es einzuhalten, können die Bedingungen angepasst werden.

Alle Maßnahmen, die dazu beitragen sollen, dass die Europäische Union ihre Klimaziele erreicht, sind im Kommissionspaket „Fit for 55“ aufgeführt.


Quelle: https://www.maennersache.de/datum-steht-eu-einigt-sich-auf-ende-des-verbrennungsmotors-52932.html#ziel-steht-unter-vorbehalt


Elektroautos: 5 Vorurteile und was an ihnen dran ist

Kaum ein Thema wird so kontrovers diskutiert wie Elektromobilität.

Die Liste der Vorurteile gegen Elektroautos ist lang. Wir stellen euch fünf Mobilitätsmythen vor und prüfen diese auf ihren Wahrheitsgehalt.


Quelle: Olivier Le Moal / shutterstock

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Haben Elektroautos eine schlechtere CO2-Bilanz als Verbrenner?

Der Verbrenner hat eine bessere CO2-Bilanz als ein Elektroauto. Dieser Mythos hält sich hartnäckiger als ein Weinfleck und geistert seit Jahren durch verschiedenste Medien und Kommentarspalten. Inzwischen ist aber klar: Die Klimabilanz von Elektroautos fällt sogar deutlich besser aus als die ihrer Verbrenner-Kollegen. Dies wurde außerdem vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) bestätigt. Unser Autor Frank Feil liefert in seiner Analyse einige weitere Fakten, die mit diesem Mythos ein für allemal aufräumen.


Quelle: Frank Feil

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Überlasten Elektroautos unser Stromnetz?

Die Katastrophe naht, das Stromnetz wird zusammenbrechen, wenn alle Deutschen Elektroautos fahren. Müssen wir in diesem Fall wirklich im Dunkeln sitzen? Wohl eher nicht. Sowohl einige veröffentlichte Studien, als auch unsere Analyse zeigen, dass es genug Strom für Millionen von Elektroautos gibt, und ein Umstieg von Verbrenner- auf Elektromotoren der Stabilität unseres Stromnetzes keinen Abbruch tun würde. Einmal tief durchatmen.


Quelle: Hyundai

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Sind Batterien in Elektroautos nur Elektroschrott?

Ein weiterer klassischer Mythos rund um Elektroautos lautet: Die Akkus halten nur wenige Jahre. Und als Sahnehäubchen heißt es, die Batterien seien anschließend nur noch Elektroschrott. Es ist zwar richtig, dass die Akkus von Elektroautos mit der Zeit Kapazität verlieren, allerdings hat sich eine garantierte Batteriekapazität von mindestens 70 Prozent nach 160.000 Kilometern oder acht Jahren etabliert. Kein Grund zur Sorge besteht außerdem bei der Verwendung von Batterien, die nicht mehr leistungsfähig genug für eine Elektroautos sind. Diese können dank Second-Life-Konzepten als sekundäre Speicheranwendungen eingesetzt werden und sind somit das Gegenteil von Elektroschrott.


Quelle: Unsplash/Michael Jeffrey

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Sind Elektroautos gefährlicher als Benziner?

Plötzlich geht das E-Auto in Flammen auf und ist nicht mehr zu löschen. Den Mythos vom „brandgefährlichen Elektroauto“ hat vermutlich jeder und jede schon mal gehört. Auch wenn es nichts Neues ist, dass ein Auto unter gewissen Umständen in Flammen aufgehen kann, ist der Aufschrei häufig groß, wenn es sich dabei um ein Elektroauto handelt. Die Feuerwehr könne das Feuer nicht unter Kontrolle bringen. Dabei belegen zahlreiche Studien, dass die Brandintensität nicht von der Antriebsart, sondern von den verbauten Materialien abhängt. Auch der Deutsche Feuerwehrverband hat längst deutlich gemacht, dass ein Batteriebrand kein größeres Problem darstelle. In seiner Analyse hat unser Autor Frank Feil weitere Fakten zusammengetragen, die auch diesem Mythos endgültig den Wind aus den Segeln nehmen.


Quelle: picture alliance/ dpa/Thomas Coombes

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Was ist dran am Kobalt-Mythos?

In den sozialen Netzwerken wird die Nutzung von Rohstoffen wie Kobalt zur Herstellung von Elektroautos kontrovers diskutiert. Auch der Vorwurf der Kinderarbeit wird in diesem Zusammenhang häufig in den Raum geworfen. Richtig ist, dass Kobalt vor allem in Lithium-Ionen-Batterien als Kathodenmaterial zum Einsatz kommt. Allerdings haben Hersteller wie BMW, Mercedes-Benz und Tesla den Kobalt-Anteil in den Batterien ihrer Elektroautos bereits deutlich reduziert und arbeiten mit Hochdruck an Lösungen, um in Zukunft gänzlich ohne den umstrittenen Rohstoff auszukommen. Unter welchen Bedingungen Kobalt wirklich hergestellt wird und warum eine Debatte über dessen Nutzung auf gewisse Weise scheinheilig ist, erläutert Frank Feil in seiner Analyse.


Quelle: https://t3n.de/bildergalerie/elektroautos-5-vorurteile?news=1467327


Gewinn um 658 Prozent gestiegen! Tesla glänzt mit neuen Quartalszahlen

Sämtliche Erwartungen übertroffen

Tesla verkündete am Mittwochabend die Zahlen für das abgelaufene Quartal – und dabei sämtliche Erwartungen der Analysten übertroffen.

Tesla hat im vergangenen Quartal sowohl beim Umsatz als auch beim Gewinn alle Erwartungen übertroffen. Der US-Autobauer um Visionär Elon Musk verkündete am Mittwoch seine jüngsten Zahlen. Demnach lag der Umsatz im abgelaufenen Quartal bei 18,76 Milliarden Dollar. Analysten hatten lediglich mit 17,80 Milliarden Dollar gerechnet. Der Umsatz stieg um satte 81 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal (10,39 Milliarden Dollar in Q1 2021). Tesla verdiente unterm Strich 3,3 Milliarden Dollar – das waren 658 Prozent mehr als vor einem Jahr.

Auch beim Gewinn übertraf Tesla die Erwartungen der Analysten. Dieser lag bei 3,22 Dollar je Aktie. Erwartet wurden 2,26 Dollar je Anteilsschein.

Die Tesla-Aktie stieg im nachbörslichen Handel um mehr als drei Prozent.

https://www.finanzen100.de/aktien/tesla-wkn-a1cx3t_H767485803_33837581/

Im ersten Quartal hat Tesla mehr als 310.000 Fahrzeuge ausgeliefert. Ein Großteil davon (95 Prozent) waren Model 3 und Model Y – die günstigeren Tesla-Modelle.


Quelle: https://www.finanzen100.de/finanznachrichten/boerse/gewinn-um-658-prozent-gestiegen-tesla-glaenzt-mit-neuen-quartalszahlen_H44855063_86993730/


BMW-Manager zu Tesla-Dominanz bei Elektroautos: „Das ist vorbei“

Der deutsche Autobauer BMW gibt sich kämpferisch, die Dominanz des kalifornischen Konkurrenten Tesla auf dem Markt für Elektroautos schon bald beenden zu können.

Bis 2030 soll mindestens jeder zweite verkaufte BMW vollelektrisch sein.

BMW-Manager zu Tesla-Dominanz bei Elektroautos: „Das ist vorbei“
Mit dem BMW iX bläst der deutsche Autobauer zur Aufholjagd auf Tesla. (Foto: BMW)

Tesla hat den deutschen Autobauern einen ordentlichen Schrecken eingejagt – und sich im Bereich Elektroautos mit Abstand an die Spitze gesetzt. Tesla ist – laut Electromobility Report 2022 – innovativer als die traditionellen Konzerne. Zudem hat der von Elon Musk geführte Elektroauto-Pionier auch die einstige Dominanz der Etablierten beendet – Tesla verkauft etwa im Luxussegment mittlerweile mehr Autos in den USA als BMW. Doch die deutschen Autohersteller blasen zur Aufholjagd. BMW sieht gar schon Teslas Vormachtstellung beendet.

Tesla: Ablaufdatum für Alleinstellungsmerkmal

Tesla habe über eine ziemlich lange Zeit ein Alleinstellungsmerkmal gehabt. Aber: „Das ist vorbei“, zitiert Automotive News den niederländischen BMW-Manager und Vorstandsmitglied Pieter Nota. Bis 2030 soll jedes zweite Auto, das BMW verkauft, vollelektrisch sein. Sein Unternehmen konzentriere sich „auf einen sehr starken und schnellen Anstieg von Elektrofahrzeugen“, so Nota im Rahmen einer Pressekonferenz. Bisher seien Kund:innen sogenannte Early Adopter gewesen, das Profil wandele sich jetzt aber.

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Ebenfalls zum Angriff auf die Tesla-Marktführerschaft bläst Oliver Zipse, Vorstandsvorsitzender von BMW. Man werde das Unternehmen „an die Grenzen der Produktionsfähigkeit“ bringen, so Zipse laut futurezone.de. Die Nachfrage werde in die Höhe schnellen. Das sei schon bei den BMW-Modellen iX und i4 zu beobachten. Im laufenden Jahr werde allerdings noch die Corona-Pandemie mit ihren Lieferengpässen bremsend wirken. Für 2023 sehe BMW aber eine „gewisse Entspannung“. Unter Lieferengpässen und steigenden Material- und Rohstoffpreisen leidet derzeit die gesamte Autobranche, auch Tesla.

E-Auto-Verkäufe: BMW noch weit hinter Tesla

Wie weit BMW aktuell noch von Tesla entfernt ist, zeigen folgende Zahlen: Eigenen Angaben zufolge will BMW 2022 weltweit rund 200.000 Elektrofahrzeuge ausliefern. Zum Vergleich: Tesla hat schon 2021 an der Marke von einer Million Verkäufen gekratzt. Allein im abgelaufenen ersten Quartal 2022 standen Auslieferungen in der Höhe von gut 300.000 E-Autos zu Buche – neuer Rekord.


Quelle: https://t3n.de/news/bmw-versus-tesla-dominanz-vorbei-1467327/


37 Prozent billiger als Diesel: So günstig sind E-Auto-Verbrauchskosten

Die Energiepreise steigen unaufhörlich. Alle großen Ladesäulen- und Ladekarten-Anbieter haben in den letzten Monaten die Preise erhöht. Noch viel stärker sind aber die Preise für Benzin und Diesel in die Höhe geschossen. E-Autos sind deshalb mehr denn je die günstigere Option, um von A nach B zu kommen. EFAHRER.com hat für Sie von sechs Top-E-Modellen die Stromkosten auf 100 Kilometer berechnet.

Tankstellenkunden werden zur Zeit ganz schön zur Kasse gebeten. Laut ADAC liegt der aktuelle Spritpreis bei 2,08 Euro pro Liter für Benzin (Super E10) und bei 2,17 Euro pro Liter für Diesel.

Berechnet man die Literpreise für Sprit mit dem Durchschnittsverbrauch von Verbrennern auf 100 Kilometer, ergeben sich stolze Kosten für die Standard-Distanz. Einige Beispiele:

  • Für einen VW Golf 7 zahlen Sie bei den aktuellen Spritpreisen rund 13,94 Euro für Benzin pro 100 Kilometer.
  • Bei einem VW Passat Diesel kostet Sie dieselbe Strecke knapp 13,45 Euro.
  • Mit einem BMW X3 zahlen Sie noch mehr: 14,32 Euro kostet die Diesel-Version auf 100 Kilometer und satte 18,51 Euro sind es beim Benziner.

Mit einem Stromer sind Sie derzeit weitaus günstiger unterwegs, die Kosten, die durch den Strom entstehen, sind deutlich niedriger als die Spritkosten. Für eine 100 Kilometer lange Fahrt zahlen Sie aktuell bis zu zehn Euro weniger.

Für sechs verschiedene E-Autos haben wir die Kosten für 100 Kilometer Fahrt berechnet. Dafür haben wir den durchschnittlichen kWh-Verbrauch unserer Testmodelle mit den Stromkosten pro kW verrechnet.

Die Stromkosten haben wir berechnet, indem wir ausgerechnet haben, wie hoch die Anteile der Ladearten sind. Statistiken zufolge beliefern heimische Wallboxen den Strom für E-Autos zu 77 Prozent. Aktuell kostet Haushaltsstrom nach Angaben von Verivox durchschnittlich 39 Cent pro Kilowattstunde. Die restlichen 23 Prozent des Stroms für E-Autos werden über Schnellladestationen unterwegs bezogen. Dort haben wir mit 59 Cent pro kWh gerechnet. Nun haben wir diese beiden Strompreise in ihren Anteilen miteinander verrechnet. Heraus kommt ein Strompreis von 42,06 Cent pro kWh, mit dem wir hier rechnen.

Damit haben sich für verschiedene Elektromodelle unterschiedliche Preise ergeben. Einige E-Autos kosten Sie sogar weniger als acht Euro pro 100 Kilometer.

Platz 1: VW e-up

Mit dem VW e-up zahlen Sie aktuell 7,07 Euro pro 100 Kilometer. Der Durchschnittsverbrauch des kleinen Stromers liegt bei 16,8 kWh. Damit sind Sie mit dem beliebten Stadtflitzer mindestens einen  Euro günstiger unterwegs als mit der Verbrennervariante. 

Locker 200 Kilometer Reichweite können Sie mit dem Kleinwagen von VW im Winter zurücklegen. Im Sommer schaffen Sie damit auch bis zu 300 Kilometer. Aufgeladen ist das E-Auto an der heimischen Wallbox innerhalb von etwa 4,5 Stunden.

Der kleine Stromer von VW überzeugt allerdings nicht nur mit seinem guten Verbrauch. Er bietet für seine Größe auch viel Platz. Der Kofferraum umfasst 250 Liter. Außerdem bietet der Kleinwagen ein Infotainment über das Smartphone an – mit Möglichkeit zur Bluetooth-Kopplung, USB-Anschluss und Handyhalterung.

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Platz 2: Hyundai Ioniq

Nicht weit hinter dem e-up liegt der Hyundai Ioniq. Mit dem koreanischen Stromer kosten Sie 100 Kilometer Fahrt aktuell nur 7,49 Euro. Dieser Preis errechnet sich über den durchschnittlichen Verbrauch des Ioniq, der bei 17,8 kWh liegt.

Mit dem Stromer kommen Sie auf der Autobahn etwas mehr als 200 Kilometer weit. Innerhalb von einer Dreiviertelstunde ist der Ioniq dann wieder auf 80 Prozent aufgeladen.

Der flache Stromer bietet Ihnen viel Platz und einen Kofferraum mit 350 Liter Fassungsvermögen. Angetrieben wird der Ioniq von einem 100 kW starken Motor, der auf die Vorderachse wirkt.

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Platz 3: Tesla Model 3

Auch mit dem Basismodell des Tesla Model 3 sind Sie für günstige 8,33 Euro pro 100 Kilometer sparsam unterwegs. Das ergibt sich über den guten Durchschnittsverbrauch des Stromers, der bei knapp unter 20 kWh liegt. Damit können Sie auf Landstraßen und in der Stadt über 330 Kilometer weit fahren und auf der Autobahn rund 280 Kilometer. Nach rund vier Stunden laden Sie den Tesla Model 3 an Ihrer Wallbox daheim wieder auf 80 Prozent auf.

Das Basismodell ist mit Assistenz-Systemen und großem Zentral-Display genauso ausgestattet wie die Modelle Long Range und Performance. Außerdem bietet es Ihnen rund 220 kW (300 PS – genaue Angaben macht Tesla nicht) einen odentlichen Antrieb, mit dem Sie innerhalb von sechs Sekunden auf 100 km/h beschleunigen.

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Platz 4: Skoda Enyaq

Das tschechische SUV kostet Sie aktuell rund 8,56 Euro auf 100 Kilometer und ist damit um 37 Prozent günstiger unterwegs als der konventionelle Passad Diesel. Das schafft der Enyaq aufgrund seines guten Durchschnittsverbrauchs von knapp 20,3 kWh. Wenn Sie sparsam fahren, kommen Sie mit dem Skoda Enyaq rund 400 Kilometer weit, ohne Autobahn schafft das SUV sogar 430 bis 480 Kilometer Reichweite. An einer Wechselstromwallbox laden Sie den Tschechen innerhalb von sechs Stunden auf 80 Prozent auf. Möchten Sie den Enyaq schneller laden geht das zu einem Aufpreis von 500 Euro mit einer Ladeleistung von 125 kW an einer Schnellladesäule innerhalb einer Stunde auf 80 Prozent.

Das E-SUV ist ein echtes Raumwunder. Im Innenraum haben bis zu fünf Personen bequem Platz und der Kofferraum fasst 585 Liter. Außerdem bietet der Enyaq viele Stau- und Nutzflächen und Sie können sich beim Fahren zwischen fünf verschiedenen Fahrmodi entscheiden.

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Platz 5: Cupra Born / VW ID.3

Mit dem Cupra Born zahlen Sie aktuell etwa 8,71 Euro pro 100 Kilometer. Das ergibt sich aus dem Durchschnittsverbrauch des Stromers von 20,7 kWh.

Mit dem Born kommen Sie je nach Fahrweise zwischen 300 und 350 Kilometer weit. Auf der Autobahn verringert sich die Reichweite auf etwas mehr als 255 Kilometer. Aufladen können Sie den Cupra Born an einer 11kW-Wechselstrom Wallbox innerhalb von knapp 5,5 Stunden.

Hier lesen Sie unseren Testbericht zum Cupra Born. CUPRA Born (58 kWh) 37.220 € › Elektro › 427 km Reichweite › 0 g/km CO2 › 3 Monate Lieferzeit (mehr Details)

Der VW ID.3 ist praktisch ein Zwilling des Cupra Born. Auch er hat einen 58-kWh-Akku. Durchschnittlich verbraucht der ID.3 mindestens 19 kWh. Damit errechnet sich ein Preis von rund 8,10 Euro pro 100 Kilometer.

Lesen Sie mehr zum VW ID.3 in unserem Testbericht. VW ID.3 Pro Performance (58 kWh) 36.960 € › Elektro › 426 km Reichweite › 0 g/km CO2 › 10 Monate Lieferzeit (mehr Details)

Platz 6: Hyundai Ioniq 5

Dieser Stromer schneidet am teuersten ab: Für rund 9,95 Euro pro 100 Kilometer fahren Sie mit dem Ioniq 5. Das liegt an seinem recht hohen Durchschnittsverbrauch, der rund 23,4 kWh beträgt. Damit fahren Sie auf der Autobahn nur etwa 260 Kilometer weit.

Beim Aufladen punktet der Ioniq 5 mit starken Ladeleistungen. An 800-Volt-Schnelladern laden Sie das koreanische Kompakt-SUV innerhalb von weniger als 20 Minuten von 10 auf 80 Prozent auf. Außerdem hat der Hyundai Ioniq 5 einen großen Innenraum und einen Kofferraum mit einem Fassungsvermögen von 531 Litern.

Wir haben den Ioniq 5 für Sie getestet. Hier lesen Sie den ausführlichen Bericht. Hyundai IONIQ 5 (58 kWh) 2WD 41.900 € › Elektro › 400 km Reichweite › 0 g/km CO2 › 7 Monate Lieferzeit (mehr Details)

So haben wir den Verbrauch berechnet

Für den durchschnittlichen Verbrauch der E-Autos haben wir den Mittelwert von Stadt-, Land- und Autobahnfahrt aus unseren Tests ermittelt.

Den durchschnittlichen Verbrauch haben wir dann mit dem jeweiligen Strompreis verrechnet. Dieser liegt unseren Rechnungen zufolge aktuell bei 42,06 Cent pro kWh. Dafür haben wir mit einem Strompreis von 39 Cent pro kWh für Haushaltsstrom gerechnet. Diesen Wert gibt Verivox für das Jahr 2022 bisher an. Außerdem haben wir mit einem Preis von 59 Cent pro kWh an Schnellladesäulen gerechnet.

Hinweis: An städtischen Wechselstrom-Ladesäulen kostet der Strom durchschnittlich ca.  49 Cent pro kWh. Wenn Sie keine eigene Lademöglichkeit haben, informieren Sie sich am besten, welche Preise an Ihren nächstgelegenen Ladepunkten tatsächlich fällig werden. Damit können Sie die Kosten pro 100 km hochrechnen.

Statistiken zufolge beziehen E-Autofahrer den Strom für ihre E-Autos zu 77 Prozent aus Haushaltsstrom und zu 23 Prozent aus Schnelladesäulen. Daher haben wir den endgültigen Strompreis für unsere Rechnungen über diese Anteile berechnet. Das Ergebnis sind die oben genannten 42,06 Cent pro kWh.

Beispiel: Kosten für 100 Kilometer beim Cupra Born

Hier berechnen wir nun beispielhaft den Strompreis für 100 Kilometer am Cupra Born. Der Born hat einen durchschnittlichen Verbrauch von 20,7 kWh auf 100 Kilometer. Das ergibt sich aus dem Mittelwert seiner Verbrauchswerte von 24,1 kWh auf der Autobahn, 19,7 kWh in der Stadt und 18,5 kWh über Land.

Den Durchschnittswert 20,7 kWh multiplizieren wir nun mit dem Strompreis pro kW (42,06 Cent) und teilen das Ergebnis schließlich durch hundert. Dadurch ergibt sich ein Preis von 8,71 Euro für eine 100 Kilometer lange Fahrt.

Weitere Tipps zum Stromsparen

Nicht nur das E-Auto-Modell spielt eine Rolle für die Stromkosten, sondern auch die Fahrweise und Nutzung des Fahrzeugs.

Aufgrund der aktuell recht hohen Strompreise bietet es sich an, auch beim Fahren Ihres Stromers aus Sparsamkeit zu achten. Es gibt einige Tipps, wie Sie die Stromkosten Ihres E-Fahrzeugs senken beziehungsweise niedrig halten können:

  • Nutzen Sie den Eco-Modus.
  • Schalten Sie Klimaanlage und Heizung aus, wenn nicht unbedingt nötig.
  • Nutzen Sie auch die Bremsenergie (Rekuperation), mit der können Sie Energie zurückgewinnen.
  • Checken Sie regelmäßig Ihren Reifendruck.
  • Fahren Sie vorausschauend und lassen Sie das Auto so viel wie möglich rollen.
  • Verzichten Sie auf hoche Autobahn-Geschwindigkeiten: 120 statt 140 km/h sparen bei Elektroautos meist über 20 Prozent Strom ein.

Über die Fahrweise lassen sich im Mittel meist leicht 15 bis 20 Prozent Strom einsparen. Ihre Rechnung kann damit noch günstiger werden.

E-Auto vs. Benziner oder Diesel: Der Kostenrechner

Mit unserem Kostenrechner finden Sie heraus, wie viel Geld Sie sich sparen, wenn Sie statt einem Benziner oder Diesel einen Stromer fahren. Sie sehen auch, nach welcher Zeit sich der Kauf eines E-Autos lohnt.

Dafür wählen Sie aus den Autos mit Verbrennermotor und aus den E-Autos je eins aus, die Sie miteinander vergleichen möchten. Beim Verbrenner können Sie dabei noch auswählen, ob es sich um einen Benziner oder Diesel handelt.

Dann geben Sie eine jährliche Laufleistung ein und die aktuellen Sprit- und Stromkosten. Der Kostenrechner berechnet Ihnen dann die Ersparnis an jährlichen laufenden Kosten, die Ersparnis an Kosten pro Kilometer und die Gesamtersparnis der Kosten über zehn Jahre. Schließlich sehen Sie auch, nach wie vielen Jahren Sie mit dem ausgewählten E-Auto Gewinn machen würden.

Außerdem können Sie mit dem Rechner auch den groben Preis für 100 Kilometer von einem Verbrenner mit einem Stromer vergleichen. Das geht, indem Sie bei jährlicher Laufleistung 100 Kilometer angeben und den aktuellen Benzin- oder Dieselpreis sowie den Strompreis eingeben.


Quelle: efahrer.com

https://efahrer.chip.de/news/37-prozent-guenstiger-als-diesel-so-guenstig-sind-e-auto-verbrauchskosten_107570


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