Datum steht: EU einigt sich auf Ende des Verbrennungsmotors

Die Europäische Kommission will Autoherstellern verbieten, Neuwagen mit Verbrennungsmotor zu verkaufen. Wir verraten, ab wann das Verbot gelten soll.

EU beschließt Ende des Verbrenners

Die EU-Kommissare haben sich einem Bericht der Frankfurter Allgemeinen Zeitung zufolge tagelang darum gestritten, wie stark die Autoindustrie in den kommenden Jahren in die Pflicht genommen werden soll, den CO2-Ausstoß von Neuwagen zu verringern.

Nun kam es zu einer Einigung. Keine Verbrenner-Motoren mehr: Audi stellt Produktion ein Seit es die deutsche Automobilbranche verstanden hat, dass die Zukunft der E-Mobilität gehört, unterbieten sich die Hersteller beim Enddatum des Verbrenners.

Ab diesem Jahr soll Schluss sein

Bis zum Jahr 2035 müssen die Autohersteller den CO2-Ausstoß auf null senken. Es dürfen dann nur noch Elektroautos oder Wagen, die kein CO2 ausstoßen, verkauft werden.

Bis 2030 soll der CO2-Ausstoß bereits um 55 Prozent im Vergleich zum Jahr 2021 reduziert werden. EU-Vizepräsident und Klimakommissar Frank Timmermans wollte eigentlich eine Senkung um 65 Prozent festlegen. Verkehrsminister Scheuer nennt Datum fürs Ende von Verbrennern Geht es nach Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer, sollen Autos mit klassischen Verbrennungsmotoren nicht mehr lange auf die Straße kommen.

Ziel steht unter Vorbehalt

Das Ziel der EU steht allerdings unter einem Vorbehalt: Stellt sich heraus, dass die Autohersteller nicht in der Lage sind, es einzuhalten, können die Bedingungen angepasst werden.

Alle Maßnahmen, die dazu beitragen sollen, dass die Europäische Union ihre Klimaziele erreicht, sind im Kommissionspaket „Fit for 55“ aufgeführt.


Quelle: https://www.maennersache.de/datum-steht-eu-einigt-sich-auf-ende-des-verbrennungsmotors-52932.html#ziel-steht-unter-vorbehalt


Elektroautos: 5 Vorurteile und was an ihnen dran ist

Kaum ein Thema wird so kontrovers diskutiert wie Elektromobilität.

Die Liste der Vorurteile gegen Elektroautos ist lang. Wir stellen euch fünf Mobilitätsmythen vor und prüfen diese auf ihren Wahrheitsgehalt.


Quelle: Olivier Le Moal / shutterstock

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Haben Elektroautos eine schlechtere CO2-Bilanz als Verbrenner?

Der Verbrenner hat eine bessere CO2-Bilanz als ein Elektroauto. Dieser Mythos hält sich hartnäckiger als ein Weinfleck und geistert seit Jahren durch verschiedenste Medien und Kommentarspalten. Inzwischen ist aber klar: Die Klimabilanz von Elektroautos fällt sogar deutlich besser aus als die ihrer Verbrenner-Kollegen. Dies wurde außerdem vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) bestätigt. Unser Autor Frank Feil liefert in seiner Analyse einige weitere Fakten, die mit diesem Mythos ein für allemal aufräumen.


Quelle: Frank Feil

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Überlasten Elektroautos unser Stromnetz?

Die Katastrophe naht, das Stromnetz wird zusammenbrechen, wenn alle Deutschen Elektroautos fahren. Müssen wir in diesem Fall wirklich im Dunkeln sitzen? Wohl eher nicht. Sowohl einige veröffentlichte Studien, als auch unsere Analyse zeigen, dass es genug Strom für Millionen von Elektroautos gibt, und ein Umstieg von Verbrenner- auf Elektromotoren der Stabilität unseres Stromnetzes keinen Abbruch tun würde. Einmal tief durchatmen.


Quelle: Hyundai

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Sind Batterien in Elektroautos nur Elektroschrott?

Ein weiterer klassischer Mythos rund um Elektroautos lautet: Die Akkus halten nur wenige Jahre. Und als Sahnehäubchen heißt es, die Batterien seien anschließend nur noch Elektroschrott. Es ist zwar richtig, dass die Akkus von Elektroautos mit der Zeit Kapazität verlieren, allerdings hat sich eine garantierte Batteriekapazität von mindestens 70 Prozent nach 160.000 Kilometern oder acht Jahren etabliert. Kein Grund zur Sorge besteht außerdem bei der Verwendung von Batterien, die nicht mehr leistungsfähig genug für eine Elektroautos sind. Diese können dank Second-Life-Konzepten als sekundäre Speicheranwendungen eingesetzt werden und sind somit das Gegenteil von Elektroschrott.


Quelle: Unsplash/Michael Jeffrey

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Sind Elektroautos gefährlicher als Benziner?

Plötzlich geht das E-Auto in Flammen auf und ist nicht mehr zu löschen. Den Mythos vom „brandgefährlichen Elektroauto“ hat vermutlich jeder und jede schon mal gehört. Auch wenn es nichts Neues ist, dass ein Auto unter gewissen Umständen in Flammen aufgehen kann, ist der Aufschrei häufig groß, wenn es sich dabei um ein Elektroauto handelt. Die Feuerwehr könne das Feuer nicht unter Kontrolle bringen. Dabei belegen zahlreiche Studien, dass die Brandintensität nicht von der Antriebsart, sondern von den verbauten Materialien abhängt. Auch der Deutsche Feuerwehrverband hat längst deutlich gemacht, dass ein Batteriebrand kein größeres Problem darstelle. In seiner Analyse hat unser Autor Frank Feil weitere Fakten zusammengetragen, die auch diesem Mythos endgültig den Wind aus den Segeln nehmen.


Quelle: picture alliance/ dpa/Thomas Coombes

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Was ist dran am Kobalt-Mythos?

In den sozialen Netzwerken wird die Nutzung von Rohstoffen wie Kobalt zur Herstellung von Elektroautos kontrovers diskutiert. Auch der Vorwurf der Kinderarbeit wird in diesem Zusammenhang häufig in den Raum geworfen. Richtig ist, dass Kobalt vor allem in Lithium-Ionen-Batterien als Kathodenmaterial zum Einsatz kommt. Allerdings haben Hersteller wie BMW, Mercedes-Benz und Tesla den Kobalt-Anteil in den Batterien ihrer Elektroautos bereits deutlich reduziert und arbeiten mit Hochdruck an Lösungen, um in Zukunft gänzlich ohne den umstrittenen Rohstoff auszukommen. Unter welchen Bedingungen Kobalt wirklich hergestellt wird und warum eine Debatte über dessen Nutzung auf gewisse Weise scheinheilig ist, erläutert Frank Feil in seiner Analyse.


Quelle: https://t3n.de/bildergalerie/elektroautos-5-vorurteile?news=1467327


Gewinn um 658 Prozent gestiegen! Tesla glänzt mit neuen Quartalszahlen

Sämtliche Erwartungen übertroffen

Tesla verkündete am Mittwochabend die Zahlen für das abgelaufene Quartal – und dabei sämtliche Erwartungen der Analysten übertroffen.

Tesla hat im vergangenen Quartal sowohl beim Umsatz als auch beim Gewinn alle Erwartungen übertroffen. Der US-Autobauer um Visionär Elon Musk verkündete am Mittwoch seine jüngsten Zahlen. Demnach lag der Umsatz im abgelaufenen Quartal bei 18,76 Milliarden Dollar. Analysten hatten lediglich mit 17,80 Milliarden Dollar gerechnet. Der Umsatz stieg um satte 81 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal (10,39 Milliarden Dollar in Q1 2021). Tesla verdiente unterm Strich 3,3 Milliarden Dollar – das waren 658 Prozent mehr als vor einem Jahr.

Auch beim Gewinn übertraf Tesla die Erwartungen der Analysten. Dieser lag bei 3,22 Dollar je Aktie. Erwartet wurden 2,26 Dollar je Anteilsschein.

Die Tesla-Aktie stieg im nachbörslichen Handel um mehr als drei Prozent.

https://www.finanzen100.de/aktien/tesla-wkn-a1cx3t_H767485803_33837581/

Im ersten Quartal hat Tesla mehr als 310.000 Fahrzeuge ausgeliefert. Ein Großteil davon (95 Prozent) waren Model 3 und Model Y – die günstigeren Tesla-Modelle.


Quelle: https://www.finanzen100.de/finanznachrichten/boerse/gewinn-um-658-prozent-gestiegen-tesla-glaenzt-mit-neuen-quartalszahlen_H44855063_86993730/


BMW-Manager zu Tesla-Dominanz bei Elektroautos: „Das ist vorbei“

Der deutsche Autobauer BMW gibt sich kämpferisch, die Dominanz des kalifornischen Konkurrenten Tesla auf dem Markt für Elektroautos schon bald beenden zu können.

Bis 2030 soll mindestens jeder zweite verkaufte BMW vollelektrisch sein.

BMW-Manager zu Tesla-Dominanz bei Elektroautos: „Das ist vorbei“
Mit dem BMW iX bläst der deutsche Autobauer zur Aufholjagd auf Tesla. (Foto: BMW)

Tesla hat den deutschen Autobauern einen ordentlichen Schrecken eingejagt – und sich im Bereich Elektroautos mit Abstand an die Spitze gesetzt. Tesla ist – laut Electromobility Report 2022 – innovativer als die traditionellen Konzerne. Zudem hat der von Elon Musk geführte Elektroauto-Pionier auch die einstige Dominanz der Etablierten beendet – Tesla verkauft etwa im Luxussegment mittlerweile mehr Autos in den USA als BMW. Doch die deutschen Autohersteller blasen zur Aufholjagd. BMW sieht gar schon Teslas Vormachtstellung beendet.

Tesla: Ablaufdatum für Alleinstellungsmerkmal

Tesla habe über eine ziemlich lange Zeit ein Alleinstellungsmerkmal gehabt. Aber: „Das ist vorbei“, zitiert Automotive News den niederländischen BMW-Manager und Vorstandsmitglied Pieter Nota. Bis 2030 soll jedes zweite Auto, das BMW verkauft, vollelektrisch sein. Sein Unternehmen konzentriere sich „auf einen sehr starken und schnellen Anstieg von Elektrofahrzeugen“, so Nota im Rahmen einer Pressekonferenz. Bisher seien Kund:innen sogenannte Early Adopter gewesen, das Profil wandele sich jetzt aber.

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Ebenfalls zum Angriff auf die Tesla-Marktführerschaft bläst Oliver Zipse, Vorstandsvorsitzender von BMW. Man werde das Unternehmen „an die Grenzen der Produktionsfähigkeit“ bringen, so Zipse laut futurezone.de. Die Nachfrage werde in die Höhe schnellen. Das sei schon bei den BMW-Modellen iX und i4 zu beobachten. Im laufenden Jahr werde allerdings noch die Corona-Pandemie mit ihren Lieferengpässen bremsend wirken. Für 2023 sehe BMW aber eine „gewisse Entspannung“. Unter Lieferengpässen und steigenden Material- und Rohstoffpreisen leidet derzeit die gesamte Autobranche, auch Tesla.

E-Auto-Verkäufe: BMW noch weit hinter Tesla

Wie weit BMW aktuell noch von Tesla entfernt ist, zeigen folgende Zahlen: Eigenen Angaben zufolge will BMW 2022 weltweit rund 200.000 Elektrofahrzeuge ausliefern. Zum Vergleich: Tesla hat schon 2021 an der Marke von einer Million Verkäufen gekratzt. Allein im abgelaufenen ersten Quartal 2022 standen Auslieferungen in der Höhe von gut 300.000 E-Autos zu Buche – neuer Rekord.


Quelle: https://t3n.de/news/bmw-versus-tesla-dominanz-vorbei-1467327/


VW kann es nicht mehr für sich behalten – „Meilenstein erreicht“

VW mit E-Auto-Offensive – das ist der Plan des Autobauers

Der deutsche Automobilriese Volkswagen setzt immer mehr auf E-Mobilität und treibt seine Pläne für Elektroautos weiter voran. Aktuell baut VW zirka 400.000 E-Autos pro Jahr. Der Autobauer will die Anzahl produzierter vollelektrischer Autos bis 2025 auf 2,7 Millionen pro Jahr erhöhen.

München. VW ächzt unter der Chipkrise, Lieferengpässen und dem Ukraine-Krieg. Für Mitarbeiter und Kunden gab es deshalb in letzter Zeit wenig gute Nachrichten.

Doch jetzt kommt VW tatsächlich mit tollen Nachrichten um die Ecke!

VW macht Testfahrt mit autonomen ID.Buzz

Doch nun hat der Konzern ein Video veröffentlicht, das endlich einmal wieder gute Nachrichten in petto hat. In diesem ist CEO Herbert Diess in einem autonomen ID.BUZZ zu sehen, wie er eine Testfahrt in München unternimmt.

Dass der elektrische Bulli eines der ersten Autos von VW werden soll, die autonom unterwegs sind, ist mittlerweile schon länger bekannt. Nun ist es soweit, dass er im Stadtverkehr getestet werden kann.

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Das ist VW:

  • Die Volkswagen AG wurde 1937 gegründet
  • Zum Konzern gehören auch die Marken Audi, Seat, Skoda, Bentley, Bugatti, Lamborghini und Porsche
  • 2018 fertigten die Wolfsburger rund 40 Modelle unter dem Namen Volkswagen
  • Im Jahr 2019 waren rund 22 Prozent aller Neuzulassungen Autos von VW

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In München rollt der elektrische Bulli durch die Stadt und das ganz alleine. Na gut, ein Mensch muss aus Sicherheitsgründen trotzdem hinter dem Steuer sitzen.

Denn die Sensibilität für bestimmte Situationen, wenn zum Beispiel ein Kind plötzlich auf die Straße läuft, könnte in der Technik noch nicht voll ausgereift sein.

Ab 2025 sollen die ersten autonomen VW ID. BUZZ vom Band auf die Straße rollen und verkauft werden. Dann soll auch die Technik so ausgereift sein, dass sie einen Menschen am Steuer viel besser ersetzen kann.

VW hat tolle Neuigkeiten verkündet – und die haben mit dem ID.Buzz zu tun! Foto: picture alliance/dpa | Julian Stratenschulte

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Denn ein Roboter wird nicht müde, spielt nicht am Smartphone oder wird durch andere Dinge abgelenkt.

Herbert Diess hat die Probefahrt allem Anschein nach auf jeden Fall gefallen. Volkswagen selbst sagt zu der Testfahrt: „Meilenstein erreicht! Nun fährt der autonome ID. BUZZ nicht mehr auf der Teststrecke, sondern durch die Innenstadt von München.“ (fb)


Quelle: https://www.news38.de/wolfsburg/VW/article235085271/VW-Video-autobauer-volkswagen-ID-Buzz-Muenchen-autonom.html


E-Lkw bald günstiger als Diesel-Lastwagen

Elektro-Lastwagen dürften Diesel-Lkw bei den Gesamtkosten nach Einschätzung der Unternehmensberatung BCG schon in wenigen Jahren unterbieten. In der EU könnten mittlere und schwere Lkw mit Batterieantrieb und 120.000 Kilometer Fahrleistung schon im Jahr 2025 auf Augenhöhe sein, in China und den USA schon früher. Elektro-Lastwagen mit Brennstoffzellenantrieb könnten bis 2030 folgen, schreiben die Branchenexperten von BCG in einer noch unveröffentlichten Studie, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt.

Allerdings seien die meisten europäischen Flottenbetreiber bislang sehr skeptisch: „Nur 16 Prozent der von BCG befragten Lkw-Kunden planen in den nächsten zehn Jahren den Kauf eines Elektro-LKW.“ Hauptgründe seien die sehr hohen Anschaffungskosten, das fehlende Ladenetz und die langen Ladezeiten. Ein E-Lastwagen koste drei- bis viermal mehr als ein Diesel-Lkw. Das Laden einer 1000-Kilowatt-Batterie dauere an einem sogenannten Supercharger, also einer schnellen Ladestation, etwa acht Stunden. Daimler, Volvo und der MAN- und Scania-Mutterkonzern Traton wollen in fünf Jahren 1700 Ladepunkte in Europa aufgebaut haben und betreiben.

Der weltweite Lkw-Absatz dürfte laut BCG 2025 wieder das Vor-Corona-Niveau erreichen. Bis 2030 dürften dann jährlich 3,3 Millionen Lastwagen verkauft werden. In Europa erwarten die Unternehmensberater dann einen Absatz von 400.000 Lastwagen, davon 32 Prozent mit Batterieantrieb und 19 Prozent mit Brennstoffzelle. In den USA dürften E-Lastwagen insgesamt nur ein Viertel des Absatzes erreichen, in China – dem mit Abstand größten Markt – sogar nur ein Fünftel.


Quelle: ntv.de

https://www.n-tv.de/wirtschaft/der_boersen_tag/E-Lkw-bald-guenstiger-als-Diesel-Lastwagen-article23230741.html


Fast jeder Fünfte will ein E-Auto

Kaufinteresse an Stromern steigt

Das Interesse der Käuferschaft an Verbrenner-Pkw ist massiv rückläufig. E-Autos hingegen erfreuen sich wachsender Beliebtheit. Aber zugleich wird der Umweltnutzen der Stromer stärker hinterfragt.

Das Interesse an E-Autos steigt bei deutschen Autokäufern weiter. Deutlich weniger gefragt sind hingegen die klassischen Verbrenner-Pkw. Zugleich hinterfragt eine wachsende Zahl der Verbraucher die Umweltfreundlichkeit elektrisch angetriebener Fahrzeuge, wie jüngste Umfrageergebnisse der von der Targobank veröffentlichten Autostudie 2022 zeigen. Seit 2016 beauftragt die Bank das Umfrageinstitut Forsa mit einer jährlichen Autostudie.

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Wirtschaft 16.02.22 Ministerium will einschreiten Ärger über Missbrauch der E-Auto-Förderung

Laut dieser gaben 43 Prozent der Verbraucher an, beim nächsten Autokauf auf einen alternativen Antrieb umsteigen zu wollen. 22 Prozent liebäugeln mit einem Hybridfahrzeug, 17 Prozent mit einem batterieelektrischen Pkw (BEV) sowie 5 Prozent mit einem Wasserstoffauto. Dabei zeigt sich im Vergleich zu früheren Ausgaben der Autostudie ein stark steigendes Interesse an BEVs. Der Wunsch nach einem reinen Stromer lag 2018 noch bei 5 und 20202 bei 8 Prozent.

Deutlich rückläufig ist das Interesse an den Verbrennern. 2018 haben noch mehr als 50 Prozent der Befragten angegeben, sich als Nächstes einen Benziner zulegen zu wollen, in diesem Jahr waren nur noch 22 Prozent dazu bereit. Der Dieselantrieb ist in der Gunst der Autokunden um 1 Prozent mit 11 Prozent gesunken.

Teil der Unentschlossenen steigt

Deutlich angestiegen ist laut Autostudie der Anteil der Unentschlossenen von 12 auf 20 Prozent, was sich unter anderem an einer wachsenden Unsicherheit der Verbraucher zurückführen lässt. So halten zwar 37 Prozent Verbrennungsmotoren für nicht mehr zeitgemäß, jedoch würden noch 66 Prozent aktuell einen Verbrenner einem E-Auto vorziehen.

Diese Zurückhaltung liegt auch an einer wachsenden Skepsis in Hinblick auf die Umweltfreundlichkeit von E-Autos. Waren 2019 noch 57 Prozent der Befragten der Meinung, diese seien eine ökologische Alternative zum Verbrenner, vertraten 2022 nur noch 44 Prozent diese Ansicht. Die Bedenken gegen E-Autos betreffen vor allem Nachhaltigkeitsaspekte: 57 Prozent bemängeln die Umweltschädlichkeit der Akkus, 42 Prozent deren begrenzte Lebenszeit. Jeweils 64 Prozent führen als Argumente gegen den Kauf eines E-Autos das zu gering ausgebaute Ladesäulennetz und die zu geringe Reichweite an. Für 60 Prozent spricht der vergleichsweise hohe Anschaffungspreis gegen ein E-Auto.


Quelle: ntv.de, abe/sp-x

https://www.n-tv.de/auto/Fast-jeder-Fuenfte-will-ein-E-Auto-article23195484.html


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